FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 41,52 € | 788,79 € |
| 3 | 83,03 € | 747,28 € |
Das Vierpunktlager QJ322 -N2-MPA von FAG mit geteiltem Innenring und Haltenuten nimmt hohe axiale Kräfte in beiden Richtungen bei 110x240x50 mm Bauraum auf.
Das Vierpunktlager QJ322 -N2-MPA von FAG ist ein offenes Radial-Kugellager, das vorrangig für die Aufnahme axialer Belastungen in beiden Richtungen konstruiert ist. Durch den geteilten Innenring lässt sich eine hohe Zahl an Wälzkörpern integrieren, was die axiale Tragfähigkeit begünstigt. Das Wälzlager besitzt eine normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und eignet sich für industrielle Antriebsstränge mit anspruchsvollen Betriebsbedingungen.
Diese Lagerbauart kommt vorrangig zum Zug, wenn erhebliche Axialkräfte bei gleichzeitig begrenztem axialem Bauraum abzufangen sind. Oft dient das Lager als reines Axiallager und arbeitet im Verbund mit einem separaten Radiallager. Typische Einsatzfelder finden sich im schweren Getriebebau sowie im allgemeinen Maschinenbau. Da das Lager keine integrierten Dichtscheiben besitzt, binden Sie es in öl- oder fettgeschmierte Gehäusekonstruktionen mit externer Abdichtung ein.
Die zwei um 180 Grad versetzten Haltenuten im Außenring verhindern das Mitdrehen des Außenrings im Gehäuse, wenn Sicherungsstifte eingreifen. Dies ist besonders bedeutsam, wenn Sie das Lager radial freistellen und rein axial belasten. Der geteilte Innenring erleichtert zudem den schrittweisen Einbau der getrennten Lagerringe. Der verbaute Messingkäfig trägt zu einer stabilen Führung der Kugeln auch bei mechanischen Beanspruchungen im Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad bei.
Dieses einreihige Wälzlager nimmt hohe axiale Kräfte in beiden Richtungen auf und benötigt dabei nur eine geringe axiale Baubreite. Durch den geteilten Innenring und den stabilen Messingkäfig eignet es sich für anspruchsvolle Industriegetriebe. Das Bauteil wird in offener Bauform gefertigt und erfordert eine externe Gehäuseschmierung.
Die Bohrung beträgt 110 mm, der Außendurchmesser misst 240 mm und die Baubreite liegt bei 50 mm. Diese Hauptabmessungen bestimmen den erforderlichen Einbauraum auf der Welle sowie im Gehäusesitz. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN (entsprechend ABEC 1).
Die um 180 Grad versetzten Nuten ermöglichen die formschlüssige Arretierung des Außenrings im Gehäuse mittels passender Haltestifte. Dies wirkt einem Wandern oder Mitdrehen des Rings im Lagersitz gezielt entgegen. Dies ist vor allem wichtig, wenn das Lager mit radialem Spiel zur reinen Axialkraftaufnahme montiert wird.
Ein geteilter Innenring erlaubt das Befüllen des Lagers mit einer höheren Anzahl an Kugeln, was die axiale Belastbarkeit steigert. Zudem ist das Wälzlager nicht selbsthaltend aufgebaut. Sie können Außenring samt Kugelkranz sowie beide Innenringhälften getrennt voneinander auf Welle und Gehäuse montieren.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Ausschlaggebend für die tatsächliche Einsatzgrenze im Betrieb sind der gewählte externe Schmierstoff sowie die Dichtungen des umgebenden Gehäuses. Der formstabile Messingkäfig bleibt auch bei erhöhten Betriebstemperaturen mechanisch belastbar.
Ausgeführt ist das Modell mit normaler Radiallagerluft. Das radiale Lagerspiel sorgt im Zusammenwirken mit den Anschlussmaßen der Welle und des Gehäuses für den reibungsarmen Lauf. Für korrekte Laufeigenschaften ist eine fluchtende Ausrichtung der Welle erforderlich, da die Bauart keine Winkelfehler ausgleicht.
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