DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W85-105-13 BASL (85x105x13 mm) aus NBR dichtet rotierende Wellen passgenau gegen Schmierstoffaustritt und Schmutzeintrag ab.
Der Wellendichtring W85-105-13 BASL dient der radialen Abdichtung rotierender Maschinenteile bei einem Wellendurchmesser von 85 mm und einer Gehäuseaufnahme von 105 mm. Als zweilippige Dichtung soll diese Komponente das Austreten von Schmierfetten oder Ölen aus dem Gehäuseinneren begrenzen. Gleichzeitig schirmt das Bauteil angrenzende Wälzlager vor Umwelteinflüssen ab. Die Ummantelung aus Nitrilkautschuk erleichtert den festen Sitz in der Bohrung und dichtet auch bei temperaturbedingten Maßänderungen verlässlich ab.
Dieser Radial-Wellendichtring kommt an rotierenden Wellen zum Einsatz, die mit drucklosen flüssigen Schmierstoffen geschmiert werden. Das Dichtungssystem ist für Betriebsdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Durch den zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius eignet sich die Ausführung für Industrieanwendungen mit mineralölbasierten Schmiermitteln. Konstruktionen mit moderaten Druckverhältnissen nutzen diese kompakte Einbauform für den Schutz der Lagerstellen.
Die Ausführung BASL zeichnet sich durch eine zusätzliche Staub- und Schutzlippe aus. Während die federunterstützte Dichtlippe das Schmiermedium im System hält, wehrt die vorgelagerte Lippe Schmutz und Partikel von außen ab. Der Außenmantel aus NBR gleicht feine Riefen der Aufnahmebohrung elastisch aus und mindert das Risiko von Passungsrost. Eine eingearbeitete Zugfeder aus unlegiertem Stahl hält den radialen Anpressdruck der Dichtkante auf der Welle aufrecht.
Der Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 85 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 105 mm für die Aufnahme im Gehäuse sowie eine Breite von 13 mm. Diese Abmessungen entsprechen gängigen Normmaßen für Wellenabdichtungen und ermöglichen einen exakten Austausch im Rahmen regulärer Wartungsarbeiten.
Die Bezeichnung BASL kennzeichnet einen Radial-Wellendichtring mit Kautschuk-Außenmantel sowie einer zusätzlichen Schutzlippe. Im Unterschied zu einlippigen Standardmodellen wehrt diese Staublippe das Eindringen fester Verunreinigungen von außen ab. Das schützt die eigentliche Dichtkante vor vorzeitigem Verschleiß durch Schmutzpartikel.
Mit einem Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius eignet sich das Elastomer NBR (Perbunan) für Standardanwendungen mit üblichen Schmierfetten, Mineralölen und Wasser. Innerhalb dieser Grenzen behält das Material seine Dichtwirkung zuverlässig bei.
Zulässig ist ein Betriebsdruck von bis zu 0,5 bar. Da klassische Radial-Wellendichtringe vorrangig für den drucklosen Schmierstoffrückhalt gebaut sind, können höhere Betriebsdrücke zu einer Verformung der Dichtlippe führen. Druckspitzen im System sollten daher vermieden werden.
Die Zugfeder umschließt die Dichtlippe und erzeugt eine gezielte Radialkraft auf die umlaufende Welle. Dadurch gleicht sie minimale Schwingungen sowie materialspezifische Setzerscheinungen des Elastomers aus, was den ständigen Kontakt zwischen Dichtkante und Lauffläche unterstützt.
Der gummierte Außenmantel dichtet die Fuge zur Gehäusebohrung auch bei geringen Oberflächenrauheiten oder thermischer Ausdehnung wirksam ab. Zudem vereinfacht die Elastomerschicht das Einpressen bei der Montage und beugt Korrosion im Gehäusesitz vor.
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