INA
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Der Wellendichtring G14-21-3 von INA dichtet mit 14x21x3 mm Wellendurchführungen im Gehäuse ab und schützt durch eine zusätzliche Schutzlippe vor Schmutzeintrag.
Der Wellendichtring G14-21-3 dichtet rotierende Wellen mit einem Durchmesser von 14 mm gegen das Austreten von Schmierstoffen ab. Das Bauteil von INA weist einen Außendurchmesser von 21 mm sowie eine schmale Baubreite von 3 mm auf. Durch die Kautschukummantelung aus NBR (Perbunan) passt sich der Dichtring sauber an die Gehäusebohrung an. Konstruktionen mit geringem axialem Bauraum nutzen diese kompakte Radialdichtung, um Schmierfett im System zu halten.
Dieser Radial-Wellendichtring findet vorrangig in kompakten Baugruppen und Gehäusen Anwendung, bei denen der axiale Einbauraum stark begrenzt ist. Typische Einsatzfälle liegen dort vor, wo Schmiermittel ohne nennenswerten Druck im System verbleiben sollen. Dank der Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 bar nimmt der Ring geringe Druckdifferenzen im Gehäuseinneren auf. Die integrierte Schutzlippe schirmt das System zusätzlich gegen Staub von außen ab und trägt dazu bei, die primäre Dichtkante vor abrasivem Verschleiß zu schützen.
Im Unterschied zu federbelasteten Standard-Radialwellendichtringen verzichtet diese Ausführung auf eine ringförmige Zugfeder. Die Dichtwirkung an der Welle entsteht rein über die Vorspannung und Eigenelastizität des NBR-Werkstoffs. Dies reduziert die Reibleistung an der Kontaktfläche, setzt jedoch eine sorgfältig bearbeitete Wellenoberfläche voraus. Bei der Auslegung ist auch das thermische Einsatzfenster zu berücksichtigen: Der Perbunan-Werkstoff deckt Betriebstemperaturen von -30 bis +110 Grad ab und widersteht üblichen Schmierfetten sowie Mineralölen.
Dieser Radial-Wellendichtring besitzt einen Innendurchmesser von 14 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 21 mm für die Aufnahmebohrung sowie eine Baubreite von 3 mm. Dank der schmalen Ausführung eignet sich das Dichtelement für Lagerstellen und Konstruktionen, an denen breitere Dichtringe aus Platzgründen nicht eingesetzt werden können.
Die Schutzlippe dient als zusätzliche Barriere gegen Staub, Schmutz und feine Partikel von außen. Während die Hauptdichtlippe das Austreten von Schmierstoff aus dem Gehäuse verhindert, streift die vorgelagerte Schutzlippe Schmutz von der Wellenoberfläche ab. Dadurch bleibt der primäre Kontaktbereich sauber, was den abrasiven Verschleiß verringert.
Der elastische Werkstoff NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk) ist für den Einsatz bei Temperaturen von -30 bis +110 Grad ausgelegt. Er bietet Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierfetten und Ölen. Bei Anwendungen außerhalb dieser Grenzwerte verliert das Material seine Elastizität oder neigt zu verfrühter Verhärtung.
Ausführungen ohne Zugfeder arbeiten mit einem geringeren radialen Anpressdruck auf die Welle. Das senkt die Reibung sowie die Erwärmung an der Dichtkante. Diese Konstruktion findet ihren Einsatz vorzugsweise bei Fettschmierung sowie in schmalen Bauräumen mit 3 mm Breite, in denen eine Aufnahme für eine metallische Wurmfeder keinen Platz findet.
Das Bauteil ist für Betriebsdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Es eignet sich daher für drucklose oder nahezu drucklose Lagerungen. Ein Anstieg des Drucks über diesen Wert hinaus kann die Dichtlippe verformen, was die Dichtwirkung herabsetzt und zu vorzeitigem Schmierstoffaustritt führt.
Der elastische Kautschukmantel am Außendurchmesser unterstützt den dichten Sitz in der Gehäusebohrung. Die Gummierung gleicht minimale Rauheiten sowie leichte Wärmeausdehnungen zwischen Gehäuse und Dichtringkörper aus. Zudem erleichtert sie die Montage und beugt Beschädigungen an der Aufnahmebohrung vor.
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