SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 67,75 € | 1.287,18 € |
| 3 | 135,49 € | 1.219,44 € |
Das offene Vierpunktlager QJ232 N2MA/C3 von SKF (160x290x48 mm) besitzt einen geteilten Innenring, Messingkäfig sowie zwei Haltenuten zur axialen Fixierung.
Das Vierpunktlager QJ232 N2MA/C3 nimmt als einreihiges Schrägkugellager mit modifizierten Laufbahnen axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. SKF fertigt diese Ausführung mit den Hauptabmessungen 160 mm Bohrung, 290 mm Außendurchmesser und 48 mm Breite. Durch die Konstruktion mit geteiltem Innenring fasst das Wälzlager mehr Kugeln, was die axiale Belastbarkeit steigert. Da das Lager offen ausgeführt ist, eignet es sich für geschmierte Bauräume im Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad.
Konstrukteure nutzen dieses Wälzlager vorwiegend zur axialen Führung von Wellen, wenn der vorhandene Bauraum für zweireihige Lagerungen zu schmal ist. Häufig dient das Bauteil als reines Axiallager bei beidseitig auftretenden Axialkräften, kombiniert mit einem separaten Radiallager. Die zwei um 180 Grad versetzten Haltenuten im Außenring ermöglichen eine formschlüssige Arretierung über Passstifte im Gehäuse, sodass sich der Außenring bei rein axialer Lastaufnahme nicht im Sitz verdreht.
Die Ausführung verfügt über die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 sowie einen massiven Messingkäfig. Diese größere Lagerluft gleicht thermische Dehnungen aus, wenn während des Betriebs Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten. Der geführte Messingkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und hält hohen Beschleunigungen stand. Zusammen mit der Toleranzklasse Normal (P0/PN bzw. ABEC 1) erhalten Anwender eine passende Lagerlösung für anspruchsvolle thermische Bedingungen bis 200 Grad.
Ein geteilter Innenring und speziell gewölbte Laufbahnen prägen diese Bauform. Dadurch nehmen die Wälzkörper axiale Kräfte in beiden Richtungen auf, während der Außenring mit Kugelkranz und die beiden Innenringhälften separat montiert werden können. Diese nicht selbsthaltende Konstruktion erleichtert den Einbau auf der Welle und gestattet die Unterbringung zahlreicher Wälzkörper.
Das Wälzlager weist einen Innendurchmesser von 160 mm, einen Außendurchmesser von 290 mm und eine Breite von 48 mm auf. Diese genormten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Austausch in bestehenden Industrieanlagen. Konstrukteure sollten bei der Gehäuse- und Wellengestaltung die spezifischen Anschlussmaße sowie die Freiräume für den geteilten Innenring berücksichtigen.
Zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring dienen der Verdrehsicherung im Gehäuse. Wird das Vierpunktlager vorrangig für Axiallasten genutzt und radial freigestellt montiert, unterbinden passende Haltestifte im Gehäuse ein Mitdrehen des Außenrings. Dies beugt Reibverschleiß am Gehäusesitz vor und unterstützt die definierte axiale Position der Welle.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen ist erforderlich, wenn starke Temperaturdifferenzen im Betrieb zu einer Ausdehnung des Innenrings führen. Die zusätzliche Lagerluft trägt dazu bei, dass sich das Lager bei betriebsbedingter Erwärmung nicht verspannt oder schwergängig läuft.
Das offene Lager ist für einen Temperatureinsatz von -30 bis +200 Grad ausgelegt. In Kombination mit dem temperaturbeständigen Messingkäfig bewältigt die Ausführung auch hitzeintensive Industrieumgebungen. Für den sicheren Betrieb bei hohen Temperaturen müssen Betreiber Schmierstoffe wählen, deren Viskosität und thermische Beständigkeit dem vorgesehenen Einsatzbereich entsprechen.
Da das Lager ohne integrierte Dichtscheiben gefertigt ist, gelangt der Schmierstoff direkt an die Laufbahnen und den Messingkäfig. Anwender müssen die Lagerstelle über das Maschinengehäuse mit externen Dichtungen gegen Schmutz und Feuchtigkeit schützen. Die Schmierung erfolgt je nach Konstruktionsvorgabe über Schmierfett oder eine kontinuierliche Ölumlaufschmierung.
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