DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 5% | 3,68 € |
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Kautschukummantelter Wellendichtring W30-37-4 BAOF aus NBR mit den Maßen 30x37x4 mm für druckarme Abdichtungen bis 0,5 bar.
Der Wellendichtring W30-37-4 BAOF dichtet rotierende Wellen in Maschinengehäusen gegen Schmierstoffaustritt ab. Die Bauform besitzt eine elastomere Außenummantelung aus NBR (Perbunan), die einen dichten Sitz in der Gehäusebohrung begünstigt. Mit einem Innendurchmesser von 30 mm, einem Außendurchmesser von 37 mm und einer schmalen Breite von 4 mm eignet sich dieser Radial-Wellendichtring vor allem für kompakte Bauräume. Der Werkstoff deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab.
Diese Ausführung kommt in Maschinen und Aggregaten zum Einsatz, in denen Schmierfett oder druckloses Schmieröl im Gehäuse verbleiben soll. Durch den Verzicht auf eine Zugfeder und eine zusätzliche Schutzlippe erzeugt die Dichtkante geringe Reibungskräfte an der rotierenden Welle. Konstruktionen mit geringer axialer Einbautiefe von 4 mm nutzen dieses schmale Profil für druckarme Anwendungen bis maximal 0,5 bar.
Der kautschukummantelte Außenmantel gleicht thermische Dehnungen sowie geringe Rauheiten der Gehäusebohrung aus. Bei Leichtmetallgehäusen oder geteilten Gehäusen unterstützt das Elastomer den dichten Sitz im Gehäuse. Da die Dichtung ohne metallische Zugfeder arbeitet, beansprucht die Dichtlippe die Wellenoberfläche weniger stark und vermindert die Reibleistung. Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +100 Grad bei Drücken bis höchstens 0,5 bar.
Der Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 30 mm zur Aufnahme der Welle, einen Außendurchmesser von 37 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Breite von 4 mm. Dank dieser flachen Abmessung lässt sich das Bauteil platzsparend in Gehäusewandungen integrieren, die nur wenig axialen Einbauraum für Dichtelemente bieten.
NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, auch als Perbunan bekannt) zeichnet sich durch gute Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierfetten und Schmierölen aus. Der Werkstoff bleibt bei Temperaturen von -30 bis +100 Grad elastisch und widerstandsfähig gegen mechanischen Verschleiß. Für aggressive Medien oder höhere Dauertemperaturen sollten andere Elastomerwerkstoffe geprüft werden.
Dichtringe ohne Zugfeder nutzen ausschließlich die Eigenelastizität der Elastomer-Dichtlippe zur radialen Anlage auf der Wellenoberfläche. Dadurch entsteht an der Kontaktfläche eine geringere Reibung als bei federbelasteten Radial-Wellendichtringen. Diese Bauart dient vorwiegend dem Rückhalt von Schmierfett bei geringen Druckunterschieden bis maximal 0,5 bar.
Die elastomere Gummiaußenhaut unterstützt die statische Abdichtung gegenüber der Gehäusebohrung und hemmt Kriechleckagen am Außenmantel. Zudem gleicht der Kautschukmantel unterschiedliche Wärmeausdehnungen zwischen Gehäuse und Dichtung aus. Auch bei leicht rauen Bohrungsoberflächen oder in Leichtmetallgehäusen unterstützt die Ummantelung einen dichten Sitz im Gehäuse.
Dieser Radial-Wellendichtring ist für Druckbelastungen bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Er dient in erster Linie drucklosen Anwendungen oder Systemen mit minimalem Innendruck. Bei Anwendungen mit höheren Betriebsdrücken sollten Sie speziell druckbelastbare Dichtungsbauarten wählen, um ein Umklappen oder Beschädigen der Dichtlippe zu vermeiden.
Richten Sie die Dichtlippe zum abzudichtenden Medium hin aus, wenn Schmierstoff im Gehäuse gehalten werden soll. Vor dem Aufschieben empfiehlt es sich, Welle und Dichtkante leicht zu befetten oder zu ölen, um Trockenlauf beim Anfahren zu verhindern. Schützen Sie die Dichtlippe beim Überstreifen vor scharfen Kanten an der Welle.
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