FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 132,89 € | 2.524,93 € |
| 3 | 265,78 € | 2.392,04 € |
Das Vierpunktlager QJ1048 -N2-MPA von FAG bietet mit 240 mm Bohrung eine geteilte Innenring-Bauform für hohe axiale Belastungen in beiden Richtungen.
Das Vierpunktlager QJ1048 -N2-MPA gehört zur Gruppe der radialen Kugel-Wälzlager, nimmt durch seine spezielle Laufbahngeometrie jedoch erhebliche Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Die offene Bauweise ermöglicht eine direkte Schmierung im Einbauzustand. FAG fertigt dieses Lager mit einem Messingkäfig und normaler Radiallagerluft. Dank der kompakten Breite von 56 mm gegenüber dem Außendurchmesser von 360 mm eignet sich die Komponente für platzsparende Konstruktionen bei hohen axialen Lasten.
Konstrukteure setzen dieses Lager vorwiegend dort ein, wo überwiegend axiale Lasten auftreten oder axiale Führung auf engem Bauraum erforderlich ist. Häufig dient es in Kombination mit einem separaten Radiallager als reines Axiallager, wobei der Außenring mit radialem Freiraum im Gehäuse montiert wird. Durch den zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad eignet sich die Ausführung auch für anspruchsvolle thermische Einsatzbedingungen.
Die zwei um 180 Grad versetzten Haltenuten im Außenring dienen der Verdrehsicherung im Gehäuse. Passende Haltestifte greifen in die Nuten ein und verhindern ein ungewolltes Mitdrehen des Rings. Der geteilte Innenring ermöglicht die Aufnahme einer großen Anzahl an Wälzkörpern, was die axiale Tragfähigkeit unterstützt. Zudem erleichtert diese Bauart die getrennte Montage von Außenring mit Kugelabschnitt und den beiden Innenringhälften.
Ein einreihiges Radial-Kugellager mit vier Berührungspunkten zwischen Kugeln und Laufbahnen, das axiale Kräfte in beiden Richtungen aufnimmt. Die Ausführung besitzt einen geteilten Innenring, einen Messingkäfig und zwei Haltenuten im Außenring. Das Lager weist die Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 auf und arbeitet in einem Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad.
Die Bohrung beträgt 240 mm, der Außendurchmesser misst 360 mm und die Lagerbreite beläuft sich auf 56 mm. Diese Maße definieren den benötigten Einbauraum auf der Welle sowie im Lagergehäuse und entsprechen den standardisierten Abmessungen dieser Baugröße.
Die beiden um 180 Grad versetzten Nuten ermöglichen eine mechanische Sicherung gegen Verdrehen des Außenrings im Gehäuse. Dies ist vor allem wichtig, wenn das Vierpunktlager als reines Axiallager mit radialem Spiel eingebaut wird, damit der Außenring keine ungewollte Drehbewegung ausführt.
Der zweiteilige Innenring erlaubt es, mehr Wälzkörper in das Lager einzubringen, als es bei einem ungeteilten Ring möglich wäre. Dadurch steigt die axiale Belastbarkeit. Außerdem lassen sich die Lagerringe bei der Montage getrennt voneinander auf der Welle und im Gehäuse positionieren.
Der Käfig aus Messing führt die Wälzkörper auf Abstand und zeichnet sich durch hohe Festigkeit sowie Verschleißbeständigkeit aus. Messingwerkstoffe eignen sich gut für höhere thermische Beanspruchungen und widerstehen anspruchsvollen Schmier- und Betriebsbedingungen im industriellen Dauereinsatz.
Die normale Lagerluft bezeichnet das serienmäßige radiale Spiel des Lagers im unverbauten Zustand vor dem Einbau. Sie dient als Ausgangsbasis für Standardpassungen auf der Welle und im Gehäuse, sodass im regulären Betriebszustand ein reibungsarmer Lauf unterstützt wird.
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