DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W65-90-10 B1 dichtet rotierende Wellen mit 65 mm Durchmesser bei Gehäusebohrungen von 90 mm und 10 mm Baubreite ab.
Der Wellendichtring W65-90-10 B1 dient dem Abdichten rotierender Maschinenteile gegen das Austreten von Schmierstoffen sowie das Eindringen von Schmutzpartikeln. Gefertigt aus Nitrilkautschuk (NBR, Perbunan), deckt dieser Radial-Wellendichtring standardmäßige Betriebsbedingungen im Maschinen- und Anlagenbau ab. Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt den kontinuierlichen radialen Anpressdruck der Dichtkante auf der rotierenden Welle. Damit erhalten Sie ein funktionales Dichtelement für Wellen mit 65 mm Innendurchmesser.
Dieser Radial-Wellendichtring eignet sich für rotierende Wellenführungen, bei denen Schmierfette oder Schmieröle im Aggregat gehalten werden müssen. Das Dichtelement ist für eine Druckbelastung von bis zu maximal 0,5 bar ausgelegt. Da diese Ausführung ohne zusätzliche Schutzlippe gefertigt ist, erfolgt der Einsatz vorrangig in sauberen Umgebungen ohne direkte äußere Schmutzbelastung.
Der Elastomerwerkstoff NBR (Perbunan) bietet Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierfetten und Schmierölen im Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius. Die Konstruktion der Bauform B1 unterstützt einen festen Sitz in der 90-mm-Gehäusebohrung. Eine drallfrei geschliffene Gegenlauffläche auf der Welle trägt bei der Montage dazu bei, mechanischen Verschleiß zu begrenzen.
Der Wellendichtring besitzt einen Innendurchmesser von 65 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 90 mm für die Gehäuseaufnahme sowie eine Gesamtbreite von 10 mm. Diese Dimensionen definieren den passenden Bauraum im Aggregat.
Das eingesetzte Perbunan (NBR) ist für Dauertemperaturen zwischen -30 und +100 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieser Grenzen behält das Elastomer seine Elastizität und Dichtwirkung im Kontakt mit mineralischen Schmiermitteln.
Der Radial-Wellendichtring ist für drucklose Anwendungen oder Systeme mit geringer Druckbeanspruchung bis zu einem Maximalwert von 0,5 bar vorgesehen. Bei höheren Drücken sind spezielle Druckdichtringe erforderlich.
Diese Variante ist ohne Staub- oder Schutzlippe gefertigt. Das Bauteil konzentriert sich auf die reine Abdichtung des Schmierstoffs im Gehäuseinnenraum, wobei eine einzelne Dichtlippe im Kontakt mit der rotierenden Welle steht.
Die ringförmige Zugfeder aus unlegiertem Stahl umschließt die Dichtlippe und hält die erforderliche Vorspannung gegen die rotierende Welle aufrecht. Dadurch gleicht sie minimale Rundlaufabweichungen und betriebsbedingten Lippenverschleiß mechanisch aus.
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