SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 11,26 € | 213,78 € |
| 5 | 22,50 € | 202,54 € |
Das SKF Vierpunktlager QJ214 N2MA (70x125x24 mm) mit geteiltem Innenring und Messingkäfig nimmt beidseitig hohe Axialkräfte bei schmaler Bauweise auf.
Das Vierpunktlager QJ214 N2MA von SKF ist ein einreihiges Schrägkugellager mit geteiltem Innenring, ausgelegt für kombinierte oder überwiegend axiale Belastungen in beiden Richtungen. Durch die Abmessungen von 70 mm Bohrung, 125 mm Außendurchmesser und 24 mm Breite beansprucht dieses Wälzlager weniger axialen Bauraum als eine zweireihige Lageranordnung. Die Explorer-Ausführung zeichnet sich durch eine Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 sowie eine Laufgenauigkeit nach P5 aus.
Dieses Vierpunktlager ist für Anwendungen konzipiert, bei denen beidseitig wirkende Axialkräfte präzise geführt werden müssen. Es kommt häufig dort zum Einsatz, wo das Lager reine Axiallasten aufnimmt und im Gehäuse radial freigestellt montiert wird. In Kombination mit einem separaten Radiallager übernimmt das offene Wälzlager die Funktion des axialen Festlagers. Für den Betrieb ist eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung über das Gehäusesystem erforderlich.
Die beiden um 180 Grad versetzten Haltenuten im Außenring dienen der formschlüssigen Verdrehsicherung im Gehäuse mittels passender Arretierstifte. Der zweiteilige Innenring ermöglicht die Aufnahme einer großen Anzahl von Kugeln, was die axiale Belastbarkeit unterstützt. Zudem lässt sich die Lagerstelle schrittweise montieren: Außenring mit Kugel- und Käfigsitz sowie die getrennten Innenringhälften können separat auf Welle und Gehäuse aufgebracht werden. Der Messingkäfig führt die Wälzkörper im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 70 mm, einen Außendurchmesser von 125 mm sowie eine Gesamtbreite von 24 mm auf. Diese kompakten Abmessungen erlauben eine platzsparende Integration in Baugruppen, die sonst breitere zweireihige Schrägkugellager erfordern würden.
Die beiden um 180 Grad versetzten Nuten (Kennzeichnung N2) verhindern ein Mitdrehen des Außenrings in der Gehäusebohrung. Bei einer Lagerung mit radialem Spiel greifen Gehäusestifte in diese Aussparungen ein und sichern die Position des Lagers ohne Reibung an der Sitzfläche.
Der geteilte Innenring gestattet das Einfüllen einer größeren Kugelanzahl bei steilem Berührungswinkel. Dadurch nimmt das Lager hohe Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Zudem erleichtert diese Bauart den Einbau, da Wellen- und Gehäuseteile getrennt voneinander gefügt werden können.
Das Lager ist mit eingeengten Toleranzen gefertigt. Es erfüllt die Maßgenauigkeit nach P6 und die Laufgenauigkeit nach P5. Diese Präzisionsstufen reduzieren Rundlauffehler und tragen zu einem vibrationsarmen Lauf bei präzisen Wellenlagerungen bei.
Da das Vierpunktlager ohne integrierte Dichtungen ausgeführt ist, erfolgt die Schmierung über den Schmierstoffkreislauf des Gehäuses, üblicherweise mit Öl oder Fließfett. Der zulässige Temperaturbereich für den Messingkäfig liegt zwischen -30 und +150 Grad Celsius.
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