W30-43-8  B1 Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W30-43-8  B1 Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W30-43-8 B1

Technische Daten
 
Innendurchmesser
30 mm
Außendurchmesser
43 mm
Breite
8 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
metallummantelt, einseitig geschlossen
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
ohne
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,01 kg
Mengenstaffel Ihr Rabatt Stückpreis
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W30-43-8 B1
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W30-43-8 B1

Der Wellendichtring W30-43-8 B1 dichtet rotierende Wellen mit 30 mm Durchmesser in Gehäusen mit 43 mm Aufnahmebohrung und 8 mm Breite ab.

Der Wellendichtring W30-43-8 B1 dient als Radial-Wellendichtring zur Abdichtung rotierender Wellen gegen Schmierstoffaustritt. Mit einem Innendurchmesser von 30 mm, einem Außendurchmesser von 43 mm und einer Breite von 8 mm passt dieser Dichtring in kompakte Bauräume von Maschinen und Aggregaten. Das Elastomer NBR (Perbunan) bietet chemische Beständigkeit gegenüber mineralischen Ölen sowie Fetten. Für Instandhalter und Konstrukteure erfüllt diese Komponente grundlegende Anforderungen in industriellen Antriebssträngen.

Wofür eignet sich der Wellendichtring W30-43-8 B1?

Dieser Radial-Wellendichtring findet seinen Einsatz in rotierenden Wellenanordnungen und Maschinenantrieben, in denen Schmieröl oder Schmierfett im Gehäuse gehalten werden soll. Durch die Auslegung auf eine Druckbelastung von bis zu maximal 0,5 bar dichtet er drucklose oder gering druckbeaufschlagte Systeme ab.

Weil das Produkt ohne zusätzliche Schutzlippe ausgeführt ist, minimiert sich die Reibleistung an der Welle. Das Bauteil eignet sich für saubere Umgebungen oder Konstruktionen, bei denen eine vorgeschaltete Labyrinthdichtung, ein Gehäusedeckel oder eine andere externe Barriere das Eindringen von Schmutzpartikeln verhindert.

Welche Eigenschaften bringt die Ausführung ohne Schutzlippe beim W30-43-8 B1 mit sich?

Bei der Auswahl des Wellendichtrings W30-43-8 B1 spielt die Umgebungskontamination eine zentrale Rolle. Wellendichtringe ohne Staub- oder Schutzlippe erzeugen weniger Reibungswärme und Reibungswiderstand auf der Welle als zweilippige Varianten. Dies schont die Kontaktfläche der Welle und reduziert den Leistungsverlust im Antrieb.

Achten Sie auf die Einbaurichtung der Dichtkante: Soll Schmierstoff im Gehäuse verbleiben, weist die federunterstützte Dichtlippe nach innen zum abzudichtenden Medium. Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl hält die Radialkraft auf der Welle konstant aufrecht.

Welche Maße hat der Wellendichtring W30-43-8 B1?

Mit einem Innendurchmesser von 30 mm für die Welle, einem Außendurchmesser von 43 mm für die Gehäusebohrung sowie einer Gesamtbreite von 8 mm entspricht dieser Ring genormten Einbaumaßen. Prüfen Sie vor dem Einbau den Durchmesser der Wellenlauffläche sowie die Gehäuseaufnahme, um den erforderlichen Festsitz im Gehäuse zu erzielen.

Für welchen Temperaturbereich eignet sich der Werkstoff NBR?

Der Dichtring aus NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, Perbunan) deckt einen Temperatureinsatzbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab. In diesem thermischen Fenster behält das Elastomer seine Elastizität und Dichtwirkung bei Kontakt mit gängigen mineralölbasierten Schmierstoffen und Fetten, ohne vorzeitig zu verhärten oder spröde zu werden.

Bis zu welchem Druck lässt sich der Wellendichtring W30-43-8 B1 belasten?

Dieser Radial-Wellendichtring ist für eine Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Er dient primär dem drucklosen Betrieb oder Anwendungen mit sehr geringem Differenzdruck. Für höhere Betriebsdrücke sind Standard-Wellendichtringe dieser Bauform nicht vorgesehen, da Überdruck die Dichtlippe verformen und den Verschleiß drastisch erhöhen kann.

Welche Funktion hat die Zugfeder aus unlegiertem Stahl?

Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl übt eine gleichmäßige Radialkraft auf die Dichtlippe aus. Sie drückt die Dichtkante an die rotierende Welle an und gleicht minimale Wellenbewegungen oder Maßschwankungen aus. Dadurch bleibt die Kontaktzone zwischen Lippe und Welle auch bei Temperaturschwankungen im Betrieb stets geschlossen.

Warum hat dieser Wellendichtring keine Schutzlippe?

Modelle ohne Staub- oder Schutzlippe sind für Anwendungen konzipiert, bei denen keine direkte Schmutzeinwirkung von außen vorliegt. Der Verzicht auf die zusätzliche Lippe verringert die Reibung und die thermische Belastung der Gegenlauffläche auf der Welle. Bei starker Schmutzbelastung von außen empfiehlt sich ein vorgeschalteter Schutz durch Gehäusedeckel oder Filzringe.

Worauf kommt es bei der Montage des Wellendichtrings an?

Bestreichen Sie die Dichtlippe und die Welle vor dem Aufschieben leicht mit Schmierstoff, um Trockenlauf beim Anfahren zu vermeiden. Drücken Sie den Dichtring mit einem geeigneten Einpresswerkzeug plan sowie rechtwinklig zur Wellenachse ein. Schützen Sie die empfindliche Dichtkante beim Überstreifen von Absätzen oder Nuten mit einer Montagehülse vor Beschädigungen.

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