DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W28-47-10 VIT dichtet rotierende Wellen mit 28 mm Durchmesser bei thermischen Belastungen von bis zu 200 Grad im Gehäuse ab.
Der Wellendichtring W28-47-10 VIT dient der Abdichtung rotierender Wellen gegen Schmierstoffaustritt und das Eindringen von Medien. Mit den Abmessungen 28 mm Innendurchmesser, 47 mm Außendurchmesser und 10 mm Breite passt dieser Radial-Wellendichtring in entsprechende Gehäusebohrungen. Dank des Werkstoffs FKM widersteht das Bauteil aggressiven Medien sowie anspruchsvollen thermischen Bedingungen im industriellen Einsatz.
Der Radial-Wellendichtring ist für Anwendungen konzipiert, die hohe Anforderungen an die Temperaturbeständigkeit stellen. Mit einem Einsatzbereich von -15 bis +200 Grad eignet sich die Dichtung für thermisch beanspruchte Aggregate. Die Konstruktion ist für Betriebsüberdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt.
Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Pumpen oder Getrieben, in denen Schmierstoffe oder Medien bei erhöhten Betriebstemperaturen im Gehäuse gehalten werden sollen.
Die Kombination aus FKM-Kautschuk und einer Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl verleiht dem Dichtring chemische Beständigkeit gegenüber vielen Ölen und Chemikalien. Die integrierte Feder unterstützt den Anpressdruck der Dichtlippe an die Wellenoberfläche und gleicht dynamische Rundlaufabweichungen aus.
Durch die Kautschukummantelung am Außendurchmesser dichtet der Ring auch bei thermischer Gehäusedehnung oder Oberflächenrauheiten der Gehäusebohrung ab. Da dieses Modell ohne Schutzlippe ausgeführt ist, minimiert sich die Reibung an der Welle, was für saubere Einbauräume vorteilhaft ist.
Der Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 28 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 47 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Einbaubreite von 10 mm. Diese Maße müssen exakt auf die Welle und den Gehäusesitz abgestimmt sein, um eine einwandfreie Dichtfunktion zu ermöglichen.
Der Werkstoff FKM deckt einen Temperaturbereich von -15 bis +200 Grad ab. Das Material behält seine elastischen Eigenschaften auch bei anhaltend hoher thermischer Beanspruchung sowie im Kontakt mit anspruchsvollen Medien bei.
Die Auslegung dieses Radial-Wellendichtrings erlaubt eine Druckbelastung von bis zu maximal 0,5 bar. Für höhere Systemdrücke sind Standard-Radialdichtungen ungeeignet, da ein zu hoher Überdruck die Dichtlippe verformen und zu vorzeitigem Ausfall führen kann.
Die integrierte Schraubenzugfeder unterstützt die radiale Anpressung der Dichtlippe auf der Wellenlauffläche. Durch die Ausführung in rost- und säurebeständigem Stahl bleibt die Federkraft auch beim Kontakt mit korrosiven Schmierstoffen oder aggressiven Medien wirksam.
Diese Bauform besitzt ausschließlich die primäre Dichtlippe zur Rückhaltung des Schmierstoffs im Gehäuseinnenraum, jedoch keine vorgelagerte Schutzlippe gegen Schmutzeintrag von außen. Dies verringert das Reibmoment sowie die Wärmeentwicklung an der Kontaktstelle und empfiehlt sich primär für saubere, gekapselte Betriebsumgebungen.
Die Kautschukummantelung am Außenmantel erleichtert das Einpressen und gleicht geringfügige Unebenheiten sowie die thermische Ausdehnung der Gehäusebohrung aus. Zudem wirkt die Ummantelung der Bildung von Passungsrost entgegen und unterstützt die statische Abdichtung im Gehäusesitz.
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