FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 20,50 € | 389,67 € |
| 5 | 41,01 € | 369,16 € |
Das Vierpunktlager QJ317 -N2-MPA-C3 von FAG bietet mit 85 mm Bohrung, Messingkäfig und C3-Lagerluft eine hochbelastbare Lösung für beidseitig wirkende Axialkräfte.
Das Vierpunktlager QJ317 -N2-MPA-C3 von FAG Wälzlager ist ein radiales Wälzlager mit geteiltem Innenring, das zur Aufnahme axialer Lasten in beiden Richtungen ausgelegt ist. Durch den Vierpunktkontakt der Wälzkörper nimmt das Bauteil beidseitige Axialkräfte auf schmalem Bauraum auf. Mit Hauptabmessungen von 85 mm Innendurchmesser, 180 mm Außendurchmesser und 41 mm Breite eignet sich das offene Lager für Konstruktionen mit kompakter axialer Führung.
Die Ausführung kommt vorwiegend in Lagerstellen zum Einsatz, bei denen nennenswerte axiale Belastungen in wechselnder Richtung auftreten. Häufig wird das Lager mit einem separaten Radiallager kombiniert. Dabei übernimmt das Vierpunktlager die axiale Führung, während der Außenring im Gehäuse radial freigestellt montiert wird. Dank des Temperaturbereichs von -30 bis +150 Grad eignet sich die Konstruktion für vielfältige thermische Umgebungsbedingungen.
Das Nachsetzzeichen N2 kennzeichnet zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring. Diese Nuten ermöglichen den Einsatz von Passstiften, die den Außenring im Gehäuse formschlüssig gegen Verdrehen sichern. Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 kompensiert thermische Ausdehnungen bei Betriebswärme sowie Passungsübermaße an Welle und Gehäuse. Der Messingkäfig sorgt für Stabilität bei hohen Beschleunigungen und unterstützt das Laufverhalten innerhalb der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 85 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm sowie eine Breite von 41 mm. Diese Abmessungen entsprechen der genormten Baureihe QJ317 und ermöglichen den direkten Austausch in bestehenden Maschinenkonstruktionen.
Der geteilte Innenring ermöglicht die Aufnahme einer größeren Anzahl an Wälzkörpern, wodurch die axiale Tragfähigkeit steigt. Zudem vereinfacht die Bauform die Montage, da sich Außenring mit Kugelkranz und die beiden Innenringhälften separat auf Welle und Gehäuse montieren lassen.
Die zwei um 180 Grad versetzten Haltenuten auf der Stirnseite des Außenrings dienen der Verdrehsicherung. Bei Lagerstellen mit radialem Gehäusespiel greifen Sicherungsstifte in diese Aussparungen ein, um eine Rotation des Außenrings im Gehäusesitz zu verhindern.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine gegenüber der Normalluft leicht vergrößerte Radiallagerluft. Sie dient dazu, thermische Ausdehnungen bei Erwärmung oder feste Passungen auszugleichen, damit das Lager im Betrieb nicht verspannt und das erforderliche Betriebsspiel behält.
Da dieses Modell als offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, erfolgt die Abdichtung über die umgebende Gehäusekonstruktion. Das Bauteil muss über das Gehäuse mit Schmiermittel versorgt und vor eindringenden Verunreinigungen geschützt werden.
Der Messingkäfig zeichnet sich durch hohe mechanische Festigkeit aus. Er führt die Wälzkörper stabil bei dynamischen Belastungen sowie starken Beschleunigungen und eignet sich für Betriebstemperaturen von bis zu +150 Grad.
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