FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 2,83 € | 53,71 € |
| 30 | 5,66 € | 50,88 € |
Das Vierpunktlager QJ206 -MPA von FAG nimmt mit 30 mm Bohrung und geteiltem Innenring hohe Axialkräfte in beiden Richtungen auf schmalem Bauraum auf.
Beim Vierpunktlager QJ206 -MPA handelt es sich um ein spezialisiertes Radial-Kugellager des Herstellers FAG Wälzlager. Die Konstruktion weist die Hauptabmessungen 30 mm Bohrungsdurchmesser, 62 mm Außendurchmesser sowie eine Breite von 16 mm auf. Durch die ausgeprägte Laufrillengeometrie nimmt dieses Wälzlager erhebliche Axialbelastungen in beiden Richtungen auf, während es gleichzeitig geringen radialen Bauraum beansprucht. Das offene Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt.
Dieses Lager kommt vorrangig dort zum Einsatz, wo wechselnde axiale Belastungen auftreten und eine präzise axiale Führung gefordert ist. Häufig wird das Vierpunktlager mit einem separaten Radiallager kombiniert, sodass es rein als axiales Führungslager fungiert. Für überwiegend radiale Lasten eignet sich diese Bauform konstruktionsbedingt weniger, da sonst erhöhte Reibungsverluste entstehen.
Der zweiteilige Innenring ermöglicht die Aufnahme einer größeren Anzahl an Wälzkörpern und vereinfacht die Montage. Außenring samt Kugel- und Käfigsitz sowie die beiden Innenringhälften lassen sich getrennt montieren. Der Messingkäfig führt die Kugeln auch bei thermischer Beanspruchung stabil. In Verbindung mit der normalen Radiallagerluft sowie der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 bietet das Lager Standardgenauigkeit für industrielle Lagerungen.
Mit einem Innendurchmesser von 30 mm, einem Außendurchmesser von 62 mm und einer Breite von 16 mm weist das Lager genormte Hauptabmessungen auf. Es ermöglicht eine schmale Lageranordnung bei beidseitiger axialer Tragfähigkeit.
Durch die Teilung des Innenrings können mehr Wälzkörper in das Lager eingebracht werden, was die axiale Belastbarkeit steigert. Zudem ist das Lager nicht selbsthaltend aufgebaut, wodurch sich Innenringhälften und der vormontierte Außenring separat auf Welle und Gehäuse montieren lassen.
Da dieses Lager ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, ist eine externe Schmierstoffversorgung erforderlich. Je nach Einbausituation und Drehzahl erfolgt die Schmierung über Schmierfett oder zirkulierendes Getriebeöl. Das Gehäuse muss durch entsprechende externe Dichtungen vor dem Eindringen von Schmutzpartikeln geschützt werden.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad. Der verbaute Messingkäfig bleibt in dieser Spanne maßstabil und unempfindlich gegenüber thermischen Einflüssen, sodass das Lager in diesem Temperaturfenster betrieben werden kann.
Diese Einstufung beschreibt die normale Standard-Genauigkeit für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit von Wälzlagern. Sie erfüllt alle gängigen industriellen Anforderungen an Rundlauf und Passgenauigkeit bei Standardanwendungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau.
Geringe Radialkräfte lassen sich aufnehmen, primär ist das Lager jedoch für reine oder stark überwiegende Axialkräfte ausgelegt. Bei dominierender Radialbelastung wird das Lager häufig mit gezieltem radialem Gehäusespiel montiert und durch ein reines Radiallager, wie ein Zylinderrollenlager, ergänzt.
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