DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Der metallummantelte Wellendichtring W45-65-12 B2 aus NBR dichtet rotierende Wellen mit 45 mm Durchmesser bei Außenabmessungen von 65x12 mm medienseitig ab.
Der Radial-Wellendichtring W45-65-12 B2 dient dem Rückhalt von Schmierstoffen sowie dem Schutz vor Medienverlust an rotierenden Wellen. Mit einem Innendurchmesser von 45 mm, einem Außendurchmesser von 65 mm und einer Einbaubreite von 12 mm entspricht das Bauteil gängigen Einbauräumen im Maschinen- und Anlagenbau. Die Ausführung aus Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (NBR) bietet eine solide Beständigkeit gegenüber mineralischen Ölen und Schmierfetten im industriellen Einsatz.
Dieser Dichtring kommt primär in rotierenden Wellenlagerungen zum Einsatz, bei denen austretendes Öl oder Schmierfett zurückgehalten werden soll. Die Bauart ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ausgelegt und deckt damit thermische Bedingungen in geschlossenen Aggregaten und Antriebseinheiten ab. Konstruiert ist das Bauteil für drucklose Systeme oder Anwendungen mit geringen Druckbelastungen bis maximal 0,5 bar. Da diese Variante ohne zusätzliche Schutzlippe gefertigt ist, eignet sie sich vor allem für saubere Einbauumgebungen.
Die Ausführung B2 zeichnet sich durch einen metallummantelten Außenmantel aus, der beidseitig geschlossen konstruiert ist. Dieser metallische Sitz sorgt für einen festen, exakten Halt in der Gehäusebohrung, selbst bei erhöhter thermischer Beanspruchung. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl stützt die elastische Dichtlippe radial auf der Welle ab und gleicht dynamische Bewegungen aus. Beachten Sie beim Einpressen des Dichtrings eine gleichmäßige Krafteinleitung über ein geeignetes Schlagwerkzeug, um Verformungen des metallischen Außenkörpers zu vermeiden.
Der Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 45 mm, passend für die Aufnahme auf entsprechenden Wellen. Der Außendurchmesser misst 65 mm für die Aufnahmebohrung im Gehäuse, während die axiale Breite 12 mm beträgt. Prüfen Sie vor der Montage stets den verfügbaren Bauraum Ihrer Konstruktion.
Das Kürzel B2 beschreibt die äußere Bauform des Dichtrings. In dieser Ausführung ist der Ring metallummantelt und beidseitig geschlossen gestaltet. Diese Konstruktion ermöglicht einen strammen und passgenauen Sitz in der Gehäusebohrung, erfordert jedoch eine sauber bearbeitete Aufnahmeoberfläche für eine statische Dichtwirkung am Gehäusesitz.
Der Werkstoff NBR, auch als Perbunan bekannt, eignet sich für Schmierstoffe auf Mineralölbasis sowie Standard-Schmierfette. Das Elastomer deckt ein Temperaturspektrum von -30 bis +100 Grad ab. Für Anwendungen mit synthetischen Schmierstoffen oder aggressiven Chemikalien sollte die chemische Verträglichkeit vorab gesondert abgeglichen werden.
Das Bauteil ist für drucklose Anwendungen sowie für Systeme mit einer maximalen Druckdifferenz von bis zu 0,5 bar ausgelegt. Höhere Betriebsdrücke können zu einem unzulässigen Anpressdruck der Dichtlippe oder zum Herausdrücken des Rings führen. Bei höheren Druckanforderungen sind spezielle druckbelastbare Dichtungskonstruktionen erforderlich.
Die Zugfeder besteht aus unlegiertem Stahl und liegt in einer Nut an der Dichtlippe. Sie übt eine definierte radiale Vorspannkraft auf die Welle aus. Dadurch gleicht sie minimale Rundlauffehler und den natürlichen Verschleiß der Lippe aus, um den stetigen Kontakt zur Lauffläche aufrechtzuerhalten.
Ausführungen ohne Schutzlippe werden gewählt, wenn auf der Außenseite keine extreme Schmutz- oder Staubbelastung vorliegt. Der Verzicht auf eine zusätzliche Staublippe verringert die Kontaktfläche und reduziert dadurch die Reibleistung sowie die Temperaturentwicklung an der Welle. Bei staubigen Umgebungsbedingungen empfehlen sich externe Dichtelemente.
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