DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W30-40-7 VIT dichtet rotierende Wellen mit 30 mm Durchmesser bei thermisch anspruchsvollen Betriebsbedingungen ab.
Der Wellendichtring W30-40-7 VIT dient der Abdichtung rotierender Wellen gegen Schmierstoffaustritt und das Eindringen von Verunreinigungen. Mit den Maßen 30 mm Innendurchmesser, 40 mm Außendurchmesser und 7 mm Gesamtbreite passt dieser Radial-Wellendichtring in passgenau gefertigte Gehäusebohrungen. Dank des Werkstoffs FKM deckt das Dichtelement einen Temperaturbereich von -15 bis +200 Grad ab. Die Kautschukummantelung am Außenmantel unterstützt den festen Sitz in der Gehäuseaufnahme auch bei thermischer Ausdehnung des umgebenden Metalls.
Der Einsatz des Wellendichtrings W30-40-7 VIT erfolgt an Wellenstellen, an denen erhöhte Betriebstemperaturen oder anspruchsvolle Schmierstoffe vorliegen. Da das Dichtelement für Betriebsdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt ist, dichtet es vorrangig drucklose oder gering druckbelastete Flüssigkeitsräume ab. Typische Anwendungen finden sich im allgemeinen Maschinenbau und in der Antriebstechnik, in denen Medientemperaturen bis +200 Grad auftreten.
Der Dichtungswerkstoff FKM zeichnet sich durch hohe thermische Beständigkeit sowie Widerstandskraft gegenüber vielen mineralischen und synthetischen Ölen aus. Die integrierte Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl hält die Dichtlippe mit gleichmäßiger Vorspannung auf der rotierenden Welle. Da diese Bauform ohne zusätzliche Staub- oder Schutzlippe ausgeführt ist, verringert sich das Reibmoment an der Lauffläche. Eine riefenfreie Wellenoberfläche schützt die elastomere Dichtkante vor vorzeitigem Verschleiß.
Die Abmessungen betragen 30 mm Innendurchmesser (Bohrung für die Welle), 40 mm Außendurchmesser für die Aufnahme im Gehäuse und 7 mm Gesamtbreite. Prüfen Sie diese Werte vor dem Austausch anhand der Wellen- und Gehäusemaße.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -15 bis +200 Grad Celsius. Ermöglicht wird dieses Temperaturfenster durch das verwendete Elastomer FKM, das auch bei anhaltend hoher Erwärmung formstabil und flexibel bleibt.
Die Konstruktion ist für eine Druckbeständigkeit von bis zu maximal 0,5 bar ausgelegt. Der Dichtring dient damit vorrangig der drucklosen Abdichtung von Schmierstoffen gegen die Umgebung.
Die Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl hält die Dichtkante mit gleichmäßigem radialem Anpressdruck auf der rotierenden Wellenoberfläche. Die Edelstahlausführung bietet hohe Korrosionsbeständigkeit bei Kontakt mit aggressiven Medien oder Feuchtigkeit.
Die Bauform ohne Staub- oder Schutzlippe erzeugt ein geringeres Reibmoment an der Welle. Diese Variante eignet sich besonders für gekapselte Einbauräume, in denen kein starker Schmutzanfall von außen auf die Dichtstelle trifft.
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