DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Der Wellendichtring W135-160-13 BA dient dem Schutz rotierender Wellen mit 135 mm Durchmesser vor Schmierstoffaustritt bei Gehäusebohrungen von 160 mm.
Dieser Radial-Wellendichtring W135-160-13 BA übernimmt die Abdichtung von Schmierstoffen an rotierenden Wellen. Das Bauteil verfügt über einen Innendurchmesser von 135 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm sowie eine Breite von 13 mm. Durch den Werkstoff NBR eignet sich der Dichtring für Einsatzbereiche mit üblichen mineralölbasierten Schmierfetten und Ölen. Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt die Dichtlippe dabei, den kontinuierlichen Kontakt zur Wellenoberfläche zu halten.
Das Dichtelement kommt an Wellendurchführungen mit rotierender Bewegung zum Einsatz. Die Bauform ist für moderate Betriebsbedingungen ausgelegt und nimmt Überdrücke bis maximal 0,5 bar auf. Da die Dichtlippe ohne zusätzliche Staublippe konstruiert ist, arbeitet das System reibungsarm in geschützter Umgebung ohne äußeren Schmutzanfall. Der Werkstoff deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab, wodurch das Bauteil grundlegende thermische Anforderungen im Maschinenbau erfüllt.
Die vollständig kautschukummantelte Außenfläche erleichtert den passgenauen Einbau in die Gehäusebohrung mit 160 mm Durchmesser. Selbst bei Gehäusen mit Wärmeausdehnung oder fertigungsbedingter Oberflächenrauheit dichtet der Elastomermantel am Außensitz statisch ab. Bei der Montage empfiehlt sich das Einölen der Gehäusebohrung sowie das Anfasen der Welle. Dadurch wird die NBR-Dichtkante vor mechanischen Beschädigungen beim Aufschieben geschützt.
Dieser Radial-Wellendichtring besitzt eine Bohrung von 135 mm für den Wellendurchmesser, einen Außendurchmesser von 160 mm für die Gehäuseaufnahme und eine Einbaubreite von 13 mm. Für eine ordnungsgemäße Funktion müssen diese Maße mit den Abmessungen der Welle sowie der Gehäusebohrung übereinstimmen.
Der Dichtkörper besteht aus Nitril-Kautschuk (NBR, Perbunan). Dieser elastische Werkstoff zeichnet sich durch Beständigkeit gegenüber mineralischen Ölen und Fetten aus. Ergänzend sorgt eine integrierte Feder aus unlegiertem Stahl dafür, dass die Dichtlippe mit definierter Radialkraft an der Lauffläche der Welle anliegt.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -30 und +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzwerte behält das NBR-Elastomer seine mechanische Elastizität und Formstabilität. Bei dauerhaft höheren Betriebstemperaturen verhärtet das Material vorzeitig, weshalb die Grenzwerte bei der Auslegung der Dichtstelle beachtet werden sollten.
Die Dichtung ist für drucklose Systeme oder geringe Überdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Sie dient primär dem Rückhalt von Schmierstoffen im Gehäuseinneren. Bei Druckbelastungen über diesem Schwellenwert kann sich die flexible Dichtlippe verformen, was zu vorzeitigem Verschleiß oder Schmiermittelaustritt führen kann.
Die Ausführung ohne Schutzlippe minimiert die Kontaktfläche auf der Welle und reduziert damit die Reibleistung sowie die Wärmeentwicklung an der Dichtkante. Diese Konstruktion ist für innenliegende Dichtstellen vorgesehen, die bereits durch vorgelagerte Bauteile wie Gehäusedeckel oder Labyrinthdichtungen vor direktem Schmutzeintrag geschützt sind.
Die Bezeichnung BA kennzeichnet einen Wellendichtring mit metallischem Versteifungsring, der vollständig mit NBR-Kautschuk ummantelt ist. Dieser gummierte Außenmantel dichtet Gehäusebohrungen auch bei leichten Riefen oder thermischer Ausdehnung des Gehäuses ab und wirkt zugleich Passungsrost in der Aufnahmebohrung entgegen.
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