DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W100-125-10 BASL dichtet rotierende Wellen mit 100 mm Durchmesser ab und schützt Schmierstellen wirksam vor Schmutzeintrag.
Der Radial-Wellendichtring W100-125-10 BASL dichtet rotierende Wellen gegen Flüssigkeitsaustritt ab. Die Bauform BASL zeichnet sich durch einen elastomerummantelten Außenmantel sowie eine zusätzliche Staublippe aus. Das Bauteil besitzt einen Innendurchmesser von 100 mm, einen Außendurchmesser von 125 mm und eine Einbaubreite von 10 mm. Gefertigt aus NBR deckt der Dichtring einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab. Eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt den radialen Anpressdruck der primären Dichtlippe.
Dieser Dichtring dichtet Aggregate ab, bei denen Schmierstoffe im Gehäuseinneren verbleiben sollen. Durch die integrierte Schutzlippe eignet sich der Wellendichtring W100-125-10 BASL besonders für Umgebungen mit mäßigem Schmutz-, Staub- oder Spritzwasseraufkommen von außen. Typische Einsatzfelder finden sich an rotierenden Wellen mit Schmierstoffabdichtung. Die Dichtung ist für drucklose Anwendungen ausgelegt, hält jedoch Differenzdrücken von bis zu maximal 0,5 bar stand.
Der gummierte Außenmantel aus NBR gleicht Wärmedehnungen sowie leichte Oberflächenrauheiten in der Gehäusebohrung aus. Dadurch dichtet der Ring auch in geteilten Gehäusesitzen gegen das Gehäuse ab. Gleichzeitig minimiert der Kautschukmantel das Risiko von Passungsrost im Gehäusesitz. Die integrierte Staublippe fungiert als berührende Vorschaltdichtung. Sie hält abrasive Partikel von der Hauptdichtlippe fern und verringert den mechanischen Verschleiß an der rotierenden Welle.
Der Wellendichtring besitzt eine Bohrung von 100 mm, passend für Wellen mit 100 mm Durchmesser. Der Außendurchmesser beträgt 125 mm für die Aufnahme in der entsprechenden Gehäusebohrung. Mit einer Breite von 10 mm benötigt der Ring eine axiale Einbautiefe von mindestens 10 mm im Dichtungssitz.
Die Bauform BASL kennzeichnet einen Radial-Wellendichtring mit Kautschukummantelung am Außenmantel sowie einer zusätzlichen Staub- und Schutzlippe gegen Schmutzeintrag. Eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt die radiale Vorspannung der primären Dichtlippe auf der rotierenden Welle.
Dank des Werkstoffs NBR, auch als Perbunan bekannt, eignet sich der Dichtring für Einsatztemperaturen von -30 bis +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser Spanne behält das Elastomer seine Elastizität. NBR bietet zudem gute Beständigkeit gegenüber vielen mineralölbasierten Schmierölen und Standardfetten.
Dieser Radial-Wellendichtring ist primär für drucklose Betriebsbedingungen vorgesehen. Er hält einer Druckbelastung von maximal 0,5 bar stand. Bei höheren Betriebsdrücken kann sich die Dichtlippe verformen, was zu vorzeitigem Verschleiß oder Schmierstoffaustritt führt.
Die Schutzlippe liegt der eigentlichen Dichtlippe vorgelagert zur Außenseite hin an der Welle an. Sie hält Schmutzpartikel, Staub und Spritzwasser mechanisch ab. Dadurch schützt sie die federunterstützte Hauptdichtlippe vor direktem Abrieb und erhöht die Funktionsdauer des Dichtsystems.
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