FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 60,65 € | 1.152,34 € |
| 3 | 121,30 € | 1.091,69 € |
Das Vierpunktlager QJ232 -N2-MPA-C3 von FAG Wälzlager mit 160x290x48 mm nimmt hohe Axialkräfte in beiden Richtungen platzsparend auf.
Das Vierpunktlager QJ232 -N2-MPA-C3 von FAG Wälzlager ist ein einreihiges Schrägkugellager mit geteiltem Innenring. Durch diese Bauform nimmt die Konstruktion beidseitig wirkende Axialkräfte auf, während der radiale Bauraum schmal bleibt. Das offene Lager besitzt einen Messingkäfig und eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad. Die Toleranzen entsprechen der Standardgenauigkeit der Klasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Die Konstruktion kommt vor allem bei Lagerungen mit hohen Axialkräften aus wechselnden Richtungen zum Einsatz. Häufig dient das Lager als reines Axiallager in Kombination mit einem separaten Radiallager. Der geteilte Innenring ermöglicht die Aufnahme einer großen Anzahl an Wälzkörpern. Dadurch nimmt die Baugruppe hohe Belastungen bei gleichzeitig geringer axialer Baubreite im Gehäuse auf.
Das Nachsetzzeichen N2 kennzeichnet zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring. Diese Nuten dienen dazu, den Außenring mithilfe von Sicherungsstiften im Gehäuse gegen Verdrehen zu sichern. Das ist besonders wichtig, wenn das Lager mit radialem Spiel als reines Axiallager arbeitet. Die vergrößerte Radiallagerluft C3 trägt dazu bei, thermische Dehnungen auszugleichen, die bei Betriebstemperaturen bis +200 Grad an Welle und Gehäuse entstehen können.
Das Bauteil verbindet einen geteilten Innenring mit einem Messingkäfig und zwei Haltenuten am Außenring. Mit den Abmessungen von 160 mm Bohrung, 290 mm Außendurchmesser und 48 mm Breite nimmt es Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Die Ausführung bleibt offen und deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab.
Die Hauptabmessungen betragen 160 mm Bohrungsdurchmesser, 290 mm Außendurchmesser und 48 mm Breite. Diese Maße ermöglichen den direkten Einbau in entsprechend konstruierte Gehäuse und Wellensitze im Maschinenbau.
Die Kennzeichnung N2 steht für zwei Haltenuten, die um 180 Grad versetzt in den Außenring eingearbeitet sind. Greifen passende Sicherungsstifte in diese Nuten ein, sollen sie ein Mitdrehen des Außenrings im Gehäuse verhindern. Das ist speziell dann erforderlich, wenn das Bauteil axial führt und radiales Spiel im Lagersitz aufweist.
Der Zusatz C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung hin. Dieser vergrößerte interne Spielraum trägt dazu bei, ein Verspannen der Wälzkörper zu vermeiden, falls Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring im Betrieb auftreten oder feste Passungen die Ringe dehnen.
Durch den geteilten Innenring ist das Lager nicht selbsthaltend aufgebaut. Außenring und Kugelkranz lassen sich getrennt von den beiden Innenringhälften montieren. Diese Eigenschaft erleichtert den schrittweisen Ein- und Ausbau schwerer Wellen und Baugruppen in industriellen Anlagen.
Da dieses Modell keine integrierten Dichtungen besitzt, erfolgt die Abdichtung über die umgebende Gehäusekonstruktion. Radial-Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen im Gehäusedeckel schützen den Innenraum vor Verschmutzung und halten das Schmiermittel an den Wälzkörpern.
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