QJ328 -N2-MPA Vierpunktlager von FAG
QJ328 -N2-MPA Vierpunktlager von FAG

FAG

Vierpunktlager FAG QJ328 -N2-MPA

Technische Daten
 
Innendurchmesser
140 mm
Außendurchmesser
300 mm
Breite
62 mm
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messingkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Nut(en) im Außenring
zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring
Bauform
geteilter Innenring
Temperaturbereich
-30 bis +200 °C
Gewicht
23,4 kg
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Vierpunktlager FAG QJ328 -N2-MPA
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Vierpunktlager FAG QJ328 -N2-MPA

Das Vierpunktlager QJ328 -N2-MPA von FAG nimmt bei kompakten Abmessungen von 140x300x62 mm hohe axiale Belastungen in beiden Richtungen auf.

Das Vierpunktlager QJ328 -N2-MPA von FAG ist als spezielles Radial-Schrägkugellager für die Aufnahme hoher axialer Kräfte bei begrenztem axialem Bauraum konstruiert. Ausgestattet mit einem geteilten Innenring und einem massiven Messingkäfig nimmt dieses Wälzlager beidseitige Axialkräfte auf. Bei definierten Hauptabmessungen von 140 mm Bohrungsdurchmesser, 300 mm Außendurchmesser und 62 mm Breite benötigt die Einheit weniger Einbauraum als zwei separat gepaarte Schrägkugellager. Die offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben ermöglicht eine direkte Schmierstoffversorgung über das Gehäusesystem.

Welche Belastungen nimmt das Vierpunktlager QJ328 -N2-MPA auf?

Das Lager ist vorrangig für Lagerungsanordnungen mit hohen axialen Kräften ausgelegt, bei denen wechselnde Lastrichtungen auftreten. In vielen Konstruktionen fungiert die Einheit als reines axiales Führungslager in Kombination mit einem separaten Radiallager. Durch den geteilten Innenring lässt sich eine hohe Tragfähigkeit bei stabiler Führung realisieren. Der robuste Messingkäfig unterstützt den Einsatz auch bei dynamischen Belastungen und Vibrationen innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs von -30 bis +200 Grad.

Welche Funktion haben die Haltenuten des QJ328 -N2-MPA?

Das herstellerspezifische Nachsetzzeichen N2 kennzeichnet zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten an einer Stirnseite des Außenrings. Diese Nuten dienen dazu, den Außenring über gehäuseseitige Passstifte gegen ein Mitdrehen im Gehäusesitz zu sichern. Eine solche Verdrehsicherung ist konstruktiv zweckmäßig, wenn das Vierpunktlager als reines Axiallager mit gezieltem radialem Gehäusespiel verbaut wird. Gefertigt nach Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und mit normaler Radiallagerluft, lässt sich das Lager präzise in bestehende Wellenkonstruktionen integrieren.

Was zeichnet ein Vierpunktlager gegenüber einem Standard-Kugellager aus?

Ein Vierpunktlager besitzt speziell gestaltete Laufbahnen mit ausgeprägtem Druckwinkel. Die Kugeln berühren Innen- und Außenring bei axialer Beanspruchung in zwei Punkten, bei kombinierter Last in bis zu vier Punkten. Diese Bauweise ermöglicht die Aufnahme beidseitiger Axialkräfte mit einer Kugelreihe und spart gegenüber gepaarten Schrägkugellagern axialen Bauraum.

Welche Maße hat das Vierpunktlager QJ328 -N2-MPA?

Dieses Modell weist eine Bohrung von 140 mm, einen Außendurchmesser von 300 mm und eine Breite von 62 mm auf. Das Lager ist in der Standard-Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 gefertigt. Aufgrund der soliden Dimensionierung eignet es sich für schwere Maschinenwellen und Industrieanwendungen mit hohen axialen Führungskräften.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen MPA bei diesem Lager?

Die Kennzeichnung MPA verweist auf einen massiven Fensterkäfig aus Messing, der am Außenring geführt wird. Käfige aus Messing bieten eine hohe mechanische Stabilität sowie gute Notlaufeigenschaften. Daher eignet sich die Ausführung gut für Anwendungen mit starken Beschleunigungen, Vibrationen oder für den Betrieb bei Temperaturen bis zu +200 Grad.

Warum ist der Innenring beim QJ328 geteilt ausgeführt?

Der geteilte Innenring erlaubt es herstellungsbedingt, eine größere Anzahl an Wälzkörpern im Lager unterzubringen, was die axiale Tragfähigkeit steigert. Zudem vereinfacht die geteilte Bauform die Montage, da sich Innenringhälften und Außenring getrennt voneinander aufbauen lassen. Beide Hälften des Innenrings müssen im Betrieb axial gegeneinander verspannt werden.

Welche Funktion haben die Haltenuten im Außenring?

Die zwei um 180 Grad versetzten Haltenuten im Außenring (Kürzel N2) nehmen passende Sicherungsstifte des Gehäuses auf. Sie dienen dazu, ein Verdrehen des Außenrings im Gehäusesitz zu vermeiden. Diese Fixierung ist unverzichtbar, wenn das Lager als reines Axiallager montiert ist und radiales Spiel im Gehäuse aufweist.

Für welchen Temperaturbereich ist das Vierpunktlager ausgelegt?

Das offene Lager mit Messingkäfig deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab. Um diesen Bereich betriebssicher zu nutzen, muss der verwendete Schmierstoff, wie ein geeignetes Industrieöl oder Fett, für diese thermischen Bedingungen ausgelegt sein. Externe Dichtungen am Gehäuse schützen die Lagerstelle vor Schmutzeintritt.

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