DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W115-150-15 B2 dichtet rotierende Wellen mit 115 mm Durchmesser gegen Schmierstoffaustritt bei Gehäusebohrungen von 150 mm ab.
Das Dichtelement dient dem Absichern rotierender Maschinenteile gegen den Austritt von Schmierfetten oder Schmierölen. Ausgelegt für Wellendurchmesser von 115 mm, eine Gehäusebohrung von 150 mm sowie 15 mm Breite, deckt diese Radialdichtung anspruchsvolle Einbauräume im Maschinen- und Getriebebau ab. Das Elastomer NBR (Perbunan) ermöglicht den Einsatz in einem Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt den kontinuierlichen Anpressdruck der Dichtkante an die Wellenoberfläche.
Dieser Radial-Wellendichtring dichtet Lagerstellen ab, an denen Schmierstoff im Gehäuse gehalten werden soll. Da die Ausführung ohne Staublippe gefertigt ist, entsteht im Betrieb weniger Reibung als bei mehrlippigen Varianten. Das Bauteil eignet sich für drucklose Anwendungen oder Systeme mit einer Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 bar. Typische Einsatzfelder finden sich in stationären Antrieben, Industriegetrieben sowie Pumpengehäusen mit weitgehend sauberer Umgebung.
Die Ausführung B2 kennzeichnet ein metallummantelter, beidseitig geschlossener Außenmantel. Diese Konstruktion sorgt für einen festen, maßhaltigen Sitz in der 150-mm-Gehäuseaufnahme und widersteht mechanischen Kräften beim Einpressen besonders gut. Für die fachgerechte Montage empfiehlt sich ein geeignetes Einpresswerkzeug, das die Kraft gleichmäßig auf den metallenen Außenring überträgt. Die Paarung aus NBR und Stahlfeder bietet erprobte Beständigkeit gegenüber gängigen mineralölbasierten Schmiermitteln.
Der Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 115 mm, passend für die entsprechende Wellengröße. Der Außendurchmesser beträgt 150 mm für die Gehäusebohrung, während die axiale Baubreite bei 15 mm liegt. Diese Maße definieren den benötigten Einbauraum im Aggregat und sollten vor dem Einbau mit den Bauteiltoleranzen abgeglichen werden.
Die Dichtlippe ist aus Nitril-Kautschuk (NBR bzw. Perbunan) gefertigt. Dieses Elastomer zeichnet sich durch gute Beständigkeit gegenüber mineralischen Ölen sowie Schmierfetten aus. Es deckt einen Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad ab und eignet sich für viele klassische Industrieantriebe und geschlossene Getriebekonstruktionen.
Die ringförmige Zugfeder aus unlegiertem Stahl umschließt die Dichtlippe radial. Sie übt eine gezielte Vorspannung auf die Dichtkante aus, damit diese stets mit dem notwendigen Anpressdruck an der rotierenden Welle anliegt. Dadurch gleicht die Feder geringe Durchbiegungen oder werkstoffbedingte Elastizitätsverluste im laufenden Betrieb kontinuierlich aus.
Der Wellendichtring ist für eine Druckbeständigkeit von bis zu maximal 0,5 bar ausgelegt. Das Profil dient primär als berührende Radialdichtung für drucklose oder nahezu drucklose Betriebsbedingungen. Bei höheren Betriebsdrücken sind gesonderte druckbelastbare Dichtungsprofile erforderlich, um eine Verformung der Lippe zu verhindern.
Der Verzicht auf eine zusätzliche Schutz- oder Staublippe minimiert die Berührungsfläche auf der rotierenden Welle. Dadurch reduziert sich das Reibmoment, was die Wärmeentwicklung an der Kontaktzone gering hält. Die Ausführung eignet sich vor allem für gekapselte Gehäuse, bei denen von außen kein Schmutz an die Dichtkante gelangt.
Die Bezeichnung B2 steht für eine Bauform mit metallischem Außenmantel, der beidseitig geschlossen ausgeführt ist. Dieser metallene Versteifungskörper verleiht dem Dichtring eine hohe Formstabilität. Er unterstützt den festen Sitz in der Gehäusebohrung, was das Risiko eines unbeabsichtigten Wanderns im Lagersitz reduziert.
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