DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W285-310-16 BASL dichtet Großwellen mit 285 mm Durchmesser gegen Schmierstoffaustritt und äußeren Schmutzeintrag ab.
Der Wellendichtring W285-310-16 BASL dient der Abdichtung rotierender Wellen in industriellen Baugruppen. Mit einem Innendurchmesser von 285 mm, einem Außendurchmesser von 310 mm und einer Breite von 16 mm schließt dieser Radial-Wellendichtring den Gehäusespalt passgenau ab. Als Werkstoff kommt NBR (Perbunan) zum Einsatz. Dieses Material eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad Celsius und ist gegen gängige mineralölbasierte Schmierstoffe beständig. Eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt den gleichmäßigen Anpressdruck der Dichtlippe.
Dieser Radial-Wellendichtring eignet sich für langsam bis mittelschnell rotierende Wellen in Gehäusen mit Schmierstofffüllung. Er trennt den innenliegenden Schmierstoffraum vom Außenbereich und hält flüssige sowie pastöse Schmiermittel im Gehäuse. Gleichzeitig hält die integrierte Staublippe feine Umgebungspartikel fern.
Mit einer Druckbeständigkeit von bis zu 0,5 bar deckt der Dichtring drucklose Systeme und Anwendungen mit geringen Druckunterschieden ab. Der NBR-Werkstoff widersteht Standardfetten sowie Schmierölen, wodurch das Dichtelement in vielen Maschinenbau-Baugruppen einsetzbar bleibt.
Die Kautschukummantelung am Außendurchmesser erleichtert den festen Sitz im Gehäuse und gleicht fertigungsbedingte Gehäuserauheiten aus. Zudem verringert die Elastomerschicht das Risiko von Passungsrost und unterstützt die statische Dichtwirkung zur Gehäusebohrung.
Die Ausführung BASL besitzt neben der federbelasteten Hauptdichtlippe eine zusätzliche Schutzlippe. Diese Lippe wirkt als vorgeschaltete Barriere gegen Staub, Abrieb und Schmutz von außen. Vor dem Einbau empfiehlt sich das Befetten des Zwischenraums beider Lippen, um die Reibung beim Anlauf gering zu halten.
Das Dichtelement besitzt einen Innendurchmesser von 285 mm, passend für Wellen mit entsprechendem Nenndurchmesser. Der Außendurchmesser beträgt 310 mm für den Sitz in der Gehäusebohrung, während die Einbaubreite bei 16 mm liegt. Prüfen Sie vor dem Einbau den vorhandenen Bauraum und die Einpresstiefe im Gehäuse.
Das Kürzel BASL kennzeichnet einen gummielastisch vollummantelten Radial-Wellendichtring mit einer zusätzlichen Schutzlippe gegen Schmutz von außen. Neben der primären, federunterstützten Dichtkante schützt diese vorgelagerte Staublippe das Schmiersystem vor Schmutzeintrag. Der Kautschuk-Außenmantel unterstützt zudem die statische Abdichtung gegenüber der Gehäusebohrung.
Der verwendete Werkstoff NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, auch Perbunan genannt) ist für einen Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieser Spanne behält das Elastomer seine Dehnbarkeit und Dichtwirkung gegenüber mineralölbasierten Schmierölen sowie Schmierfetten. Bei höheren thermischen Anforderungen kommen alternative Werkstoffe infrage.
Die Konstruktion ist für eine Druckbeständigkeit von maximal 0,5 bar ausgelegt. Damit eignet sich das Bauteil vorrangig für drucklose Gehäuse oder Systeme mit geringfügigen Überdrücken, etwa durch Schmierstoffstau oder Erwärmung. Für höhere Betriebsdrücke sind Standard-Wellendichtringe dieser Bauform nicht vorgesehen.
Die integrierte Wurmfeder aus unlegiertem Stahl spannt die primäre Dichtlippe radial auf die Wellenoberfläche vor. Sie unterstützt ein gleichmäßiges Anliegen der Dichtkante auch bei geringen Schwingungen, leichten Rundlauffehlern oder allmählichem Verschleiß des Elastomers, damit kein Schmierstoff nach außen gelangt.
Richten Sie die Dichtlippe mit der Zugfeder stets dem abzudichtenden Medium zu, während die Schutzlippe zur Schmutzseite nach außen zeigt. Um Reibung beim ersten Maschinenanlauf zu minimieren, sollte der Hohlraum zwischen Hauptdichtlippe und Schutzlippe vor dem Einpressen mit einem geeigneten Schmierfett befüllt werden.
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