SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 86,85 € | 1.650,20 € |
| 3 | 173,70 € | 1.563,35 € |
Das Vierpunktlager QJ332 N2MA von SKF nimmt bei kompakten Abmessungen von 160x340x68 mm beidseitig hohe Axialkräfte auf.
Das Vierpunktlager QJ332 N2MA zählt zur Gruppe der einreihigen Radial-Schrägkugellager und zeichnet sich durch seine geteilte Innenringkonstruktion aus. Bei einer Bohrung von 160 mm, einem Außendurchmesser von 340 mm und einer Breite von 68 mm nimmt dieses Wälzlager axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. In Kombination mit der Explorer-Ausführung von SKF bietet die Konstruktion eine funktionale Basis für anspruchsvolle Industrieanwendungen mit begrenztem axialem Bauraum.
Diese Bauart kommt vor allem an Lagerstellen zum Einsatz, an denen hohe axiale Belastungen in wechselnder Richtung wirken und radiale Kräfte separat aufgenommen werden. Häufig fungiert ein Vierpunktlager als reines Axiallager mit radial freigestelltem Außenring. Die integrierte Haltenut am Außenring dient dazu, einem unkontrollierten Mitdrehen im Gehäuse entgegenzuwirken. Solche Lagerungsanordnungen bewähren sich insbesondere dann, wenn axialer Bauraum eng begrenzt ist und eine definierte Führung beidseitig erforderlich bleibt.
Die Ausführung verbindet eine Maßgenauigkeit nach Klasse P6 mit einer gesteigerten Laufgenauigkeit nach Klasse P5. Für die Konstruktion bedeutet dies eng tolerierte Werte für Rundlauf und Planlauf im Vergleich zur Normaltoleranz. Dieses Merkmal unterstützt ein ruhiges Laufverhalten und trägt dazu bei, unerwünschte Schwingungen im Antriebsstrang zu reduzieren. Präzise bearbeitete Lagersitze an Welle und Gehäuse helfen dabei, das Potenzial der engen Toleranzklassen an der Lagerstelle zweckmäßig auszuschöpfen.
Ein Vierpunktlager nimmt durch die spezifische Laufbahngeometrie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf, beansprucht axial jedoch nur den Bauraum eines einreihigen Lagers. Der geteilte Innenring ermöglicht die Aufnahme einer großen Anzahl an Wälzkörpern. Die Ausführung N2MA verfügt zudem über Haltenuten im Außenring.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 160 mm, einen Außendurchmesser von 340 mm sowie eine Baubreite von 68 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen bestimmen die Auslegung von Welle und Gehäusebohrung der entsprechenden Baugruppe.
Haltenuten am Außenring dienen dazu, das Lager im Gehäuse gegen unerwünschtes Wandern in Umfangsrichtung zu sichern. Das ist besonders wichtig, wenn das Vierpunktlager als reines Axiallager betrieben wird und der Außenring mit radialem Spiel im Gehäuse sitzt.
P6 beschreibt eine eingeengte Maßtoleranz für Bohrung und Außendurchmesser, während P5 eine gesteigerte Rundlauf- und Planlaufgenauigkeit definiert. Diese Kombination unterstützt einen vibrationsarmen Lauf und trägt dazu bei, dynamische Unwuchten im Betrieb zu verringern.
Aufgrund des geteilten Innenrings lässt sich das Wälzlager zerlegen, sodass Innenringhälften und Außenring samt Kugelsatz separat montiert werden können. Für den ordnungsgemäßen Betrieb müssen beide Innenringhälften axial fest gegeneinander verspannt werden.
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