FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 56,61 € | 1.075,57 € |
| 3 | 113,22 € | 1.018,96 € |
Das Vierpunktlager QJ1030 -N2-MPA von FAG (150x225x35 mm) nimmt bei geringem axialem Bauraum beidseitig wirkende Axialkräfte auf.
Das Vierpunktlager QJ1030 -N2-MPA gehört zur Gruppe der radialen Wälzlager, übernimmt im Betrieb jedoch vorrangig axiale Kräfte in beiden Richtungen. FAG fertigt dieses offene Lager mit den Hauptabmessungen 150 mm Bohrung, 225 mm Außendurchmesser und einer Breite von 35 mm. Durch die Ausführung mit geteiltem Innenring fasst die Konstruktion eine hohe Anzahl an Wälzkörpern. Ein stabiler Messingkäfig führt die Kugeln auch bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen in den Laufbahnen.
Konstrukteure nutzen dieses Wälzlager bevorzugt in Getrieben sowie Industrieanlagen, bei denen wechselnde axiale Belastungen auftreten und der Bauraum für zwei separate Schrägkugellager fehlt. Da das Lager beidseitig axiale Kräfte aufnimmt, dient es häufig als reines Axiallager in Kombination mit einem separaten Radiallager. Durch den zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad deckt das Bauteil thermisch anspruchsvolle Industrieanwendungen ab. Bei vorherrschend radialer Lastbelastung empfiehlt sich der Einsatz hingegen nicht.
Das Nachsetzzeichen N2 kennzeichnet zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring. Diese Nuten dienen dazu, den Außenring über Haltestifte im Gehäuse gegen unerwünschtes Verdrehen zu sichern, was insbesondere bei radial freigestelltem Einbau wichtig ist. Der zweiteilige Innenring vereinfacht die Montage: Außenring samt Kugelkranz und die Innenringhälften lassen sich getrennt voneinander auf Welle und Gehäuse aufbringen. Das Lager entspricht der normalen Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und besitzt normale Radiallagerluft.
Durch eine spezielle Laufbahngeometrie nimmt diese Bauart hohe Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Das Lager besitzt einen geteilten Innenring, einen Messingkäfig sowie zwei Haltenuten im Außenring. Mit den Abmessungen 150x225x35 mm eignet es sich vor allem für kompakte Lagerungsstellen im Maschinen- und Getriebebau.
Die zwei um 180 Grad versetzten Haltenuten im Außenring nehmen Sicherungsstifte des Gehäuses auf. Diese Konstruktion verhindert, dass sich der Außenring während des Betriebs im Lagergehäuse mitdreht. Diese Verdrehsicherung erweist sich vor allem dann als vorteilhaft, wenn das Vierpunktlager als reines Axiallager mit radialem Gehäusespiel verbaut ist.
Der geteilte Innenring ermöglicht es, bei der Fertigung eine größere Anzahl an Kugeln in das Lager einzubringen, was die axiale Tragfähigkeit steigert. Zudem erleichtert diese Bauform den Einbau: Die beiden Innenringhälften sowie der Außenring mit dem Kugelkranz lassen sich separat und nacheinander auf der Welle und im Gehäuse montieren.
Da das Lager eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben ist, erfordert es ein passendes Schmierfett oder Schmieröl über das umgebende Gehäuse. Die Wahl des Schmierstoffs richtet sich nach Betriebsdrehzahl und Einsatztemperatur, die bei diesem FAG Lager zwischen -30 und +150 Grad liegen darf.
Das Lager ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt und entspricht der Standard-Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Diese Ausführung deckt die regulären Anforderungen an Maß- und Laufgenauigkeit im allgemeinen Maschinenbau ab und bietet unter üblichen Betriebsbedingungen einen reibungsarmen Lauf.
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