INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Der Wellendichtring G40-50-4 von INA dichtet Wellen mit 40 mm Durchmesser bei geringem axialem Bauraum gegen Schmutz und Schmiermittelverlust ab.
Der Wellendichtring G40-50-4 dient der radialen Abdichtung rotierender Maschinenelemente bei kompakten Platzverhältnissen. Mit einem Innendurchmesser von 40 mm, einem Außendurchmesser von 50 mm und einer schmalen Breite von 4 mm schützt die Komponente angrenzende Wälzlager vor Umwelteinflüssen. Als Werkstoff kommt NBR zum Einsatz. Dieser Nitrilkautschuk deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +110 Grad ab und zeichnet sich durch gute Medienbeständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierfetten und Schmierölen aus.
Konstrukteure wählen diesen Radial-Wellendichtring vor allem für Einbaustellen mit minimalem axialem Bauraum. Das Bauteil dichtet Wellenlagerungen ab, bei denen breitere Dichtringe keinen Platz finden. Die zusätzliche Schutzlippe schirmt das Innere gegen feine Staubpartikel und Schmutz ab. Dadurch unterstützt sie den Schutz der dahinterliegenden Wälzkörper. Ausgelegt ist die Dichtung für drucklose Anwendungen sowie Betriebsbedingungen mit einem Druck von maximal 0,5 bar.
Im Unterschied zu federbelasteten Dichtringen kommt diese Ausführung ohne Zugfeder aus. Dadurch erzeugt die Dichtlippe eine geringere Radialkraft auf die rotierende Welle. Das führt zu reduzierter Reibung und geringerer Erwärmung der Kontaktfläche. Zudem erleichtert der kautschukummantelte Außenmantel die Montage in die Gehäusebohrung. Die elastische Außenfläche gleicht minimale Unebenheiten oder Wärmedehnungen im Sitz aus und unterstützt den Halt im Gehäuse.
Die Abmessungen betragen exakt 40 mm Innendurchmesser, 50 mm Außendurchmesser und 4 mm Gesamtbreite. Durch die geringe Breite eignet sich der Ring besonders für Lagerstellen mit sehr schmalem Bauraum. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellen- sowie den Gehäusedurchmesser auf passende Maße.
Der Dichtring besteht aus NBR, einem Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, der umgangssprachlich auch als Perbunan bekannt ist. Dieses Elastomer widersteht mineralischen Ölen sowie Schmierfetten. Das Material eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +110 Grad und behält in diesem Bereich seine flexiblen Dichteigenschaften.
Die zusätzliche Staublippe liegt der eigentlichen Dichtlippe vorgelagert an der Welle an. Sie bildet eine berührende Barriere gegen von außen eindringenden Staub, Flugrost und Spritzwasser. Dadurch schützt sie die Hauptdichtlippe vor abrasivem Verschleiß und trägt dazu bei, Schmierstoffe sauber im Inneren der Lagerstelle zu halten.
Dichtringe ohne Zugfeder sind für Anwendungen konzipiert, bei denen geringe Reibungsverluste und kompakte Abmessungen im Vordergrund stehen. Ohne den Druck einer metallischen Ringfeder reibt die Dichtlippe mit geringerer Vorspannung auf der Welle. Das mindert die Verlustleistung und den Einlaufverschleiß auf der gehärteten Wellenoberfläche.
Das Bauteil ist für weitgehend drucklose Systeme ausgelegt, erträgt jedoch eine Druckbelastung von maximal 0,5 bar. Bei höheren Betriebsdrücken kann sich die elastische Dichtlippe verformen, was zu vorzeitiger Leckage führt. Für Anwendungen mit stärkerem Überdruck sind spezielle druckfeste Dichtringprofile erforderlich.
Die Kautschukummantelung dient der statischen Abdichtung in der Gehäusebohrung. Sie dichtet gegen das Vorbeiströmen von Fluiden an der Außenfläche ab. Gleichzeitig gleicht der gummierte Mantel fertigungsbedingte Rauheiten der Gehäusepassung aus und verringert das Risiko von Beschädigungen beim Einpressen des Rings.
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