DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 5% | 2,59 € |
| 100 | 10% | 2,45 € |
| 250 | 15% | 2,32 € |
| 500 | 20% | 2,18 € |
Der Wellendichtring W9-16-3 BAOF aus NBR dichtet Wellen mit 9 mm Durchmesser in kompakten Einbauräumen bis 0,5 bar ab.
Der Wellendichtring W9-16-3 BAOF dient als platzsparende Radialdichtung für rotierende Wellen. Mit den Abmessungen von 9 mm Innendurchmesser, 16 mm Außendurchmesser und einer schmalen Breite von 3 mm eignet sich dieses Bauteil für Konstruktionen mit eng begrenztem Bauraum. Das Elastomer NBR (Perbunan) deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab. Der Dichtring hält Schmiermittel im System und widersteht üblichen mineralischen Schmierfetten sowie Schmierölen.
Typische Einsatzbereiche liegen in Kleingetrieben, Pumpen oder feinmechanischen Baugruppen mit geringer Belastung. Dank der zulässigen Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 bar eignet sich das Element für drucklose oder leicht druckbeaufschlagte Systeme. Da die Ausführung ohne zusätzliche Staub- oder Schutzlippe konstruiert ist, fällt das Reibungsmoment an der Berührungsfläche gering aus. Das Bauteil kommt vorwiegend in sauberen Umgebungen zum Einsatz, in denen kein starker Schmutzanfall von außen droht.
Der kautschukummantelte Außenmantel erleichtert das Einpressen in die Gehäusebohrung und dichtet die Aufnahmebohrung auch bei leichten Rauheiten gegen Schmierstoffaustritt ab. Diese Variante kommt ohne separate metallische Zugfeder aus; die Dichtwirkung entsteht ausschließlich über die geometrische Vorspannung der Elastomerlippe. Achten Sie beim Aufschieben auf die Welle auf gratfreie, angefaste Wellenenden, damit die empfindliche Dichtkante während der Montage unbeschädigt bleibt.
Der Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 9 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 16 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Breite von 3 mm. Dank der schmalen Ausführung lässt sich das Bauteil vorteilhaft in platzkritischen Lagerungen einsetzen.
Das Elastomer NBR (Perbunan) erlaubt einen Einsatzbereich zwischen -30 und +100 Grad. Der Werkstoff zeichnet sich durch gute Beständigkeit gegenüber Schmierölen und Schmierfetten auf Mineralölbasis aus, eignet sich jedoch nicht für extreme Heißanwendungen.
Ohne Zugfeder erzeugt die Dichtlippe einen geringeren Anpressdruck auf die Welle. Das senkt Reibung, Wärmeentwicklung und Verschleiß bei niedrigen Drehzahlen. Das Fehlen einer Schutzlippe reduziert den Reibungswiderstand zusätzlich, erfordert jedoch eine saubere Einbauumgebung ohne groben Schmutzeintrag.
Die zulässige Druckbeständigkeit liegt bei maximal 0,5 bar. Für höhere Drücke ist der Dichtring nicht ausgelegt. Verwenden Sie die Dichtung deshalb vor allem zur drucklosen Schmierstoffabdichtung an Wellendurchführungen.
Die gummierte Außenfläche verbessert die statische Dichtwirkung im Gehäusesitz. Sie dichtet auch bei leichten Bearbeitungsspuren oder Wärmeausdehnungen des Gehäusewerkstoffs sicher ab und mindert das Risiko von Passungsrost in der Aufnahme.
Verwenden Sie ein planes Einpresswerkzeug, das die Kraft gleichmäßig auf den Außenbereich überträgt. Fetten oder ölen Sie Welle und Dichtkante vor dem Einbau leicht ein, um Trockenlauf beim Anfahren zu vermeiden und die Lippe zu schonen.
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