W90-110-12  VITSL Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W90-110-12  VITSL Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W90-110-12 VITSL

Technische Daten
 
Innendurchmesser
90 mm
Außendurchmesser
110 mm
Breite
12 mm
Material
FKM (Viton)
Ausführung
kautschukummantelt
Temperaturbereich
-15 bis +200 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
mit
Zugfeder
aus rost- und säurebständigem Stahl
Gewicht
0,077 kg
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W90-110-12 VITSL
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W90-110-12 VITSL

Der Wellendichtring W90-110-12 VITSL (90x110x12 mm) dichtet rotierende Wellen bei anspruchsvollen thermischen Bedingungen gegen Schmierstoffaustritt und Schmutzeintritt ab.

Der Wellendichtring W90-110-12 VITSL dichtet rotierende Wellen gegen Medienverlust und Schmutzeintrag ab. Mit einem Innendurchmesser von 90 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm sowie einer Breite von 12 mm passt diese Radialdichtung in entsprechende Gehäusebohrungen. Das Dichtungsmaterial Fluorkautschuk (FKM, Viton) deckt einen breiten Temperaturbereich von -15 bis +200 Grad ab. Eine integrierte Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl unterstützt die Dichtwirkung der Lippe auf der Welle. Dadurch eignet sich die Dichtung für thermisch beanspruchte Industrieanwendungen.

Wofür eignet sich der Wellendichtring W90-110-12 VITSL?

Dieser Radial-Wellendichtring eignet sich vor allem für Lagerstellen mit hoher thermischer und chemischer Beanspruchung. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Getrieben oder Pumpenanlagen. Die Auslegung erlaubt den Einsatz bei einem Druck von bis zu maximal 0,5 bar. Die zusätzliche Schutzlippe schützt die eigentliche Dichtkante vor partikulären Verunreinigungen von außen. In Kombination mit Schmierstoffen auf Mineralöl- oder Synthesebasis dient die FKM-Mischung der beständigen Abdichtung der rotierenden Welle.

Welche Eigenschaften bieten Kautschukummantelung und Schutzlippe beim W90-110-12 VITSL?

Die Kautschukummantelung des Außenmantels erleichtert den Einbau in die Gehäusebohrung und dichtet am Gehäusesitz auch bei leichten Oberflächenrauheiten ab. Zudem gleicht der elastische Außenmantel thermische Ausdehnungen zwischen Gehäuse und Dichtring aus. Die integrierte Staub- und Schutzlippe bildet eine zusätzliche Barriere gegen Staub, Fasern und Schmutzpartikel von außen. Dadurch bleibt die primäre Dichtlippe geschont. Die Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl ist korrosionsbeständig bei Kontakt mit anspruchsvollen Umgebungsmedien.

Welche Maße hat der Wellendichtring W90-110-12 VITSL?

Der Wellendichtring W90-110-12 VITSL verfügt über einen Innendurchmesser von 90 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm und eine Breite von 12 mm. Der Innendurchmesser entspricht dem Durchmesser der abzudichtenden Welle. Der Außendurchmesser von 110 mm passt in Gehäusebohrungen gleicher Nennabmessung, während die Breite von 12 mm den benötigten axialen Bauraum bestimmt.

Für welchen Temperaturbereich ist der Dichtring ausgelegt?

Der Dichtring deckt einen Temperaturbereich von -15 bis +200 Grad ab. Diese Temperaturspanne verdankt das Bauteil dem Werkstoff FKM (Viton). Fluorkautschuk bleibt auch bei hohen Betriebstemperaturen formstabil und elastisch. Das macht den Ring geeignet für thermisch hoch beanspruchte Aggregate und Schmierstellen in Industrieanlagen.

Welche Funktion hat die zusätzliche Schutzlippe?

Die zusätzliche Staub- und Schutzlippe schützt die primäre Dichtlippe vor äußerem Schmutzeinfall. Während die gefederte Hauptdichtlippe das Austreten von Öl oder Fett verhindert, hält die Schutzlippe Partikel, Staub und Spritzwasser von außen ab. Dies reduziert mechanischen Abrieb an der primären Dichtkante maßgeblich.

Bis zu welchem Betriebsdruck kann der Wellendichtring W90-110-12 VITSL eingesetzt werden?

Dieser Wellendichtring ist für Druckbelastungen von bis zu maximal 0,5 bar ausgelegt. Radial-Wellendichtringe dieser Bauform dienen primär der drucklosen Abdichtung von Schmierstoffen in rotierenden Systemen. Ein Betriebsdruck oberhalb von 0,5 bar kann die Dichtlippe verformen und zu vorzeitigem Verschleiß sowie Undichtigkeiten führen.

Warum besteht die Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl?

Die Feder aus rost- und säurebeständigem Stahl sorgt dafür, dass die elastische Anpresskraft der Dichtlippe auf der Welle auch unter aggressiven Umgebungsbedingungen erhalten bleibt. Dieser Werkstoff widersteht Feuchtigkeit, Säuren und chemischen Additiven im Schmierstoff, wodurch korrosiver Materialabtrag an der Federstelle wirksam vermieden wird.

Was zeichnet die Kautschukummantelung des Dichtrings aus?

Ein kautschukummantelter Außenmantel dichtet gegen die Gehäusewandung ab, selbst bei thermischer Ausdehnung oder leichter Oberflächenrauheit der Aufnahmebohrung. Das Elastomer am Außendurchmesser verringert zudem die erforderlichen Einpresskräfte bei der Montage und verhindert Schäden an der Gehäusebohrung, insbesondere bei Gehäusen aus Leichtmetall oder geteilten Konstruktionen.

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