QJ218 -N2-MPA Vierpunktlager von FAG
QJ218 -N2-MPA Vierpunktlager von FAG

FAG

Vierpunktlager FAG QJ218 -N2-MPA

Technische Daten
 
Innendurchmesser
90 mm
Außendurchmesser
160 mm
Breite
30 mm
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messingkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Nut(en) im Außenring
zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring
Bauform
geteilter Innenring
Temperaturbereich
-30 bis +150°C
Gewicht
2,726 kg
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Vierpunktlager FAG QJ218 -N2-MPA
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Vierpunktlager FAG QJ218 -N2-MPA

Das Vierpunktlager QJ218 -N2-MPA von FAG mit den Maßen 90x160x30 mm nimmt hohe Axialkräfte in beiden Richtungen platzsparend auf.

Beim Vierpunktlager QJ218 -N2-MPA handelt es sich um ein offenes, einreihiges Radial-Kugellager der Norm-Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Die Konstruktion zeichnet sich durch einen geteilten Innenring sowie einen stabilen Messingkäfig aus. Dieses Wälzlager kommt vor allem dort zum Zug, wo axiale Kräfte in beiden Richtungen wirken und der axiale Bauraum für zweireihige Lagerungen nicht ausreicht. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius.

Welche Belastungen nimmt das Vierpunktlager QJ218 -N2-MPA auf?

Das Wälzlager nimmt vorwiegend wechselnde Axiallasten bei geringer radialer Belastung auf. Häufig wird das Bauteil als reines Axiallager mit einem separaten Radiallager kombiniert, um axiale Führung auf engem Raum zu realisieren. Im axialen Betriebszustand berühren die Kugeln die Laufbahnen von Innen- und Außenring in zwei Punkten und leiten axiale Kräfte direkt weiter. Durch den offenen Aufbau ohne Dichtscheiben kann das Lager unmittelbar über eine zentrale Umlaufschmierung mit Öl oder Fett versorgt werden.

Welche Funktion erfüllen die Haltenuten und der geteilte Innenring?

Der geteilte Innenring ermöglicht es, Außenring und Kugelkranz separat von den Innenringhälften zu montieren. Dadurch gestaltet sich der Einbau auf der Welle und im Gehäuse übersichtlich. Das Nachsetzzeichen N2 verweist auf zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten an der Stirnseite des Außenrings. Diese Aussparungen dienen dazu, den Außenring mithilfe von Sicherungsstiften im Gehäuse gegen Verdrehen zu sichern, falls das Lager mit radialem Spiel als reines Axiallager geführt wird.

Was zeichnet das Vierpunktlager QJ218 -N2-MPA aus?

Ein einreihiges Schrägkugellager mit geteiltem Innenring, das axiale Belastungen in beiden Richtungen aufnimmt. Mit einer 90 mm Bohrung, 160 mm Außendurchmesser und 30 mm Breite eignet es sich für kompakte Lagerstellen mit hohen Axialkräften. Ein massiver Messingkäfig führt die Wälzkörper mechanisch stabil im Lauf.

Welche Bedeutung haben die Haltenuten im Außenring?

Zwei um 180 Grad versetzte Nuten verhindern das Mitdrehen des Außenrings im Gehäuse. Wenn Sie das Vierpunktlager mit radialem Gehäusespiel ausschließlich zur axialen Führung einsetzen, greifen Passstifte in diese Nuten ein. Das fixiert den Ring formschlüssig in Umfangsrichtung, ohne die axiale Funktion zu beeinträchtigen.

Welche Lagerluft weist das Vierpunktlager QJ218 -N2-MPA auf?

Dieses Bauteil ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Diese Standard-Lagerluft eignet sich für gebräuchliche Einbauverhältnisse, bei denen keine extremen Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring vorliegen. Sie sorgt für eine ausgeglichene Führung der Wälzkörper unter normalen Betriebsbedingungen.

Warum besitzt das Lager einen geteilten Innenring?

Die zweiteilige Ausführung des Innenrings erlaubt das Einfüllen einer größeren Anzahl an Wälzkörpern als bei einteiligen Lagern. Dadurch steigt die axiale Belastbarkeit. Zudem vereinfacht die Bauform die Montage, da Sie den Außenring mit Kugelkranz und die Innenringhälften getrennt voneinander auf die Welle aufbringen können.

Für welchen Temperaturbereich ist das Vierpunktlager ausgelegt?

Der zulässige Betriebsbereich erstreckt sich von -30 bis +150 Grad Celsius. Dank des massiven Messingkäfigs und der metallischen Laufbahnen bleibt das Lager in diesem Temperaturfenster formstabil. Achten Sie bei der Wahl des Schmierstoffs darauf, dass Schmierfett oder Schmieröl für diese Temperaturen freigegeben sind.

Wie wird das offene Lager vor Verschmutzung geschützt?

Da das Lager ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, muss die Abdichtung gegen Staub und Feuchtigkeit über die Gehäusekonstruktion erfolgen. Gehäusedichtungen wie Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen schützen das Innenleben. Im Gegenzug ermöglicht die offene Bauweise eine ständige Versorgung durch zirkulierendes Schmieröl im Maschinengehäuse.

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