QJ256 -N2-MPA Vierpunktlager von FAG
QJ256 -N2-MPA Vierpunktlager von FAG

FAG

Vierpunktlager FAG QJ256 -N2-MPA

Technische Daten
 
Innendurchmesser
280 mm
Außendurchmesser
500 mm
Breite
80 mm
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messingkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Nut(en) im Außenring
zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring
Bauform
geteilter Innenring
Temperaturbereich
-30 bis +150°C
Gewicht
73,1 kg
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Vierpunktlager FAG QJ256 -N2-MPA
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Vierpunktlager FAG QJ256 -N2-MPA

Das Vierpunktlager QJ256 -N2-MPA von FAG mit 280 mm Bohrung nimmt hohe Axialkräfte in beiden Richtungen auf und spart axialen Bauraum.

Das Vierpunktlager QJ256 -N2-MPA ist ein einreihiges Radial-Kugellager der Baureihe QJ mit geteiltem Innenring und 280 mm Bohrungsdurchmesser bei 500 mm Außendurchmesser und 80 mm Breite. Diese Bauform nimmt vorrangig axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Durch den geteilten Innenring lässt sich eine hohe Kugelanzahl unterbringen. Als offenes Lager mit Messingkäfig eignet sich das Wälzlager für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad. Sie montieren dieses Lager bevorzugt dort, wo schmale axiale Einbaumaße gefordert sind.

Wofür eignet sich das Vierpunktlager QJ256 -N2-MPA?

Dieser Lagertyp kommt vor allem in Wellenlagerungen zum Einsatz, bei denen hohe axiale Kräfte bei begrenzter Einbaubreite aufgenommen werden müssen. Häufig dient es in Kombination mit einem separaten Radiallager als reines Axiallager. Dabei erhält der Außenring im Gehäuse radiales Spiel, sodass das Vierpunktlager ausschließlich Axiallasten führt. Da das Lager nicht selbsthaltend ist, montieren Sie Innenringhälften und Außenring getrennt voneinander, was die Handhabung bei Großlagern erleichtert.

Welche Funktion haben die Haltenuten im Außenring beim QJ256 -N2-MPA?

Das Nachsetzzeichen N2 kennzeichnet zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring. In diese Nuten greifen Gehäusestifte ein, die dazu dienen, ein Mitdrehen des Außenrings im Gehäusesitz zu vermeiden. Bei der Auslegung ist zudem der massive Messingkäfig MPA relevant, der auch bei thermischer Beanspruchung im Bereich von -30 bis +150 Grad formstabil bleibt. Das offene Lager besitzt die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und verlangt eine passende Schmierstoffversorgung über das Gehäusesystem.

Welche Maße hat das Vierpunktlager QJ256 -N2-MPA?

Das Lager hat einen Innendurchmesser von 280 mm, einen Außendurchmesser von 500 mm und eine Breite von 80 mm. Es gehört zur Standard-Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 und besitzt die normale Radiallagerluft. Durch die kompakte Breite von 80 mm eignet es sich für Einbaustellen mit begrenztem axialem Bauraum.

Welche Bedeutung haben die Haltenuten beim QJ256 -N2-MPA?

Der Zusatz N2 steht für zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten an einer Stirnseite des Außenrings. Sie dienen dazu, den Außenring mit Sicherungsstiften im Gehäuse gegen unerwünschtes Verdrehen zu sichern. Das ist besonders wichtig, wenn das Vierpunktlager als reines Axiallager mit radialem Gehäusespiel montiert wird.

Was zeichnet die Bauform mit geteiltem Innenring aus?

Ein geteilter Innenring ermöglicht das Einbringen einer größeren Anzahl an Wälzkörpern als bei ungeteilten Lagern. Zudem ist das Vierpunktlager dadurch nicht selbsthaltend. Das erleichtert die Montage an großen Wellen, da Sie Außenring mit Kugelkranz und die beiden Innenringhälften nacheinander montieren können.

Welcher Käfig ist im Vierpunktlager QJ256 -N2-MPA verbaut?

In dieser Ausführung kommt ein massiver Messingkäfig mit der Kennzeichnung MPA zum Einsatz. Messingkäfige bieten eine hohe mechanische Stabilität und bewähren sich bei starken Stoßbelastungen, schnellen Drehzahlwechseln sowie Vibrationen. Sie tragen zur Führung der Wälzkörper bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen bei.

In welchem Temperaturbereich kann das Lager betrieben werden?

Das Vierpunktlager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, müssen Sie die Schmierstoffauswahl und die externe Gehäuseabdichtung auf die tatsächliche Einsatztemperatur abstimmen, um Mangelschmierung oder Verunreinigungen zu vermeiden.

Wie unterscheidet sich ein Vierpunktlager von einem Standard-Rillenkugellager?

Ein Vierpunktlager besitzt speziell geformte Laufbahnen mit Vierpunktberührung bei rein radialer Belastung und nimmt hohe Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Gegenüber Rillenkugellagern ist es auf vorrangig axiale Lasten ausgelegt und ersetzt in vielen Fällen zwei gegeneinander angestellte Schrägkugellager bei geringerer Lagerbreite.

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