FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 133,15 € | 2.529,74 € |
| 3 | 266,29 € | 2.396,60 € |
Das Vierpunktlager QJ240 -N2-MPA-C3 von FAG bietet mit 200 mm Bohrung und C3-Lagerluft eine präzise Führung bei wechselnden Axialkräften.
Das Vierpunktlager QJ240 -N2-MPA-C3 von FAG ist ein offenes Wälzlager für Industrieanwendungen, die eine getrennte Aufnahme hoher Axiallasten in beiden Richtungen verlangen. Durch den geteilten Innenring lässt sich das Lager separat montieren, während der Außenring mit dem Kugelkranz eine geschlossene Baueinheit bildet. Dank der Hauptabmessungen von 200 mm Innen- und 360 mm Außendurchmesser bei 58 mm Breite nimmt diese Ausführung erhebliche Kräfte auf engem axialem Raum auf.
Konstrukteure setzen diese Bauform vor allem in Getrieben und schweren Maschinen ein, bei denen wechselnde axiale Belastungen auftreten. In vielen Lageranordnungen dient das Lager als reines Axiallager, kombiniert mit einem separaten Radiallager. Durch den Berührungswinkel der Kugeln führt das Vierpunktlager die Welle axial präzise in beiden Richtungen. Bei radial freigestelltem Außenring nimmt es ausschließlich axiale Kräfte auf, was Reibung und Erwärmung im Dauerbetrieb reduziert.
Die zwei um 180 Grad versetzten Haltenuten im Außenring dienen dazu, das Lager mit Haltestiften gegen ungewolltes Verdrehen im Gehäuse zu sichern. Das Nachsetzzeichen C3 weist eine gegenüber der Normalausführung leicht erhöhte Radiallagerluft aus. Dieser zusätzliche Spielraum gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen zwischen Welle und Gehäuse aus. Der Messingkäfig führt die Wälzkörper und deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius ab.
Ein einreihiges Radial-Kugellager mit geteiltem Innenring, das axiale Kräfte in beiden Richtungen aufnehmen kann. Bei den Abmessungen 200x360x58 mm sorgt die Bauweise dafür, dass die Wälzkörper bei rein axialer Last jeweils an zwei Punkten anliegen. Dadurch beansprucht die Lagerstelle axial weniger Bauraum als zwei getrennte Schrägkugellager.
Die Kennzeichnung N2 steht für zwei um 180 Grad zueinander versetzte Haltenuten an einer Stirnseite des Außenrings. In diese Nuten greifen passende Gehäusestifte ein. Sie halten den Außenring bei radialem Gehäusespiel oder dynamischer Belastung im Lagersitz in Position, um Gehäuseverschleiß zu reduzieren.
Der Zusatz C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung PN. Dieses vergrößerte Betriebsspiel ist sinnvoll, wenn im laufenden Betrieb Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten. So bleibt die Drehbewegung auch bei wärmebedingter Ausdehnung von Welle oder Gehäuse leichtgängig.
Das offene Lager ist für Einsatztemperaturen von -30 bis +200 Grad Celsius ausgelegt. Der Messingkäfig unterstützt auch bei thermischer Beanspruchung eine formstabile Führung der Kugeln. Da ab Werk keine Dichtung verbaut ist, richtet sich der tatsächliche Betriebsbereich nach dem jeweils gewählten industriellen Schmierstoff.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 bzw. PN, die der internationalen Einstufung ABEC 1 gleichkommt. Diese Normaltoleranz bietet die im allgemeinen Maschinen- und Getriebebau geforderte Maß- und Rundlaufgenauigkeit für Wellen mit 200 mm Durchmesser.
Als offene Variante verfügt das Lager über keine integrierten Dichtscheiben. Anwender können die Lagerstelle flexibel an das jeweilige Maschinenkonzept anpassen und entweder mit Schmieröl oder Schmierfett versorgen. Die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit erfolgt über die umgebende Gehäusekonstruktion.
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