W20-40-7  BA Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W20-40-7  BA Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W20-40-7 BA

Technische Daten
 
Innendurchmesser
20 mm
Außendurchmesser
40 mm
Breite
7 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
kautschukummantelt
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
ohne
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,01 kg
Mengenstaffel Ihr Rabatt Stückpreis
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W20-40-7 BA
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W20-40-7 BA

Der Wellendichtring W20-40-7 BA (20x40x7 mm) aus NBR dichtet rotierende Wellen bei Betriebsdrücken bis maximal 0,5 bar gegen Medienverlust ab.

Beim Wellendichtring W20-40-7 BA handelt es sich um einen Radial-Wellendichtring zur Abdichtung rotierender Maschinenelemente mit einem Wellendurchmesser von 20 mm. Mit einem Außendurchmesser von 40 mm und einer Breite von 7 mm entspricht die Bauform gängigen Einbauräumen in Industrie und Werkstatt. Der Dichtkörper besteht aus Nitril-Kautschuk (NBR) und dichtet Gehäusebohrungen durch seinen gummierten Außenmantel ab, da das Elastomer thermische Ausdehnungen und leichte Oberflächenrauheiten im Sitz ausgleicht. Sowohl Instandhalter im Einzelbedarf als auch Einkäufer für Serienausrüstungen finden hier eine standardisierte Dichtungslösung.

Wofür eignet sich der Wellendichtring W20-40-7 BA im Betrieb?

Dieser Radial-Wellendichtring dichtet Schmierstoffe wie Öle und Fette in Aggregaten mit rotierender Welle im Gehäuse ab. Durch die Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 bar ist der Ring für drucklose oder druckarme Bauräume vorgesehen, wie sie typischerweise in geschlossenen Gehäusen und Aggregaten vorkommen.

Da die Ausführung ohne zusätzliche Staub- oder Schutzlippe konstruiert ist, arbeitet die Dichtkante mit reduzierter Reibung. Der Einsatz empfiehlt sich vorrangig für saubere Einbauumgebungen oder geschlossene Gehäusesysteme, bei denen keine äußeren Schmutzpartikel direkt auf die Dichtstelle treffen.

Worauf kommt es bei der kautschukummantelten Ausführung an?

Die Kautschukummantelung des Außenrings unterstützt die statische Dichtwirkung im Gehäusesitz. Selbst bei geteilten Gehäusen oder Gehäusewerkstoffen mit höherer Wärmeausdehnung sitzt der Ring fest in der Bohrung und beugt Kriechleckagen am Außendurchmesser vor.

Zu berücksichtigen ist das Zusammenspiel von Betriebstemperatur und Medium: Der Werkstoff NBR deckt einen Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab und verträgt mineralölbasierte Schmierstoffe problemlos. Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl hält die Dichtlippe unter ständiger Radialkraft an der Welle. Bei aggressiven Medien oder korrosiver Umgebung ist die Beständigkeit der Stahlfeder zu beachten.

Welche Maße besitzt der Wellendichtring W20-40-7 BA?

Der Wellendichtring W20-40-7 BA weist einen Innendurchmesser von 20 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 40 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Gesamtbreite von 7 mm auf. Diese Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in standardisierte Dichtungsaufnahmen rotierender Baugruppen.

Welcher Temperaturbereich ist für das Material NBR zulässig?

Der Dichtring aus NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, auch Perbunan genannt) ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad Celsius ausgelegt. In diesem Temperaturfenster behält das Elastomer seine Elastizität und Formstabilität gegenüber mineralischen Fetten und Ölen, ohne Versprödungen oder unzulässige Verhärtungen zu zeigen.

Was bedeutet die Bauform mit Kautschukummantelung?

Bei einer kautschukummantelten Bauform umschließt das NBR-Elastomer den metallischen Versteifungskörper vollständig bis an den Außendurchmesser. Diese elastische Außenfläche sorgt für einen dichten Sitz in der Gehäusebohrung, gleicht minimale Riefen sowie Wärmeausdehnungen aus und schont beim Einpressen weichere Gehäusematerialien wie Aluminium oder Kunststoff.

Bis zu welchem Betriebsdruck lässt sich die Dichtung einsetzen?

Die Ausführung ist für Betriebsdrücke bis maximal 0,5 bar freigegeben. Wellendichtringe dieser Bauart dienen vorrangig dem drucklosen Rückhalt von flüssigen oder pastösen Schmierstoffen. Bei Systemen mit höherem Druckaufbau können spezielle Druckdichtringe erforderlich sein, um ein Umklappen oder Beschädigen der Dichtlippe zu verhindern.

Welche Auswirkung hat das Fehlen einer Schutzlippe?

Das Fehlen einer Staub- oder Schutzlippe reduziert das Reibmoment und die Wärmeentwicklung an der Kontaktfläche zur Welle. Dieser Dichtring kommt daher bevorzugt dort zum Einsatz, wo keine aggressive Schmutzeinwirkung von außen vorliegt oder die Lagerstelle bereits durch vorgeschaltete Konstruktionselemente vor Verunreinigungen geschützt ist.

Welche Aufgabe übernimmt die Zugfeder aus unlegiertem Stahl?

Die ringförmige Zugfeder aus unlegiertem Stahl liegt auf dem Rücken der Dichtlippe und unterstützt deren Anpressung an die rotierende Welle. Dadurch hält sie die erforderliche Radialkraft aufrecht, gleicht geringe Rundlaufabweichungen aus und unterstützt die Dichtfunktion während des gesamten Temperaturbereichs im Betrieb.

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