DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W65-85-12 BA dichtet rotierende Wellen mit 65 mm Durchmesser bei Gehäusebohrungen von 85 mm gegen austretenden Schmierstoff ab.
Der Wellendichtring W65-85-12 BA ist ein Radial-Wellendichtring für den industriellen Einsatz an rotierenden Maschinenelementen. Ausgeführt aus NBR (Perbunan) mit einem elastomerummantelten Außenmantel schließt das Bauteil Gehäusebohrungen dicht ab und trägt dazu bei, das Austreten von Öl oder Fett zu vermeiden. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl stützt die Dichtlippe radial auf der Welle ab und dient einer gleichmäßigen Anpressung während des Betriebs.
Dieser Radial-Wellendichtring dient vorrangig dazu, Schmierstoffe in rotierenden Maschinenelementen im Gehäuseinneren zu halten. Mit einem zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius deckt das NBR-Material typische Betriebsbedingungen mit mineralölbasierten Schmiermitteln ab. Die Ausführung ist für Druckbelastungen bis maximal 0,5 Bar ausgelegt und eignet sich damit für weitgehend drucklose Lagerstellen mit rotierender Bewegung.
Der gummierte Außenmantel der Bauform BA dichtet auch bei thermischer Ausdehnung des Gehäuses im Sitz ab. Diese Ausführung gleicht geringe Oberflächenrauheiten in der Aufnahmebohrung aus und mindert das Risiko von Passungsrost bei Gehäusen aus Leichtmetall oder geteilten Konstruktionen. Da diese Variante ohne zusätzliche Staub- oder Schutzlippe konstruiert ist, erzeugt die Dichtkante geringere Reibungswärme, was sich bei sauberen Betriebsbedingungen günstig auf die Lebensdauer auswirken kann.
Der Innendurchmesser beträgt 65 mm für die Welle, der Außendurchmesser 85 mm für die Gehäusebohrung und die Einbaubreite 12 mm. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung des Durchmessers der Wellenlauffläche sowie der Gehäusetiefe.
Das Elastomer NBR (Perbunan) deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab. In dieser Spanne bleibt das Material formstabil und elastisch, insbesondere beim Kontakt mit handelsüblichen mineralischen Schmierölen und Schmierfetten.
Die Dichtung ist für einen Druck von maximal 0,5 Bar ausgelegt. Sie eignet sich für drucklose oder druckarme Gehäuseräume, da höhere Überdrücke die Dichtlippe verformen und zu vorzeitigem Schmierstoffaustritt führen können.
Bei der Bauform BA ist der Außenmantel vollständig mit Elastomerwerkstoff ummantelt. Das erleichtert das Einpressen in Leichtmetallgehäuse, verbessert die statische Dichtheit an der Gehäusewand und reduziert das Risiko von Kriechölbildung über den Außensitz.
Ausführungen ohne Schutzlippe erzeugen geringere Reibungsverluste und erwärmen sich im Bereich der Dichtkante weniger stark. Sie kommen vor allem in geschlossenen Bauräumen zum Einsatz, in denen keine nennenswerte Staub- oder Schmutzbelastung von außen auf die Dichtstelle einwirkt.
Die innenliegende Zugfeder unterstützt die radiale Vorspannung der Dichtlippe auf der Welle. Sie hält den Berührungskontakt zwischen Dichtkante und Lauffläche auch bei wechselnden Drehzahlen aufrecht und trägt so zur Dichtwirkung bei.
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