SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 20,34 € | 386,51 € |
| 3 | 40,68 € | 366,17 € |
Das Vierpunktlager QJ316 N2MA von SKF mit 80x170x39 mm nimmt hohe Axialkräfte in beiden Richtungen bei geringem axialem Bauraum auf.
Das Vierpunktlager QJ316 N2MA ist ein einreihiges Schrägkugellager mit geteiltem Innenring in SKF Explorer Ausführung. Die Konstruktion nimmt vorrangig axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Mit den Maßen 80 mm Bohrung, 170 mm Außendurchmesser und 39 mm Breite beansprucht das Lager wenig axialen Einbauraum. Ein massiver Messingkäfig führt die Wälzkörper präzise. Das offene Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius ausgelegt.
Dieses Lager kommt vorwiegend dort zum Einsatz, wo hohe axiale Kräfte bei begrenztem Bauraum auftreten. Oft fungiert es als reines Axiallager neben einer separaten Radiallagerung. Durch den geteilten Innenring nimmt das Bauteil axiale Kräfte in beiden Schubrichtungen auf. Da das Lager nicht selbsthaltend konstruiert ist, lassen sich Innenringhälften und der Außenring mit Kugelkränzen separat montieren. Das vereinfacht den Einbau in Gehäusekonstruktionen.
Zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring wirken einem Mitdrehen des Außenrings im Gehäusesitz entgegen. Dies ist relevant, wenn das Lager mit radialem Gehäusespiel rein als Führungslager montiert wird. Die Fertigung mit Maßgenauigkeit P6 und Laufgenauigkeit P5 unterstützt geringe Rundlauffehler und einen vibrationsarmen Lauf. Als ungedichtetes Lager benötigt die Lagerstelle eine externe Schmierstoffversorgung sowie Gehäusedichtungen.
Kennzeichnend für diese Ausführung sind der geteilte Innenring, die Fertigung als SKF Explorer sowie zwei Haltenuten im Außenring. Das Lager nimmt hohe Axialkräfte in beiden Richtungen bei kompaktem Bauraum auf. Ein geführter Messingkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand. Das Lager verfügt ab Werk über normale Radiallagerluft.
Mit einer Bohrung von 80 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm und einer Breite von 39 mm erfordert das Lager entsprechende Anschlussmaße. Vor dem Einbau sind Wellensitz sowie Gehäusebohrung auf diese Maße abzustimmen, um eine passende Anlage der Lagerringe im Betrieb zu unterstützen.
Die beiden um 180 Grad versetzten Nuten ermöglichen die Arretierung des Außenrings im Gehäuse mittels Passfedern oder Stiften. Diese Konstruktion wirkt einem Mitdrehen des Außenrings entgegen, wenn das Vierpunktlager mit radialem Gehäusespiel rein zur Aufnahme axialer Führungskräfte eingesetzt wird.
Die Spezifikation weist eine Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 und eine Laufgenauigkeit nach P5 auf. Beide Klassen bieten engere Toleranzen als Standardlager. Die engere Lauftoleranz P5 unterstützt einen ruhigen Lauf mit verringertem Rundlauffehler, während P6 eine präzise Passung auf der Welle begünstigt.
Da dieses Bauteil ohne integrierte Dichtungen gefertigt wird, erfolgt die Schmierung über die umgebende Konstruktion. Das Lager ist für Schmieröl oder Schmierfett innerhalb eines Temperaturbereichs von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Eine Gehäusedichtung schützt den Schmierstoff vor Verschmutzungen von außen.
Der zweiteilige Innenring ermöglicht das Einfüllen einer großen Anzahl an Wälzkörpern bei einem steilen Berührungswinkel. Dadurch erreicht die Bauform ihre axiale Belastbarkeit in beiden Richtungen. Zudem erleichtert die trennbare Bauweise die Montage, da Außenring und Innenringhälften getrennt voneinander auf Welle und Gehäuse aufgebracht werden können.
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