FAG
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Das Vierpunktlager QJ334 -N2-MPA von FAG nimmt bei kompakten Abmessungen von 170x360x72 mm hohe Axialkräfte in beiden Richtungen auf.
Das Vierpunktlager QJ334 -N2-MPA ist ein einreihiges Schrägkugellager mit geteiltem Innenring, das gezielt auf die Aufnahme beidseitig wirkender Axiallasten ausgelegt ist. Die Ausführung von FAG Wälzlager verfügt über einen Außendurchmesser von 360 mm bei einer Bohrung von 170 mm und einer Lagerbreite von 72 mm. Durch den geführten Messingkäfig und die offene Konstruktion eignet sich das Lager für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad.
Konstrukteure setzen dieses Wälzlager vor allem dort ein, wo hohe axiale Belastungen in wechselnder Richtung auftreten und der Einbauraum für zweireihige Lagerungen begrenzt ist. Typische Einsatzbereiche finden sich in Lagerungen mit überwiegender Axiallast. Das Vierpunktlager dient häufig als reines Axiallager in Kombination mit einem separaten Radiallager. Durch den geteilten Innenring lässt sich eine hohe Anzahl an Wälzkörpern integrieren, was die axiale Tragfähigkeit unterstützt.
Das Nachsetzzeichen N2 kennzeichnet zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten an einer Stirnseite des Außenrings. Diese Nuten ermöglichen den Eingriff von Passfedern oder Haltestiften im Gehäuse, um ein unerwünschtes Mitdrehen des Außenrings zu vermeiden. Das ist besonders wichtig, wenn Sie das Lager radial freistellen und rein für Axialkräfte nutzen. Beachten Sie bei der Montage zudem die normale Radiallagerluft sowie die Fertigungsgenauigkeit nach Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1).
Ein Vierpunktlager dieser Bauart nimmt axiale Kräfte in beiden Richtungen auf und benötigt dabei axial wenig Bauraum. Die Konstruktion zeichnet sich durch einen geteilten Innenring, einen robusten Messingkäfig sowie zwei Haltenuten im Außenring aus.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 170 mm, einen Außendurchmesser von 360 mm und eine Breite von 72 mm.
Die um 180 Grad versetzten Haltenuten fixieren den Außenring mithilfe passender Stifte im Gehäuse gegen Verdrehen. Dies ist erforderlich, wenn das Lager mit radialem Spiel eingebaut wird, um reine Axialkräfte zu übertragen.
Für das offene Vierpunktlager mit Messingkäfig gilt ein zulässiger Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad. Der tatsächlich nutzbare Bereich hängt im Betrieb vom gewählten Schmierstoff und der Umgebung ab.
Der zweiteilige Innenring ermöglicht es, mehr Wälzkörper in das Lager einzubringen, als es bei einteiligen Ringen möglich wäre. Zudem vereinfacht die Bauform die getrennte Montage von Innenringhälften und Außenringbaugruppe.
Das Bauteil ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt und entspricht der Standard-Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN (vergleichbar mit ABEC 1). Damit deckt es übliche Anforderungen im industriellen Maschinenbau ab.
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