SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 5,20 € | 98,80 € |
| 20 | 10,40 € | 93,60 € |
Das Vierpunktlager QJ212 von SKF bietet mit 60 mm Bohrung und geteiltem Innenring eine kompakte Lösung für beidseitig wirkende Axialkräfte.
Das Vierpunktlager QJ212 ist ein spezialisiertes Radial-Kugellager für anspruchsvolle Lagerungsaufgaben. Mit den Abmessungen 60x110x22 mm nimmt dieses Wälzlager von SKF erhebliche Axialkräfte in beiden Richtungen auf und benötigt dabei nur geringen axialen Bauraum. Durch die Fertigung in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 entspricht die Ausführung den gängigen Standard-Genauigkeiten für den industriellen Einsatz. Sie erhalten ein offenes Lager mit normaler Radiallagerluft, das sich flexibel in bestehende Schmiersysteme integrieren lässt.
Die Konstruktion eignet sich vor allem für Lagerstellen, an denen bei schmaler Bauweise hohe axiale Belastungen in wechselnden Richtungen auftreten. Typische Anwendungen finden sich im Getriebebau sowie in Antriebssträngen, in denen das Vierpunktlager häufig die axiale Führung übernimmt. Da das Bauteil primär für Axiallasten ausgelegt ist, kombinieren Konstrukteure es bei hohen Querkräften oft mit einem separaten Radiallager. Der zulässige Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad erlaubt den Betrieb in thermisch beanspruchten Industrieumgebungen.
Der zweiteilige Innenring ermöglicht die Aufnahme einer großen Anzahl an Wälzkörpern, was die axiale Tragfähigkeit begünstigt. Gleichzeitig erleichtert die Bauform die Montage: Der Außenring samt Kugel- und Stahlblechkäfig lässt sich separat von den Innenringhälften auf die Welle und in das Gehäuse einbringen. Da dieses Modell als offene Variante ohne Nut im Außenring ausgeführt ist, erfordert die Lagerstelle eine externe Abdichtung sowie eine gezielte Schmierstoffversorgung über Öl oder Schmierfett.
Mit 60 mm Bohrung, 110 mm Außendurchmesser und 22 mm Breite entsprechen die Abmessungen den Standardwerten für Gehäuse und Wellen im Maschinen- und Anlagenbau.
Die geteilte Innenringkonstruktion gestattet das Einfüllen einer höheren Kugelanzahl bei steilem Kontaktwinkel. Dadurch nimmt das Lager hohe axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Zudem erleichtert der geteilte Innenring die Montage, da sich Innen- und Außenring getrennt voneinander montieren lassen.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dichtscheiben. Die Lagerstelle benötigt daher eine externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Die Schmierstoffversorgung erfolgt über das Schmiersystem der Gesamtanlage wahlweise mit geeignetem Schmieröl oder Schmierfett.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad. In Kombination mit dem Käfig aus Stahlblech eignet sich das Lager sowohl für niedrige Umgebungstemperaturen als auch für Umgebungen mit kontinuierlicher Wärmeentwicklung, wie sie im Getriebebetrieb vorkommt.
P0/PN beziehungsweise ABEC 1 kennzeichnet die Normaltoleranz für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit nach internationalen Normen. Lager dieser Präzisionsklasse erfüllen die Standardanforderungen des allgemeinen Maschinenbaus für Passungen auf Welle und Gehäuse.
Vierpunktlager sind konstruktiv auf die Aufnahme überwiegend axialer Lasten in beiden Richtungen ausgelegt. Zwar übertragen die Kugeln geringe Querkräfte, bei ausgeprägten Radialbelastungen empfiehlt sich jedoch die Kombination mit einem separaten Radiallager, um übermäßige Reibung im Vierpunktkontakt zu vermeiden.
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