SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 14,98 € | 134,82 € |
Das Vierpunktlager QJ306 N2MA/C2L von SKF Wälzlager bietet mit 30x72x19 mm kompakte axiale Führung bei beidseitig wirkenden Kräften.
Das Vierpunktlager QJ306 N2MA/C2L ist ein offenes Wälzlager mit den Hauptabmessungen 30 mm Bohrung, 72 mm Außendurchmesser und 19 mm Breite. Die Konstruktion verfügt über einen geteilten Innenring sowie einen stabilen Messingkäfig. Durch die Geometrie der Laufbahnen nimmt dieses Lager hohe axiale Kräfte in beiden Richtungen auf, während es in axialer Richtung wenig Bauraum beansprucht. Das Lager deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab.
Der Einsatz erfolgt vor allem dort, wo hohe axiale Belastungen in wechselnder Richtung auftreten und präzise Wellenführung gefordert ist. Häufig fungiert das Vierpunktlager als reines Axiallager in Kombination mit einem separaten Radiallager. Durch die kompakte Breite von 19 mm eignet es sich vor allem für Getriebekonstruktionen oder Antriebswellen mit begrenztem axialem Bauraum. Aufgrund der offenen Bauweise erfordert das Lager einen bauseitigen Schutz gegen das Eindringen von Schmutz.
Zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring fixieren das Lager gegen Verdrehen im Gehäuse. Passende Sicherungsstifte greifen direkt in diese Nuten ein. Der geteilte Innenring ermöglicht die Montage größerer Kugelkränze und vereinfacht den Einbau von Außen- und Innenring getrennt voneinander. Die Spezifikation C2L kennzeichnet eine verringerte Radiallagerluft in der unteren Hälfte des C2-Bereichs. Diese Ausführung unterstützt eine besonders spielfreie Führung bei präzisen Lagerungsaufgaben.
Dieses einreihige Radial-Kugellager nimmt durch seine spezielle Laufbahngeometrie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Es besitzt einen geteilten Innenring, einen robusten Messingkäfig und zwei Haltenuten im Außenring. Mit den Abmessungen 30x72x19 mm ermöglicht die Konstruktion eine kompakte Lagerung auf engem Bauraum.
Das Kürzel C2L steht für eine verringerte Radiallagerluft, die in der unteren Hälfte der Lagerluftklasse C2 liegt. Eine reduzierte Lagerluft sorgt für eine engere Führung der Wälzkörper und vermindert das radiale und axiale Betriebsspiel. Dies ist vorteilhaft für Lagerstellen, die eine hohe Steifigkeit und exakte Positionierung der Welle erfordern.
Die zwei um 180 Grad versetzten Haltenuten auf der Stirnseite des Außenrings dienen der Verdrehsicherung. Bei vielen Anwendungen wird der Außenring radial leicht freigestellt, um ausschließlich Axialkräfte aufzunehmen. Sicherungsstifte im Gehäuse greifen in die Haltenuten ein und hindern den Außenring daran, sich im Gehäusesitz ungewollt mitzudrehen.
Der zweigeteilte Innenring ermöglicht es herstellungsbedingt, eine größere Anzahl an Kugeln in das Lager einzufügen. Dadurch steigt die axiale Tragfähigkeit bei gleichzeitig schmaler Bauweise. Zudem lässt sich die Lagerstelle flexibler montieren, da Sie Außenring samt Kugelkranz und die beiden Innenringhälften separat auf Welle und Gehäuse aufbringen können.
Als offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtscheiben wird dieses Lager nicht mit einer werkseitigen Fettfüllung geliefert. Sie müssen das Bauteil beim Einbau über die Gehäusekonstruktion mit Schmieröl oder Schmierfett versorgen. Achten Sie auf geeignete Schmierstoffe, die den zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad abdecken.
Das Vierpunktlager ist nach der Normaltoleranz P0 beziehungsweise PN gefertigt, was der Toleranzklasse ABEC 1 entspricht. Diese standardisierte Genauigkeitsklasse deckt die üblichen Maß- und Lauftoleranzen im allgemeinen Maschinenbau sowie im Getriebebau ab. Spezielle Einbautoleranzen der Gegenstücke sind entsprechend den Konstruktionsvorgaben der Welle auszuführen.
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