DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W155-180-15 B2 dichtet Wellen mit 155 mm Durchmesser gegen das Austreten von Schmierstoffen ab.
Der Wellendichtring W155-180-15 B2 dient dem dichten Abschluss rotierender Wellen in industriellen Baugruppen. Mit den Abmessungen von 155 mm Bohrung, 180 mm Außendurchmesser und 15 mm Breite trennt dieser Radial-Wellendichtring Schmierstoffe im Gehäuseinneren vom Außenbereich. Das Elastomer NBR (Perbunan) bietet eine erprobte Beständigkeit gegenüber mineralischen Schmierölen und Schmierfetten. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl sorgt dafür, dass die Dichtkante gleichmäßig am Wellenumfang anliegt.
Dieser Radial-Wellendichtring findet seinen Einsatzbereich vor allem an rotierenden Wellen und Gehäusebohrungen im Maschinen- und Anlagenbau. Die Dichtung deckt einen Einsatztemperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab und hält einem Betriebsdruck von bis zu 0,5 bar stand. Da die Dichtlippe ohne zusätzliche Staublippe ausgeführt ist, erzeugt das Bauteil geringere Reibleistung und Reibungswärme an der Kontaktfläche. Dies kommt Anwendungen mit sauberen Umgebungsbedingungen zugute, in denen vorrangig das Austreten von Öl oder Fett verhindert werden soll.
Die Ausführung B2 besitzt einen metallummantelten, beidseitig geschlossenen Außenkörper. Diese metallische Außenfläche sorgt für einen festen und exakt rechtwinkligen Sitz in der Gehäusebohrung, insbesondere bei Gehäusen aus Stahl oder Grauguss. Im Vergleich zu vollummantelten Gummiringen bleibt die Außenkontur auch bei wechselnden thermischen Bedingungen formstabil. Bei der Montage empfiehlt es sich, den Außenmantel dünn mit Schmierstoff zu benetzen, um die erforderliche Einpresskraft zu mindern und ein Verkanten im Gehäusesitz zu verhindern.
Dieser Radial-Wellendichtring besitzt einen Innendurchmesser von 155 mm für die Wellenaufnahme, einen Außendurchmesser von 180 mm für die Gehäusebohrung und eine Baubreite von 15 mm. Prüfen Sie vor dem Einbau die Maße der Welle und des Gehäusesitzes auf Maßhaltigkeit.
NBR oder Nitrilkautschuk, auch bekannt als Perbunan, zeichnet sich durch gute Beständigkeit gegenüber Mineralölen, Schmierfetten und Wasser aus. Der Werkstoff bleibt im Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad elastisch und widersteht dem mechanischen Abrieb an der rotierenden Gegenlauffläche.
Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl stützt die Elastomerdichtlippe von innen ab. Sie sorgt für eine gleichbleibende radiale Anpresskraft auf den Wellenumfang, wodurch die Dichtwirkung auch bei thermischer Ausdehnung oder leichten Rundlaufabweichungen der Welle erhalten bleibt.
Die Bauart ist für drucklose Anwendungen sowie für Systeme mit einem leichten Überdruck von maximal 0,5 bar ausgelegt. Bei höheren Systemdrücken ist der Einsatz spezieller Druckdichtringe erforderlich, um ein Verformen der Dichtlippe zu vermeiden.
Dichtringe ohne Schutzlippe weisen eine geringere Kontaktfläche zur Welle auf. Dadurch sinkt das Reibmoment an der Dichtstelle, was die Erwärmung bei hohen Umfangsgeschwindigkeiten verringert. Sie eignen sich für Gehäuse, die bereits durch andere Bauteile vor äußerem Schmutzeintrag geschützt sind.
Die metallische Außenfläche erfordert ein sorgfältiges Einpressen mit geeignetem Werkzeug, damit der Dichtring rechtwinklig zur Wellenachse ausgerichtet bleibt. Ein leichtes Einölen des Außenmantels erleichtert das Einsetzen in die Gehäusebohrung und schützt vor Beschädigungen am Gehäusesitz.
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