W85-110-13  B1SL Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W85-110-13  B1SL Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W85-110-13 B1SL

Technische Daten
 
Innendurchmesser
85 mm
Außendurchmesser
110 mm
Breite
13 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
metallummantelt, einseitig geschlossen
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
mit
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,01 kg
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W85-110-13 B1SL
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W85-110-13 B1SL

Der Wellendichtring W85-110-13 B1SL (85x110x13 mm) aus NBR bietet mit Metallaußenmantel und Schutzlippe wirksamen Schutz vor Schmutzeintrag und Schmierstoffaustritt.

Der Wellendichtring W85-110-13 B1SL dichtet rotierende Wellen gegen Schmierstoffverlust ab. Mit einem Innendurchmesser von 85 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und einer Breite von 13 mm passt dieser Radial-Wellendichtring in Gehäusebohrungen des Maschinen- und Anlagenbaus. Der Werkstoff NBR (Perbunan) deckt einen Temperatureinsatzbereich von -30 bis +100 Grad ab. Die Dichtung ist für druckarme Systeme konstruiert und hält Betriebsdrücken bis maximal 0,5 bar stand.

Für welche Einsatzbereiche ist der Wellendichtring W85-110-13 B1SL ausgelegt?

Dieser Radial-Wellendichtring findet in Wellenlagerungen Verwendung, bei denen rotierende Maschinenteile gegen Flüssigkeitsverlust und Schmutzeintrag geschützt werden müssen. Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl hält den radialen Anpressdruck der Dichtlippe auf der 85-mm-Welle stabil. Dadurch verbleibt das Schmiermittel im Gehäuseinnenraum. Gleichzeitig trägt die Dichtungskonstruktion dazu bei, äußere Partikel von der eigentlichen Dichtkante und der Lagerstelle fernzuhalten.

Welche Funktion haben Metallaußenmantel und Schutzlippe bei der Ausführung B1SL?

Die Bauform B1SL zeichnet sich durch einen einseitig geschlossenen Metallaußenmantel aus, der einen festen Sitz im Gehäuse unterstützt. Der metallische Außenkörper erleichtert die passgenaue Ausrichtung in Gehäusebohrungen. Die zusätzliche Schutzlippe wirkt als berührende Barriere gegen Staub und feine Verunreinigungen von außen. Vor der Inbetriebnahme ist die Druckgrenze von maximal 0,5 bar zu beachten, um eine unerwünschte Verformung der Dichtlippe zu vermeiden.

Welche Maße hat der Wellendichtring W85-110-13 B1SL?

Der Wellendichtring besitzt einen Innendurchmesser von 85 mm zur Aufnahme auf der Welle, einen Außendurchmesser von 110 mm für den Gehäusesitz und eine Baubreite von 13 mm. Diese Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in standardisierte Gehäusebohrungen im industriellen Anlagen- und Getriebebau.

Was bedeutet die Kennzeichnung B1SL bei diesem Dichtring?

Die Kennzeichnung B1SL beschreibt einen Radial-Wellendichtring mit einseitig geschlossenem Metallaußenmantel. Der metallische Außenkörper sorgt für einen stabilen Sitz in der Aufnahmebohrung. Das Kürzel SL weist auf eine zusätzliche Schutzlippe hin, die das System vor eindringenden Staub- und Schmutzpartikeln abschirmt.

Welcher Temperaturbereich ist für den NBR-Werkstoff zulässig?

Der Werkstoff NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, auch Perbunan genannt) ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ausgelegt. Innerhalb dieser Grenzen behält das Elastomer seine Elastizität und Dichtwirkung gegenüber mineralölbasierten Schmierfetten und Schmierölen bei. Für höhere Betriebstemperaturen sind alternative Werkstoffe erforderlich.

Welchem Betriebsdruck hält der Wellendichtring W85-110-13 B1SL stand?

Diese Ausführung ist für den drucklosen Betrieb sowie für geringe Überdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Standard-Radial-Wellendichtringe dienen vorrangig dem drucklosen Rückhalten von Schmierstoffen. Höhere Betriebsdrücke können die Dichtlippe verformen, was zu vorzeitigem Verschleiß oder Schmierstoffaustritt führt.

Welche Funktion übernimmt die Zugfeder aus unlegiertem Stahl?

Die integrierte Wurmfeder aus unlegiertem Stahl umschließt die Dichtlippe und erzeugt eine kontinuierliche radiale Vorspannung auf die Welle. Sie gleicht geringe Wellenbewegungen aus und unterstützt den gleichmäßigen Kontakt zwischen Dichtkante und Lauffläche bei rotierenden Bewegungen.

Wann empfiehlt sich ein Wellendichtring mit zusätzlicher Schutzlippe?

Eine zusätzliche Schutzlippe empfiehlt sich bei Umgebungsbedingungen mit Staub, Abrieb oder Schmutzpartikeln außerhalb des Gehäuses. Während die federunterstützte Hauptdichtlippe das Schmiermittel im Gehäuse hält, dient die vorgelagerte Schutzlippe als Barriere gegen mechanische Verunreinigungen von außen.

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