FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 5,93 € | 112,70 € |
| 20 | 11,85 € | 106,78 € |
Das Vierpunktlager QJ309 -MPA-C3 von FAG mit den Maßen 45x100x25 mm nimmt hohe axiale Kräfte in beiden Richtungen platzsparend auf.
Das Vierpunktlager QJ309 -MPA-C3 ist ein einreihiges Wälzlager mit geteiltem Innenring, das beidseitig wirkende Axialbelastungen auf engem Bauraum aufnimmt. Mit einer Bohrung von 45 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm und 25 mm Breite eignet sich diese Ausführung für kompakte Konstruktionen. Die Fertigung erfolgt nach der normalen Toleranzklasse P0 (ABEC 1). Ein massiver Messingkäfig führt die Wälzkörper bei anspruchsvollen Bedingungen. Die offene Bauform lässt sich in bestehende Schmierstoffkreisläufe integrieren.
Die Konstruktion eignet sich für Lagerungsstellen, in denen Axialkräfte aus wechselnden Richtungen auftreten und nur ein geringer axialer Einbauraum zur Verfügung steht. Durch den geteilten Innenring nimmt das Lager eine hohe Anzahl an Wälzkörpern auf, was die axiale Tragfähigkeit unterstützt. In Kombination mit einem separaten Radiallager bleibt der Außenring radial freigestellt, sodass das Lager gezielt Axiallasten aufnimmt und die Welle präzise führt.
Das Nachsetzzeichen MPA kennzeichnet einen geführten Massivkäfig aus Messing für anspruchsvolle Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad sowie dynamische Beanspruchungen. Die vergrößerte Radiallagerluft C3 gleicht betriebsbedingte Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse aus. Dadurch wird thermischen Verspannungen im Betrieb vorgebeugt. Der geteilte Innenring ermöglicht zudem die getrennte Montage beider Ringe.
Mit einem Innendurchmesser von 45 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm und einer Breite von 25 mm entspricht das Lager den genormten Hauptabmessungen. Diese Dimensionen ermöglichen den passgenauen Einbau in Gehäuse und auf Wellen. Durch den Verzicht auf Haltenuten am Außenring schließt das Lagergehäuse bündig ab.
C3 kennzeichnet eine vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahn trägt dazu bei, ein Klemmen zu vermeiden, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen das Lagerspiel verringern. Dadurch bleibt der reibungsarme Lauf auch bei thermischer Beanspruchung erhalten.
Der zweiteilige Innenring erlaubt das Einbringen einer größeren Anzahl an Kugeln in das Lager. Dies steigert die axiale Tragfähigkeit bei kompakter Bauweise. Zudem vereinfacht die geteilte Bauform den Ein- und Ausbau, da Außenring mit Kugelkranz und die Innenringhälften separat auf Welle und Gehäuse montiert werden können.
MPA kennzeichnet einen massiven Käfig aus Messing, der auf mechanische Festigkeit und Beständigkeit gegen Vibrationen ausgelegt ist. Er führt die Kugeln zuverlässig bei raschen Drehzahlwechseln und ist für Betriebstemperaturen von bis zu +150 Grad ausgelegt. Das macht die Ausführung tauglich für anspruchsvolle Industrieumgebungen.
Als offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben erfolgt die Schmierung über den Schmierkreislauf der Maschine oder durch ein geeignetes Schmierfett bei der Montage. Um das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit zu vermeiden, wird die umliegende Konstruktion mit externen Wellendichtringen oder Labyrinthdichtungen abgedichtet.
Das Vierpunktlager ist primär auf hohe axiale Belastungen in beiden Richtungen ausgelegt. Radiale Kräfte kann es nur in sehr begrenztem Umfang aufnehmen. In der Praxis wird es deshalb häufig mit einem reinen Radiallager kombiniert, wobei der Außenring des Vierpunktlagers radial freigestellt wird, um ausschließlich die Axialkräfte abzufangen.
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