SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 8,84 € | 167,95 € |
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Das Vierpunktlager QJ310 MA/C2L von SKF (50x110x27 mm) nimmt hohe Axialkräfte in beiden Richtungen auf und verfügt über einen stabilen Messingkäfig.
Das Vierpunktlager QJ310 MA/C2L von SKF ist ein einreihiges Wälzlager mit geteiltem Innenring, das beidseitig auftretende Axialbelastungen auf engem Bauraum aufnimmt. Durch die geteilte Bauform lässt sich der Kugel- und Außenringsatz separat von den beiden Innenringhälften montieren. Mit den Abmessungen 50 mm Bohrung, 110 mm Außendurchmesser sowie 27 mm Breite bietet dieses offene Lager eine tragfähige Lösung für anspruchsvolle Führungsaufgaben im Maschinen- und Getriebebau.
Dieses Wälzlager eignet sich für Konstruktionen, bei denen erhebliche Axialkräfte in wechselnden Richtungen wirken und der Einbauraum für zwei separate Lager nicht ausreicht. Häufig dient es als reines Axiallager in Kombination mit einem separaten Radiallager, das die Radialkräfte abfängt. Typische Einsatzbereiche finden sich in Getrieben und Führungsbaugruppen, bei denen eine axiale Führung ohne Nut im Außenring gefordert ist. Die offene Bauweise ermöglicht dabei eine direkte Schmierstoffversorgung im Öl- oder Fettkreislauf.
Das Nachsetzzeichen MA verweist auf einen Massivkäfig aus Messing, der eine hohe mechanische Festigkeit bei Temperaturen von -30 °C bis +150 °C unterstützt. Die Kennzeichnung C2L steht für eine verringerte Radiallagerluft in der unteren Hälfte der Toleranzklasse C2. Dieses reduzierte Lagerspiel verringert das Radial- und Axialspiel im Betrieb, was die Führungsgenauigkeit der Welle steigert. Bei der Konstruktion empfiehlt sich die Prüfung, ob die betriebsbedingte Erwärmung der Welle mit dieser engeren Lagerluft harmoniert.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm und eine Breite von 27 mm. Durch diese Nennmaße entspricht es der standardisierten Baugröße QJ310. Der Außenring ist ohne Haltenut ausgeführt, sodass die axiale Sicherung über die Gehäuseschulter oder Gehäusedeckel erfolgt.
Die zweiteilige Ausführung des Innenrings ermöglicht das Einfüllen einer großen Anzahl von Wälzkörpern bei vorgegebenem Durchmesser. Zudem vereinfacht diese nicht selbsthaltende Bauform den Ein- und Ausbau, da Außenring mit Kugelkranz und die Innenringhälften getrennt voneinander auf der Welle und im Gehäuse montiert werden können.
Die Kennzeichnung C2L definiert eine gezielt verringerte Radiallagerluft in der unteren Hälfte des Bereichs C2. Das Lager weist somit ein geringeres Radialspiel auf als eine Standardausführung. Dies unterstützt eine präzise Wellenführung mit reduziertem Kippspiel bei wechselnden Axialkräften.
Der mit dem Zusatz MA versehene Käfig besteht aus massivem Messing. Der Werkstoff bietet hohe Formstabilität, Beständigkeit gegen Vibrationen und günstige Notlaufeigenschaften. Er ist für den zulässigen Betriebstemperaturbereich von -30 °C bis +150 °C ausgelegt.
Als offene Variante besitzt das Lager keine integrierten Dichtscheiben. Diese Bauart ist für geschmierte Baugruppen wie Getriebegehäuse vorgesehen, in denen das Schmiermedium ungehindert zirkuliert. Die Abdichtung gegen Schmutz und Schmiermittelverlust wird bei dieser Ausführung über die umgebende Gehäusekonstruktion realisiert.
Das Lager ist nach der Standardtoleranzklasse P0 gefertigt, die auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet wird. Diese Klasse regelt die zulässigen Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten für den industriellen Einsatz und genügt den gängigen Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus.
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