DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 5% | 2,88 € |
| 100 | 10% | 2,72 € |
| 250 | 15% | 2,58 € |
| 500 | 20% | 2,42 € |
Der Wellendichtring W17-25-4 BA dient der Abdichtung rotierender Wellen mit 17 mm Durchmesser bei 25 mm Gehäusebohrung und 4 mm Breite.
Der Wellendichtring W17-25-4 BA ist ein radiales Dichtelement zur Abdichtung von rotierenden Wellen in Gehäusen. Mit einem Innendurchmesser von 17 mm, einem Außendurchmesser von 25 mm sowie einer schmalen Breite von 4 mm schützt die Dichtung Aggregate vor dem Austritt von Schmierstoffen wie Öl oder Fett. Der elastische Werkstoff NBR widersteht mineralischen Schmiermitteln und deckt ein Temperaturspektrum von -30 bis +100 Grad ab. Eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt die radiale Vorspannung der Dichtlippe im laufenden Betrieb.
Dieser Radial-Wellendichtring dichtet Lagerstellen und Wellendurchführungen mit geringem axialem Bauraum gegen drucklose Schmiermittel ab. Typische Anwendungen finden sich im allgemeinen Maschinenbau an rotierenden Wellen mit 17 mm Durchmesser. Die Konstruktion ist für Betriebsdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Da diese Variante ohne zusätzliche Schutzlippe gefertigt ist, eignet sie sich vor allem für saubere Einbauumgebungen, bei denen primär der Schmierstoffaustritt verhindert werden soll und keine starke äußere Staubbelastung vorliegt.
Die kautschukummantelte Außenfläche erleichtert das Einpressen in das Gehäuse und gleicht thermische Ausdehnungen sowie leichte Oberflächenrauheiten der Gehäusebohrung im Gehäusesitz aus. Dadurch dichtet der Ring auch bei geteilten Gehäusen oder Leichtmetallaufnahmen am Außenumfang ab. Achten Sie bei der Konstruktion darauf, dass die Welle im Kontaktbereich drallfrei geschliffen ist, um eine wirksame Dichtfunktion zu erzielen. Zudem sollte die Dichtlippe mit der Zugfeder bei der Montage stets zum abzudichtenden Medium hin zeigen, damit der Schmierstoff im Gehäuseinneren verbleibt.
Dieser Dichtring ist für Wellen mit einem Durchmesser von 17 mm konzipiert. Der Außendurchmesser beträgt 25 mm bei einer schmalen Gesamtbreite von 4 mm. Dank der kompakten Breite passt das Dichtelement in Gehäusebohrungen mit eng bemessenem axialem Bauraum.
Der verwendete Werkstoff NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, auch Perbunan genannt) deckt Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad ab. Er weist eine gute Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierfetten und Schmierölen auf und eignet sich für standardmäßige industrielle Anwendungen in diesem thermischen Bereich.
Die Bauform ist für den drucklosen Betrieb bis zu einem maximalen Überdruck von 0,5 bar ausgelegt. Bei höheren Betriebsdrücken kann sich die Dichtlippe verformen, was zu vorzeitigem Verschleiß oder Schmierstoffaustritt führt. Für druckbeaufschlagte Systeme sind spezielle Hochdruckausführungen erforderlich.
Die ringförmige Zugfeder besteht aus unlegiertem Stahl und sitzt auf der Innenseite der Dichtlippe. Sie sorgt für eine gleichmäßige radiale Anpresskraft der Dichtkante an die rotierende Welle. Dadurch gleicht die Feder geringe Wellenschwingungen aus und unterstützt den konstanten Kontakt zum Wellenmantel.
Die Ausführung ohne Schutzlippe besitzt ausschließlich eine primäre Dichtlippe zur Schmierstoffrückhaltung. Ohne die zusätzliche Staublippe erzeugt das Dichtelement ein geringeres Reibmoment an der Welle. Diese Bauform empfiehlt sich, wenn die Einbaustelle im Inneren einer geschlossenen Maschine liegt und kein Schmutzeintrag von außen droht.
Die Ausrichtung richtet sich nach dem vorrangigen Schutzzweck. Soll Schmierstoff im Lagergehäuse gehalten werden, zeigt die Dichtlippe mitsamt der Zugfeder nach innen zum Schmiermedium. Vor dem Einpressen in die Gehäusebohrung empfiehlt sich ein leichtes Benetzen der Dichtlippe und der Welle mit Schmierstoff.
Freudenberg FST GmbH
Höhnerweg 2 - 4, 69469 Weinheim/Bergstraße, Germany
info@fst.com, https://www.fst.com/de/footer/impressum/