W17-25-4  BA Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W17-25-4  BA Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W17-25-4 BA

Technische Daten
 
Innendurchmesser
17 mm
Außendurchmesser
25 mm
Breite
4 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
kautschukummantelt
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
ohne
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,01 kg
Mengenstaffel Ihr Rabatt Stückpreis
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W17-25-4 BA
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W17-25-4 BA

Der Wellendichtring W17-25-4 BA dient der Abdichtung rotierender Wellen mit 17 mm Durchmesser bei 25 mm Gehäusebohrung und 4 mm Breite.

Der Wellendichtring W17-25-4 BA ist ein radiales Dichtelement zur Abdichtung von rotierenden Wellen in Gehäusen. Mit einem Innendurchmesser von 17 mm, einem Außendurchmesser von 25 mm sowie einer schmalen Breite von 4 mm schützt die Dichtung Aggregate vor dem Austritt von Schmierstoffen wie Öl oder Fett. Der elastische Werkstoff NBR widersteht mineralischen Schmiermitteln und deckt ein Temperaturspektrum von -30 bis +100 Grad ab. Eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt die radiale Vorspannung der Dichtlippe im laufenden Betrieb.

Für welche Einsatzbedingungen ist der Wellendichtring W17-25-4 BA ausgelegt?

Dieser Radial-Wellendichtring dichtet Lagerstellen und Wellendurchführungen mit geringem axialem Bauraum gegen drucklose Schmiermittel ab. Typische Anwendungen finden sich im allgemeinen Maschinenbau an rotierenden Wellen mit 17 mm Durchmesser. Die Konstruktion ist für Betriebsdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Da diese Variante ohne zusätzliche Schutzlippe gefertigt ist, eignet sie sich vor allem für saubere Einbauumgebungen, bei denen primär der Schmierstoffaustritt verhindert werden soll und keine starke äußere Staubbelastung vorliegt.

Welche Besonderheiten zeichnen die kautschukummantelte Bauform BA aus?

Die kautschukummantelte Außenfläche erleichtert das Einpressen in das Gehäuse und gleicht thermische Ausdehnungen sowie leichte Oberflächenrauheiten der Gehäusebohrung im Gehäusesitz aus. Dadurch dichtet der Ring auch bei geteilten Gehäusen oder Leichtmetallaufnahmen am Außenumfang ab. Achten Sie bei der Konstruktion darauf, dass die Welle im Kontaktbereich drallfrei geschliffen ist, um eine wirksame Dichtfunktion zu erzielen. Zudem sollte die Dichtlippe mit der Zugfeder bei der Montage stets zum abzudichtenden Medium hin zeigen, damit der Schmierstoff im Gehäuseinneren verbleibt.

Welche Abmessungen besitzt der Wellendichtring W17-25-4 BA?

Dieser Dichtring ist für Wellen mit einem Durchmesser von 17 mm konzipiert. Der Außendurchmesser beträgt 25 mm bei einer schmalen Gesamtbreite von 4 mm. Dank der kompakten Breite passt das Dichtelement in Gehäusebohrungen mit eng bemessenem axialem Bauraum.

Für welchen Temperaturbereich ist das Material NBR geeignet?

Der verwendete Werkstoff NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, auch Perbunan genannt) deckt Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad ab. Er weist eine gute Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierfetten und Schmierölen auf und eignet sich für standardmäßige industrielle Anwendungen in diesem thermischen Bereich.

Welcher Betriebsdruck ist für den Wellendichtring W17-25-4 BA zulässig?

Die Bauform ist für den drucklosen Betrieb bis zu einem maximalen Überdruck von 0,5 bar ausgelegt. Bei höheren Betriebsdrücken kann sich die Dichtlippe verformen, was zu vorzeitigem Verschleiß oder Schmierstoffaustritt führt. Für druckbeaufschlagte Systeme sind spezielle Hochdruckausführungen erforderlich.

Welche Funktion erfüllt die integrierte Zugfeder?

Die ringförmige Zugfeder besteht aus unlegiertem Stahl und sitzt auf der Innenseite der Dichtlippe. Sie sorgt für eine gleichmäßige radiale Anpresskraft der Dichtkante an die rotierende Welle. Dadurch gleicht die Feder geringe Wellenschwingungen aus und unterstützt den konstanten Kontakt zum Wellenmantel.

Was bedeutet der Verzicht auf eine Schutzlippe bei dieser Ausführung?

Die Ausführung ohne Schutzlippe besitzt ausschließlich eine primäre Dichtlippe zur Schmierstoffrückhaltung. Ohne die zusätzliche Staublippe erzeugt das Dichtelement ein geringeres Reibmoment an der Welle. Diese Bauform empfiehlt sich, wenn die Einbaustelle im Inneren einer geschlossenen Maschine liegt und kein Schmutzeintrag von außen droht.

In welcher Richtung wird der Radial-Wellendichtring montiert?

Die Ausrichtung richtet sich nach dem vorrangigen Schutzzweck. Soll Schmierstoff im Lagergehäuse gehalten werden, zeigt die Dichtlippe mitsamt der Zugfeder nach innen zum Schmiermedium. Vor dem Einpressen in die Gehäusebohrung empfiehlt sich ein leichtes Benetzen der Dichtlippe und der Welle mit Schmierstoff.

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