NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 11,14 € | 211,57 € |
| 5 | 22,28 € | 200,43 € |
Das Vierpunktlager QJ219 -N2-MPA-C3 von NKE Steyr (95x170x32 mm) nimmt hohe axiale Kräfte in beiden Richtungen bei schmalem Bauraum auf.
Das Vierpunktlager QJ219 -N2-MPA-C3 ist ein einreihiges Wälzlager mit geteiltem Innenring zur Aufnahme beidseitig wirkender Axialkräfte. Mit einer Bohrung von 95 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm sowie einer Breite von 32 mm beansprucht die Einheit weniger axialen Einbauraum als zweireihige Lageranordnungen. Hersteller NKE Steyr fertigt diese offene Ausführung in der Normtoleranzklasse P0 (ABEC 1). Das Lager eignet sich für Konstruktionen, bei denen axiale Belastungen dominieren und eine definierte Führung gefordert ist.
Dieses Vierpunktlager findet seinen Einsatz in Lagerstellen, an denen wechselnde axiale Belastungen bei begrenztem Einbauraum auftreten. Durch den geteilten Innenring lässt sich eine hohe Kugelanzahl im Lager unterbringen, was die axiale Belastbarkeit erhöht. Häufig kombinieren Konstrukteure das Modell mit einem separaten Radiallager. In einer solchen Konfiguration dient das QJ219 ausschließlich der axialen Führung, während der Außenring radiales Gehäusespiel erhält, um zusätzliche Radialspannungen im Vierpunktkontakt abzuwenden.
Der massive Messingkäfig (MPA) führt die Wälzkörper vibrationsarm und eignet sich für anspruchsvolle Beanspruchungen. Das Merkmal N2 beschreibt zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten an einer Stirnseite des Außenrings. Über Sicherungsstifte im Gehäuse wirken diese Nuten einem Wandern oder Mitdrehen des Außenrings entgegen. Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 gleicht thermische Dehnungen im laufenden Betrieb aus. Für das offene Lager ist ein Temperaturbereich von -30 bis +150 °C zulässig.
Mit 95 mm Bohrungsdurchmesser, 170 mm Außendurchmesser und 32 mm Baubreite entspricht das Lager den standardisierten Hauptabmessungen der Baureihe QJ219. Diese Maße bestimmen den erforderlichen radialen und axialen Einbauraum auf der Welle sowie in der Gehäusebohrung.
Zwei um 180 Grad versetzte Nuten im Außenring (Nachsetzzeichen N2) dienen der Aufnahme von Gehäusestiften oder Passkörpern. Diese formschlüssige Sicherung wirkt einem Mitdrehen des Außenrings entgegen, was besonders bei Lagerungen mit radial freigestelltem Gehäusesitz für reine Axialführung wichtig ist.
Der geteilte Innenring ermöglicht die Montage einer größeren Anzahl an Wälzkörpern für eine hohe Tragfähigkeit. Zudem ist das Lager nicht selbsthaltend: Die beiden Innenringhälften und der Außenring samt Kugelsatz lassen sich getrennt montieren, was den Einbau in die Baugruppe vereinfacht.
C3 kennzeichnet eine gegenüber der Normalluft leicht vergrößerte Radiallagerluft. Dieses zusätzliche Betriebsspiel vermindert die Gefahr eines Klemmens der Kugeln, wenn Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen zu einer radialen Aufweitung des Innenrings führen.
Ohne integrierte Dichtungen erfordert das Lager eine externe Abdichtung der Gehäusekonstruktion gegen das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit. Die Schmierung erfolgt wahlweise mit Fett oder Öl, abgestimmt auf die Betriebsbedingungen innerhalb des Temperaturbereichs von -30 bis +150 °C.
Ein massiver Messingkäfig mit der Kennzeichnung MPA führt die Kugeln formstabil und vibrationsarm. Die Ausführung ist für erhöhte mechanische Belastungen ausgelegt und weist bei kurzzeitigen Mangelschmierungen funktionale Notlaufeigenschaften auf.
NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
office@nke.at, https://industry.fersa.com/de/imprint