FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 385,25 € | 7.319,76 € |
| 3 | 770,50 € | 6.934,51 € |
Das Vierpunktlager QJ256 -N2-MPA von FAG mit 280 mm Bohrung nimmt hohe Axialkräfte in beiden Richtungen auf und spart axialen Bauraum.
Das Vierpunktlager QJ256 -N2-MPA ist ein einreihiges Radial-Kugellager der Baureihe QJ mit geteiltem Innenring und 280 mm Bohrungsdurchmesser bei 500 mm Außendurchmesser und 80 mm Breite. Diese Bauform nimmt vorrangig axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Durch den geteilten Innenring lässt sich eine hohe Kugelanzahl unterbringen. Als offenes Lager mit Messingkäfig eignet sich das Wälzlager für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad. Sie montieren dieses Lager bevorzugt dort, wo schmale axiale Einbaumaße gefordert sind.
Dieser Lagertyp kommt vor allem in Wellenlagerungen zum Einsatz, bei denen hohe axiale Kräfte bei begrenzter Einbaubreite aufgenommen werden müssen. Häufig dient es in Kombination mit einem separaten Radiallager als reines Axiallager. Dabei erhält der Außenring im Gehäuse radiales Spiel, sodass das Vierpunktlager ausschließlich Axiallasten führt. Da das Lager nicht selbsthaltend ist, montieren Sie Innenringhälften und Außenring getrennt voneinander, was die Handhabung bei Großlagern erleichtert.
Das Nachsetzzeichen N2 kennzeichnet zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring. In diese Nuten greifen Gehäusestifte ein, die dazu dienen, ein Mitdrehen des Außenrings im Gehäusesitz zu vermeiden. Bei der Auslegung ist zudem der massive Messingkäfig MPA relevant, der auch bei thermischer Beanspruchung im Bereich von -30 bis +150 Grad formstabil bleibt. Das offene Lager besitzt die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und verlangt eine passende Schmierstoffversorgung über das Gehäusesystem.
Das Lager hat einen Innendurchmesser von 280 mm, einen Außendurchmesser von 500 mm und eine Breite von 80 mm. Es gehört zur Standard-Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 und besitzt die normale Radiallagerluft. Durch die kompakte Breite von 80 mm eignet es sich für Einbaustellen mit begrenztem axialem Bauraum.
Der Zusatz N2 steht für zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten an einer Stirnseite des Außenrings. Sie dienen dazu, den Außenring mit Sicherungsstiften im Gehäuse gegen unerwünschtes Verdrehen zu sichern. Das ist besonders wichtig, wenn das Vierpunktlager als reines Axiallager mit radialem Gehäusespiel montiert wird.
Ein geteilter Innenring ermöglicht das Einbringen einer größeren Anzahl an Wälzkörpern als bei ungeteilten Lagern. Zudem ist das Vierpunktlager dadurch nicht selbsthaltend. Das erleichtert die Montage an großen Wellen, da Sie Außenring mit Kugelkranz und die beiden Innenringhälften nacheinander montieren können.
In dieser Ausführung kommt ein massiver Messingkäfig mit der Kennzeichnung MPA zum Einsatz. Messingkäfige bieten eine hohe mechanische Stabilität und bewähren sich bei starken Stoßbelastungen, schnellen Drehzahlwechseln sowie Vibrationen. Sie tragen zur Führung der Wälzkörper bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen bei.
Das Vierpunktlager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, müssen Sie die Schmierstoffauswahl und die externe Gehäuseabdichtung auf die tatsächliche Einsatztemperatur abstimmen, um Mangelschmierung oder Verunreinigungen zu vermeiden.
Ein Vierpunktlager besitzt speziell geformte Laufbahnen mit Vierpunktberührung bei rein radialer Belastung und nimmt hohe Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Gegenüber Rillenkugellagern ist es auf vorrangig axiale Lasten ausgelegt und ersetzt in vielen Fällen zwei gegeneinander angestellte Schrägkugellager bei geringerer Lagerbreite.
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