QJ309 -MPA Vierpunktlager von FAG
QJ309 -MPA Vierpunktlager von FAG

FAG

Vierpunktlager FAG QJ309 -MPA

Technische Daten
 
Innendurchmesser
45 mm
Außendurchmesser
100 mm
Breite
25 mm
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messingkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Nut(en) im Außenring
ohne Nut
Bauform
geteilter Innenring
Temperaturbereich
-30 bis +150°C
Gewicht
1,02 kg
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Vierpunktlager FAG QJ309 -MPA
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Vierpunktlager FAG QJ309 -MPA

Das Vierpunktlager QJ309 -MPA von FAG (45x100x25 mm) nimmt hohe axiale Kräfte in beiden Richtungen bei geringem axialem Bauraum auf.

Das Vierpunktlager QJ309 -MPA ist ein einreihiges Wälzlager mit geteiltem Innenring, das beidseitig axiale Belastungen überträgt. Mit den Hauptabmessungen 45 mm Bohrung, 100 mm Außendurchmesser und 25 mm Breite beansprucht dieses Wälzlager wenig axialen Bauraum. Das offene Lager von FAG Wälzlager verfügt über einen massiven Messingkäfig sowie normale Radiallagerluft. Sie erhalten eine Ausführung in der Normtoleranzklasse P0/PN (ABEC 1), die für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt ist.

Wofür eignet sich das Vierpunktlager QJ309 -MPA in industriellen Anlagen?

Dieses Vierpunktlager eignet sich vorrangig für Konstruktionen, bei denen überwiegend axiale Kräfte aus beiden Richtungen wirken. Die Bauform dient häufig als reines Axiallager in Kombination mit einem separaten Radiallager. Durch den geteilten Innenring nimmt das Lager mehr Wälzkörper auf, was die axiale Belastbarkeit erhöht. Da der Außenring ohne Nut ausgeführt ist, erfolgt die Fixierung im Gehäuse über herkömmliche Anschlagschultern und Klemmringe.

Welche Vorteile bietet der geteilte Innenring des QJ309 -MPA bei der Montage?

Der zweiteilige Innenring vereinfacht den Einbau, weil sich Außenring mit Kugelkranz und die beiden Innenringhälften getrennt montieren lassen. Das Bauteil ist nicht selbsthaltend aufgebaut, wodurch Sie Passungssitze auf Welle und Gehäuse unabhängig voneinander fügen können. Achten Sie bei der Konstruktion auf eine geschlossene axiale Einspannung beider Innenringhälften im Betrieb. Bei der Schmierung stimmen Sie die Schmierstoffauswahl auf den Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab.

Welche Maße hat das Vierpunktlager QJ309 -MPA?

Das Wälzlager besitzt eine Bohrung von 45 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm sowie eine Breite von 25 mm. Diese standardisierten Abmessungen ermöglichen den Austausch in bestehenden Baugruppen. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 für Standardgenauigkeit im Maschinenbau.

Welche Aufgabe übernimmt der Messingkäfig im Vierpunktlager QJ309 -MPA?

Der Messingkäfig führt die Kugeln gleichmäßig auf der Laufbahn und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Messing zeichnet sich durch hohe Festigkeit und thermische Beständigkeit aus. Dadurch eignet sich dieser Käfigtyp für anspruchsvolle Einsatzbedingungen im zulässigen Temperaturbereich zwischen -30 und +150 Grad.

Warum besitzt das Vierpunktlager QJ309 einen geteilten Innenring?

Der geteilte Innenring ermöglicht es, bei der Montage eine größere Anzahl an Kugeln in das Lager einzubringen als bei ungeteilten Ringen. Dies steigert die axiale Belastbarkeit in beiden Richtungen. Zudem erleichtert die nicht selbsthaltende Bauform den getrennten Einbau von Außenring, Kugelkranz und Innenringhälften auf Welle und Gehäuse.

Welche Schmierung benötigt das offene Vierpunktlager QJ309 -MPA?

Da dieses Wälzlager als offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, müssen Sie die Schmierstelle über das Gehäuse oder externe Dichtungen vor Schmutz schützen. Die Versorgung erfolgt je nach System mit Schmieröl oder Schmierfett. Der gewählte Schmierstoff sollte für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt sein.

In welche Richtungen kann das Lager axiale Kräfte aufnehmen?

Durch den speziellen Laufbahnquerschnitt nimmt das Vierpunktlager QJ309 -MPA axiale Belastungen in beiden axialen Richtungen auf. Die Kugeln berühren die Laufbahnen unter Last in definierten Kontaktpunkten. Bei vorwiegender Axiallast ersetzt ein solches Lager oft zwei spiegelbildlich angeordnete Schrägkugellager und spart dadurch wertvollen Einbauraum ein.

Was bedeutet die Angabe der normalen Radiallagerluft bei diesem Lager?

Die normale Radiallagerluft bezeichnet das werksseitige interne Radialspiel vor dem Einbau. Sie ist auf übliche Passungen und Standard-Betriebstemperaturen abgestimmt. Bei regulärer Erwärmung im Bereich von -30 bis +150 Grad bleibt damit das erforderliche Betriebsspiel für einen reibungsarmen Lauf des Lagers erhalten.

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