DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W108-130-13 B2 dichtet rotierende Wellen mit 108 mm Durchmesser bei Gehäusebohrungen von 130 mm gegen Schmierstoffaustritt ab.
Der Radial-Wellendichtring W108-130-13 B2 dient dem gezielten Abdichten rotierender Wellen in Gehäusen gegen den Austritt von Schmierstoffen. Mit einem Innendurchmesser von 108 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm sowie einer Baubreite von 13 mm ist dieser Dichtring auf präzise gefertigte Gehäusebohrungen abgestimmt. Als Dichtwerkstoff kommt NBR (Perbunan) zum Einsatz. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl stützt die elastische Dichtkante ab und unterstützt den radialen Anpressdruck auf der rotierenden Gegenlauffläche.
Dieser Radial-Wellendichtring dichtet rotierende Wellen ab, bei denen Schmierfett oder Schmieröl auf Mineralölbasis im Gehäuseinneren gehalten werden soll. Das Bauteil ist für Betriebsüberdrücke von bis zu maximal 0,5 bar ausgelegt. Durch den Verzicht auf eine Staub- oder Schutzlippe läuft die NBR-Dichtkante mit reduzierter Reibung auf der Welle, wodurch die thermische Belastung an der Kontaktzone im Dauerbetrieb begrenzt bleibt.
Die Bauform B2 zeichnet sich durch einen formstabilen Metallaußenmantel aus, der beidseitig geschlossen ausgeführt ist. Dieser metallische Außenkörper ermöglicht einen festen und exakt rechtwinkligen Sitz in der Gehäusebohrung, auch unter wechselnden thermischen Betriebsbedingungen. Das verwendete NBR deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab. Bei der Montage sollte ein planes Einpresswerkzeug genutzt werden, damit die metallische Mantelfläche und die innenliegende Zugfeder unbeschädigt bleiben.
Der Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 108 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 130 mm für die Gehäusebohrung und eine Breite von 13 mm. Diese Abmessungen erfordern eine präzise gefertigte Einbaustelle, um den festen Sitz des metallummantelten Außenkörpers im Gehäuse zu unterstützen.
Die Dichtlippe aus NBR (Perbunan) deckt einen thermischen Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad ab. Innerhalb dieser Grenzen behält das Elastomer seine elastischen Dichteigenschaften im Kontakt mit herkömmlichen Schmierölen und Schmierfetten auf Mineralölbasis, ohne vorzeitig zu verspröden oder seine Form zu verlieren.
Die Druckbeständigkeit liegt bei maximal 0,5 bar. Radial-Wellendichtringe dieser Bauart dienen vorwiegend der drucklosen Abdichtung von Schmierstoffen oder dem Einsatz bei sehr geringen Druckdifferenzen, da höhere Drücke die Dichtlippe verformen und den Verschleiß beschleunigen können.
Ausführungen ohne zusätzliche Schutzlippe kommen in Umgebungen zum Einsatz, in denen keine nennenswerte äußere Staub- oder Schmutzbelastung vorliegt. Durch den Wegfall der zweiten Reibstelle sinken das Reibmoment sowie die Wärmeentwicklung an der Kontaktzone der Welle, wodurch die Dichtkante mechanisch entlastet wird.
Die Zugfeder umschließt die NBR-Dichtlippe und erzeugt eine gleichmäßige radiale Vorspannung auf die rotierende Wellenoberfläche. Zusammen mit der Elastizität des NBR-Materials hält die Feder den notwendigen Anpressdruck der Dichtkante auch bei leichten Wellenschwingungen und thermischen Ausdehnungen während des Betriebs stabil aufrecht.
Beim Einbau der metallummantelten Bauform B2 empfiehlt sich ein planes Einpresswerkzeug, das die Kraft gleichmäßig nahe dem Außendurchmesser von 130 mm einleitet. Die Dichtlippe und die Wellenoberfläche sollten vor dem Fügen leicht benetzt werden, um Trockenlauf während der ersten Umdrehungen zu vermeiden.
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