NKE
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Das Vierpunktlager QJ230 -N2-MPA-C3 von NKE Steyr nimmt beidseitige Axialbelastungen auf und bietet mit 150x270x45 mm kompakte Einbaumaße bei erhöhter C3-Lagerluft.
Das Vierpunktlager QJ230 -N2-MPA-C3 von NKE Steyr ist als einreihiges Wälzlager für die Aufnahme axialer Kräfte in beiden Richtungen konzipiert. Durch die definierte Laufbahngeometrie führt dieses Bauteil Wellen in axialer Richtung und beansprucht dabei weniger Bauraum in Breitenrichtung als zweireihige Lagerkombinationen. Mit einer Bohrung von 150 mm, einem Außendurchmesser von 270 mm und einer Breite von 45 mm kommt die Ausführung in industriellen Lagerungen zum Einsatz.
Das Vierpunktlager QJ230 -N2-MPA-C3 eignet sich für Lagerungsstellen, an denen wechselnde axiale Belastungen bei begrenztem axialem Bauraum vorliegen. Häufig dient dieses Wälzlager als reines Axiallager, während ein separates Radiallager die Querkräfte aufnimmt.
Wird das Lager rein axial beansprucht, erhält der Außenring im Gehäuse radiales Spiel. Dadurch fließen axiale Kräfte über die Berührungspunkte der Laufbahnen ab. Die Bauform erleichtert zudem die Montage, da Ringe und Kugelkranz schrittweise montiert werden können.
Die Sonderausführung mit Nut dient der gezielten Lagesicherung des Außenrings im Gehäuse, um einem unerwünschten Mitdrehen bei Lastwechseln entgegenzuwirken. Dies unterstützt die konstruktive Festlegung der Lagerstelle im Gehäusesitz.
Die vergrößerte Lagerluft C3 bietet zusätzlichen radialen Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen. Dieser erweiterte Spielraum gleicht betriebsbedingte Temperaturdifferenzen aus und beugt mechanischen Verspannungen bei festen Lagersitzen vor. Das Modell erfüllt die Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 und deckt damit die regulären Anforderungen des Maschinenbaus an Maß- und Rundlaufgenauigkeit ab.
Ein Vierpunktlager nimmt aufgrund seiner profilierten Laufbahnen hohe Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Die Ausführung QJ230 -N2-MPA-C3 vereint diese axiale Belastbarkeit mit einer Haltenut am Außenring und vergrößerter C3-Lagerluft bei schlanker Bauform.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 150 mm, einen Außendurchmesser von 270 mm sowie eine axiale Breite von 45 mm. Anhand dieser Anschlussmaße prüfen Konstrukteure und Instandhalter den passenden Lagersitz in Welle und Gehäuse.
Die Kennzeichnung C3 steht für ein vergrößertes Lagerspiel im Ausgangszustand. Diese Ausführung wird gewählt, wenn Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen zu einer spürbaren Einengung der inneren Lagerluft im Betrieb führen.
Die integrierte Haltenut am Außenring ermöglicht eine formschlüssige Sicherung gegen Wandern oder Verdrehen im Lagergehäuse. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn das Bauteil als reines Axiallager mit radialem Gehäusespiel eingesetzt wird.
Das Lager ist in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN gefertigt, was im US-amerikanischen System der Klasse ABEC 1 entspricht. Es bietet damit die im allgemeinen Industrie- und Maschinenbau übliche Maß- und Laufpräzision für zylindrische Sitze.
Aufgrund der nicht selbsthaltenden Konstruktion lassen sich Außenring mit Kugelsatz und die Ringhälften separat auf die Welle beziehungsweise in das Gehäuse einbringen. Das erleichtert die Handhabung bei beengten Platzverhältnissen und größeren Wellendurchmessern.
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