SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 34,12 € | 648,31 € |
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Das Vierpunktlager QJ320 N2MA/C2L von SKF nimmt mit 100x215x47 mm hohe Axialkräfte in beiden Richtungen auf geringem Bauraum auf.
Das Vierpunktlager QJ320 N2MA/C2L gehört zur Gruppe der einreihigen Radial-Schrägkugellager mit geteiltem Innenring. Durch die spezifische Laufbahngeometrie nimmt die Konstruktion axiale Kräfte aus beiden Richtungen auf. SKF fertigt dieses offene Lager mit einem Messingkäfig, der die Wälzkörper präzise führt. Bei Abmessungen von 100 mm Bohrung, 215 mm Außendurchmesser und 47 mm Breite eignet sich die Ausführung für anspruchsvolle Industrieanwendungen im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius.
Konstrukteure setzen dieses Bauteil vorrangig ein, wenn erhebliche Axiallasten bei begrenztem axialem Bauraum aufgenommen werden müssen. Häufig fungiert das Lager als reines Axiallager in Kombination mit einem separaten Radiallager. Durch den geteilten Innenring lässt sich eine größere Anzahl an Kugeln unterbringen, was die axiale Tragfähigkeit steigert. Typische Einsatzfelder finden sich in anspruchsvollen Wellenlagerungen, bei denen wechselnde Schubkräfte auf die gelagerte Welle wirken.
Zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring ermöglichen die formschlüssige Verdrehsicherung im Gehäuse mittels Haltestiften. Dies verhindert das Mitdrehen des Außenrings bei wechselnden Lastverhältnissen. Die Nachsetzzeichen-Kombination C2L kennzeichnet eine gezielt verringerte Radiallagerluft in der unteren Hälfte des C2-Bereichs. In Verbindung mit der Standard-Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 sorgt diese eingeengte Lagerluft für eine präzise Wellenführung und einen vibrationsarmen Lauf bei kontrollierten thermischen Bedingungen.
Ein Vierpunktlager besitzt einen geteilten Innenring und speziell geformte Laufbahnen. Dadurch stützen die Wälzkörper Axialkräfte in beiden Richtungen ab, ohne dass ein zweites Schrägkugellager erforderlich ist. Das spart axialen Bauraum. Zudem lassen sich Außenring mit Kugelkranz und die Innenringhälften getrennt montieren, was den Einbau in enge Gehäuse erleichtert.
Dieses Wälzlager besitzt eine Bohrung von 100 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 215 mm und eine Gesamtbreite von 47 mm. Prüfen Sie vor dem Einbau die Lagersitze und Anschlussmaße der Welle sowie des Gehäuses, um eine gleichmäßige Abstützung über die gesamte Ringbreite zu erreichen.
Die beiden um 180 Grad zueinander versetzten Haltenuten im Außenring dienen der Verdrehsicherung. Wenn das Lager vorwiegend Axialkräfte aufnimmt und radiales Spiel im Gehäuse erhält, greifen Sicherungsstifte in diese Nuten ein. Dadurch bleibt der Außenring in Umfangsrichtung fixiert und ein Wandern im Lagersitz wird verhindert.
Das Nachsetzzeichen C2L steht für eine verringerte Radiallagerluft, die in der unteren Hälfte der Toleranzklasse C2 liegt. Diese Ausführung weist ein kleineres Betriebsspiel als Standardlager auf. Sie eignet sich für Anwendungen, bei denen eine exakte Führung der Welle sowie minimale Kippbewegungen gefordert sind und geringe thermische Ausdehnungen auftreten.
Der integrierte Messingkäfig führt die Wälzkörper auch bei raschen Beschleunigungen oder wechselnden Drehzahlen formstabil in ihren Laufbahnen. Messing zeichnet sich durch gute Notlaufeigenschaften sowie mechanische Festigkeit aus. Der Käfig unterstützt einen vibrationsarmen Lauf innerhalb des zulässigen Betriebstemperaturbereichs von -30 bis +150 Grad Celsius.
Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, müssen Schmierstoffversorgung und Schutz vor Verunreinigungen über die Gehäusekonstruktion erfolgen. Sie können das Bauteil je nach Konstruktion mit Schmieröl oder Wälzlagerfett betreiben. Externe Dichtringe an der Gehäusewand verhindern den Austritt des Schmiermittels sowie das Eindringen von Schmutz.
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