FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 139,56 € | 2.651,67 € |
| 3 | 279,13 € | 2.512,10 € |
Das Vierpunktlager QJ334 -N2-MPA-C3 von FAG bietet mit 170 mm Bohrung und geteiltem Innenring eine belastbare Lösung für beidseitige Axialkräfte.
Das Vierpunktlager QJ334 -N2-MPA-C3 von FAG gehört zur Gruppe der radialen Schrägkugellager und nimmt durch seine spezielle Laufbahngeometrie hohe axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Mit den Abmessungen 170x360x72 mm eignet sich dieses Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Die Bauform mit geteiltem Innenring ermöglicht die Aufnahme einer großen Anzahl an Wälzkörpern. Das offene Lager ist für einen weiten Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ausgelegt.
Der Einsatz erfolgt vor allem bei vorherrschend axialen Belastungen und axial begrenztem Bauraum. Häufig fungiert ein Vierpunktlager in Kombination mit einem separaten Radiallager als reines Axiallager. Durch den geteilten Innenring lässt sich das Lager nicht-selbsthaltend montieren, sodass Außenring und Innenringhälften separat gefügt werden können. Dies erleichtert die Montage bei getrennten Baugruppen.
Das Nachsetzzeichen N2 kennzeichnet zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring, die über Sicherungsstifte dazu dienen, ein Mitdrehen im Gehäuse zu vermeiden. Die Ausführung MPA verfügt über einen geführten Messingkäfig, der auch bei dynamischen Belastungen eine stabile Führung der Kugeln unterstützt. Ergänzend gleicht die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 thermische Ausdehnungen im Betrieb aus, was gerade bei Betriebstemperaturen bis +200 Grad eine wesentliche Rolle spielt.
Dieses Wälzlager von FAG nimmt hohe Axialkräfte in beiden Richtungen bei geringer axialer Baubreite auf. Durch den geteilten Innenring fasst die Konstruktion viele Wälzkörper, während der massive Messingkäfig für Stabilität sorgt. Es besitzt die Hauptabmessungen 170 mm Bohrung, 360 mm Außendurchmesser und 72 mm Breite.
Die Kennzeichnung N2 steht für zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten an einer Stirnseite des Außenrings. Greifen passende Stifte aus dem umgebenden Gehäuse in diese Nuten ein, wird der Außenring formschlüssig gegen Mitdrehen gesichert. Das empfiehlt sich besonders, wenn das Lager mit radialem Spiel als reines Axiallager arbeitet.
Die Angabe C3 bedeutet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche interne Spielraum beugt Verspannungen der Wälzkörper vor, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring entstehen oder feste Passungen auf der Welle das radiale Lagerspiel nach dem Einbau verringern.
Das Lager deckt einen Betriebsbereich von -30 bis +200 Grad ab. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Schleifdichtungen handelt, hängt die tatsächliche Einsatzgrenze maßgeblich vom gewählten Schmierstoff ab. Schmierfett oder Schmieröl müssen für die jeweilige Umgebungstemperatur und Drehzahl geeignet sein.
Das Nachsetzzeichen MPA steht für einen Massivkäfig aus Messing, der am Außenring geführt wird. Messingkäfige bieten eine hohe Festigkeit und zeigen sich unempfindlich gegenüber Schwingungen sowie höheren Betriebstemperaturen, wodurch sie sich für schwere industrielle Einsatzbedingungen eignen.
Das Lager ist nach den gängigen Normen in der Toleranzklasse P0 bzw. PN gefertigt, was im US-amerikanischen Raum der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Klasse deckt die regulären Maß- und Laufgenauigkeiten des allgemeinen Maschinen- und Anlagenbaus ab.
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