SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 13,17 € | 250,24 € |
| 5 | 26,34 € | 237,07 € |
Das Vierpunktlager QJ216 MA/C2L von SKF nimmt bei Abmessungen von 80x140x26 mm beidseitige Axialkräfte in kompakter Bauform auf.
Das Vierpunktlager QJ216 MA/C2L zählt zu den radialen Schrägkugellagern und eignet sich vorrangig für Konstruktionen mit vorherrschend axialen Lasten in beiden Richtungen. SKF fertigt dieses Modell mit einem geteilten Innenring sowie einem geführten Messingkäfig. Durch die Geometrie der Laufbahnen übertragen die Wälzkörper Kräfte unter einem definierten Druckwinkel. Bei Abmessungen von 80 mm Bohrung, 140 mm Außendurchmesser und 26 mm Breite beansprucht dieses Wälzlager weniger axialen Bauraum als zwei getrennt montierte Einzellager.
Konstrukteure nutzen dieses Lager dort, wo Axialkräfte bei gleichzeitig begrenztem Einbauraum aufgenommen werden müssen. Typische Einsatzfälle finden sich in Lagerungen, bei denen das Lager als reines Axiallager dient und der Außenring im Gehäuse radial freigestellt ist. Der Messingkäfig widersteht auch dynamischen Belastungen im zulässigen Betriebsbereich von -30 bis +150 Grad Celsius.
Der geteilte Innenring ermöglicht die Aufnahme einer großen Anzahl an Wälzkörpern im Lager, was die axiale Tragfähigkeit unterstützt. Zudem vereinfacht die Bauform die Montage, da Außenring mit Kugelkranz und die Innenringhälften separat gefügt werden können. Das Nachsetzzeichen C2L kennzeichnet eine reduzierte Radiallagerluft in der unteren Hälfte der Toleranzklasse C2 für eine präzise Wellenführung. Da das Lager offen ausgeführt ist und keine Haltenut im Außenring besitzt, erfordert die Konstruktion eine externe Schmierstoffzufuhr sowie eine definierte Gehäuseklemmung.
Ein Vierpunktlager dieser Bauart entspricht funktional einem zweiseitig wirkenden Schrägkugellager mit geteiltem Innenring. Die Berührung der Wälzkörper erfolgt an vier definierten Punkten der Laufbahnen. Dadurch nimmt das Bauteil beidseitige Axialkräfte auf, benötigt im Vergleich zu zweireihigen Schrägkugellagern jedoch weniger axiale Baubreite in der Konstruktion.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 80 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm und eine Breite von 26 mm. Die Toleranzen für Maß- und Laufgenauigkeit entsprechen der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1. Das Gehäuse und die Welle müssen auf diese Anschlussmaße abgestimmt sein.
Die Kennzeichnung C2L steht für eine verringerte Radiallagerluft, die in der unteren Hälfte des Toleranzbereichs C2 liegt. Dieses reduzierte Spiel dient Anwendungen, bei denen eine präzise Führung der Welle mit geringem radialem und axialem Spiel gefordert ist.
Der mit MA gekennzeichnete Messingkäfig bietet hohe mechanische Festigkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber Schwingungen. Er führt die Wälzkörper bei unterschiedlichen Drehzahlen und eignet sich für Betriebstemperaturen zwischen -30 und +150 Grad Celsius.
Da dieses Modell werkseitig offen und ohne integrierte Dichtungen ausgeführt ist, muss die Gehäuseumgebung die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit übernehmen. Das Schmiermittel, Fett oder Öl, wird bei der Montage eingebracht und erfordert regelmäßige Überwachung.
Durch die zerlegbare Konstruktion lassen sich die Lagerkomponenten nacheinander montieren. Zuerst wird die hintere Innenringhälfte aufgeschoben, danach folgt der Außenring mit Käfig und Kugelsatz, bevor die zweite Innenringhälfte aufgesetzt und axial auf der Welle verspannt wird.
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