DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 5% | 4,18 € |
| 50 | 10% | 3,96 € |
| 150 | 15% | 3,74 € |
| 250 | 20% | 3,52 € |
Der Wellendichtring W35-50-10 BA dichtet rotierende Wellen mit 35 mm Durchmesser bei 50 mm Gehäusebohrung und 10 mm Breite zuverlässig ab.
Der Wellendichtring W35-50-10 BA dient dem sicheren Einschluss von Schmierstoffen in rotierenden Aggregaten. Das Bauteil trennt flüssige Schmiermedien verlässlich vom Außenbereich und verhindert unerwünschte Leckagen an Wellendurchtritten. Gefertigt aus Nitrilkautschuk (NBR, Perbunan), deckt dieser Radialwellendichtring einen thermischen Arbeitsbereich von -30 bis +100 Grad ab. Die Ausführung eignet sich für zahlreiche Konstruktionen im Maschinenbau, bei denen kompakte Abmessungen und bewährte Elastomereigenschaften gefordert sind.
Der Wellendichtring W35-50-10 BA dichtet öl- oder fettgeschmierte Wellendurchführungen mit einem Durchmesser von 35 mm zuverlässig ab. Typische Einsatzorte finden sich in Getrieben, Elektromotoren, Pumpen und Antriebsachsen des allgemeinen Maschinenbaus. Durch die elastische Dichtlippe bleibt der Schmierfilm im Inneren des Gehäuses erhalten, während Medienverluste wirksam eingedämmt werden.
Da dieser Dichtring für Betriebsdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt ist, empfiehlt sich der Einbau vor allem in drucklosen oder druckarmen Gehäusesystemen. In solchen Einbauumgebungen unterstützt das Dichtelement einen ruhigen und gleichmäßigen Lauf der Welle.
Die Ausführung BA zeichnet sich durch einen vollständig kautschukummantelten Außenmantel aus, der den metallischen Versteifungsring umgibt. Dieser gummierte Außendurchmesser begünstigt den statischen Dichtsitz in der Gehäusebohrung. Er gleicht thermische Dehnungsunterschiede zwischen Gehäuse und Dichtung aus und dichtet selbst bei leichten Oberflächenrauheiten in der Aufnahmebohrung zuverlässig ab.
Zusätzlich sorgt eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl für den erforderlichen radialen Anpressdruck der Dichtkante auf die Lauffläche der Welle. Diese Bauform verzichtet bewusst auf eine zusätzliche Staubschutzlippe. Dadurch reduziert sich die Reibung an der Dichtstelle, was den Energieverlust im Dauerbetrieb verringert.
Dieser Radialwellendichtring besitzt einen Innendurchmesser von 35 mm, passend für Wellen dieses Nennmaßes. Der Außendurchmesser misst 50 mm für die entsprechende Gehäusebohrung, während die Baubreite 10 mm beträgt. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung von Welle und Gehäusesitz auf Maßhaltigkeit, um einen passgenauen Sitz zu unterstützen.
NBR, auch bekannt als Nitrilkautschuk oder Perbunan, bietet eine hohe Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierölen und Schmierfetten. Das Elastomer deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab. Es zeichnet sich durch gute elastische Eigenschaften und solide mechanische Abriebfestigkeit im regulären industriellen Betrieb aus.
Die Kurzbezeichnung BA kennzeichnet die Bauform mit vollständig elastomerummanteltem Außenmantel. Der innere metallische Versteifungskörper ist komplett in Kautschuk eingebettet. Diese Konstruktion dichtet Gehäusebohrungen selbst bei leichten Riefen oder thermischen Maßänderungen zuverlässig ab und verringert die notwendige Einpresskraft bei der Montage.
Die im Dichtring eingelegte Zugfeder unterstützt die radiale Vorspannung der Dichtlippe auf der Wellenoberfläche. Sie trägt dazu bei, dass die Dichtkante auch bei dynamischer Wellenbewegung oder leichtem Setzverhalten des Elastomers stets den nötigen Anpressdruck aufrechterhält, um das Schmiermedium im Inneren des Gehäuses zu halten.
Der Verzicht auf eine Schutz- oder Staublippe reduziert die Reibleistung und die Wärmeentwicklung an der Kontaktfläche zur Welle. Diese Ausführung eignet sich für saubere Einbauumgebungen oder Anwendungen mit vorgeschalteter externer Kapselung. Für stark staub- oder schmutzbelastete Bereiche empfiehlt sich hingegen eine Bauform mit zusätzlicher Schutzlippe.
Der Dichtring ist für eine Druckbelastung von maximal 0,5 bar ausgelegt. Er eignet sich damit vorrangig für weitgehend drucklose Schmiersysteme, Rücklaufzonen oder Getriebegehäuse mit normalem Druckausgleich. Bei höheren Systemdrücken sollten Sie auf speziell druckbeaufschlagbare Dichtungsbauarten zurückgreifen.
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