DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W45-60-7 VIT dichtet Wellen mit 45 mm Durchmesser ab und deckt Betriebstemperaturen von -15 bis +200 Grad ab.
Der Wellendichtring W45-60-7 VIT schützt Gehäusedurchtritte rotierender Wellen vor Schmierstoffaustritt. Die Nennmaße betragen 45 mm Innendurchmesser, 60 mm Außendurchmesser und 7 mm Einbaubreite. Gefertigt aus Fluorkautschuk (FKM/Viton), eignet sich dieser Dichtring für thermisch anspruchsvolle Einsatzbereiche. Eine integrierte Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl erzeugt eine gleichmäßige radiale Vorspannung der Dichtlippe an der Wellenoberfläche. Die Kautschukummantelung am Außenmantel unterstützt den festen Sitz und die statische Abdichtung in der Aufnahmebohrung.
Dieser Radial-Wellendichtring dichtet rotierende Wellen ab, bei denen Medienkontakt und thermische Einflüsse auftreten. Der Werkstoff FKM widersteht synthetischen Schmierstoffen und Ölen bei dauerhaften Temperaturen bis +200 Grad. Die Bauform ist für Druckbelastungen von bis zu 0,5 bar ausgelegt. Weil die Ausführung ohne zusätzliche Staub- oder Schutzlippe gefertigt ist, entsteht im Betrieb weniger Reibung an der Gegenlauffläche. Der Einsatz erfolgt typischerweise in industriellen Aggregaten mit rotierenden Wellendurchführungen.
Der gummierte Außenmantel gleicht fertigungsbedingte Rauheiten sowie materialspezifische Wärmeausdehnungen im Gehäusesitz aus. Gleichzeitig erleichtert die Elastomerschicht das Einpressen in Leichtmetallgehäuse, ohne die Bohrungswandung zu beschädigen. Die Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl hält die Dichtkante auch bei feuchten oder chemisch anspruchsvollen Umgebungsbedingungen an der Welle. Eine drallfreie Wellenlauffläche begünstigt dabei die dichte Anlage der Dichtlippe im laufenden Betrieb.
Mit 45 mm Innendurchmesser, 60 mm Außendurchmesser und 7 mm Breite passt der Ring in genormte Einbauräume. Die Abmessungen müssen präzise mit dem Wellendurchmesser und der Gehäusebohrung übereinstimmen. Der gummierte Außenmantel schließt dabei die Gehäusepassung statisch ab.
Ausgelegt für -15 bis +200 Grad, bewahrt der Dichtring aus Fluorkautschuk (FKM/Viton) über dieses Intervall hinweg seine elastischen Rückstelleigenschaften. Im Vergleich zu Standardelastomeren zeichnet sich der Werkstoff durch chemische und thermische Beständigkeit bei Heißölkontakt aus.
Maximal 0,5 bar Überdruck sind für diesen Radial-Wellendichtring zulässig. Die Bauart konzentriert sich auf drucklose Schmierstoffräume sowie geringe Druckdifferenzen. Höhere Betriebsdrücke können die Dichtlippe verformen und den Verschleiß an der Dichtkante beschleunigen.
Rost- und säurebeständiger Stahl schützt die Zugfeder vor Korrosion durch Feuchtigkeit, Kondensat oder chemisch aggressive Schmierstoffe. Auf diese Weise bleibt die elastische Vorspannung der Dichtlippe auf der Wellenoberfläche auch bei feuchter Betriebsumgebung erhalten.
Ohne zusätzliche Schutzlippe arbeitet der Dichtring ausschließlich mit der primären Dichtlippe zur Schmierstoffrückhaltung. Der Verzicht auf eine zweite Dichtkante minimiert die Reibleistung sowie die Wärmeentwicklung an der Welle. Bei starkem Staubanfall empfiehlt sich eine externe Vorschaltung.
Kautschuk am Außenmantel gleicht fertigungsbedingte Rauheiten der Gehäusebohrung elastisch aus und dichtet den Sitz zuverlässig ab. Selbst bei geteilten Gehäusen oder Gehäusewerkstoffen mit hoher Wärmeausdehnung dichtet der Mantel sauber ab und reduziert Riefenbildung beim Einpressen.
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