FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 101,38 € | 1.926,09 € |
| 3 | 202,75 € | 1.824,72 € |
Das Vierpunktlager QJ1040 -N2-MPA-C3 von FAG bietet mit 200 mm Bohrung und vergrößerter C3-Lagerluft eine kompakte Lagerstelle für beidseitige Axialkräfte.
Das Vierpunktlager QJ1040 -N2-MPA-C3 nimmt axiale Kräfte in beiden Richtungen auf und benötigt dabei wenig axialen Bauraum. Mit einem Innendurchmesser von 200 mm, einem Außendurchmesser von 310 mm sowie einer Breite von 51 mm fungiert die Konstruktion oft als reines Axiallager im Verbund mit einem separaten Radiallager. Bei dieser Bauform teilt sich der Innenring, wodurch sich Außenring samt Kugel-Baugruppe und Innenringhälften getrennt montieren lassen. Die Ausführung von FAG Wälzlager verfügt über eine Nut-Sonderausführung.
Dieses Lager kommt in Lagerungsanordnungen zum Einsatz, wenn hohe axiale Belastungen bei wechselnder Wirkungsrichtung auftreten. Weil Vierpunktlager nur geringe radiale Kräfte aufnehmen sollen, wird der Außenring im Gehäuse häufig radial freigestellt montiert. Auf diese Weise leitet die Baugruppe ausschließlich Schubkräfte ab, während ein benachbartes Rollenlager die Radiallast trägt. Dank der Ausführung mit Nut im Außenring lässt sich die Position im Gehäuse gegen Verdrehen absichern.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine vergrößerte Lagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum gleicht betriebsbedingte Wärmedehnungen zwischen Welle und Gehäuse sowie die Aufweitung bei festen Passungen aus. Die Sonderausführung Nut beziehungsweise Nut mit Ring ermöglicht eine Verdrehsicherung des Außenrings im Gehäuse. Prüfen Sie vor dem Einbau, ob Ihre Gehäusebohrung für die Haltenut vorbereitet ist und wie die Schmierung der geteilten Innenringe konstruktiv erfolgt.
Ein einreihiges Radial-Kugellager mit geteiltem Innenring, das beidseitig hohe Axialkräfte aufnehmen kann. Durch die vier Berührungspunkte der Kugeln auf den Laufbahnen führt das Lager Wellen axial eng und benötigt weniger axialen Bauraum als zwei separate Schrägkugellager.
Der Innendurchmesser beträgt 200 mm, der Außendurchmesser 310 mm und die Baubreite 51 mm. Diese Hauptabmessungen bestimmen den erforderlichen Bauraum auf der Welle sowie im Gehäuse. Berücksichtigen Sie bei der Konstruktion auch den Platzbedarf für die integrierte Haltenut im Außenring.
Das Nachsetzzeichen C3 verweist auf eine vergrößerte Lagerluft gegenüber der Standardausführung. Das interne Radial- und Axialspiel ist größer bemessen, damit das Lager auch bei Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenring oder bei straffen Passungssitzen nicht klemmt und leichtgängig bleibt.
Die Ausführung mit Nut dient als Verdrehsicherung des Außenrings im Gehäuse. Bei der Verwendung als reines Axiallager erhält der Außenring oft radiales Spiel. In die Nut eingreifende Sicherungselemente wirken einem Mitdrehen des Rings im Gehäusesitz während des Betriebs entgegen.
Durch den zweigeteilten Innenring lassen sich mehr Wälzkörper in das Lager einbringen, was die axiale Belastbarkeit steigert. Zudem erleichtert diese Bauart die Montage: Der Außenring mit Kugelkäfig und die beiden Innenringhälften können bei der Installation schrittweise auf Welle und Gehäuse aufgeschoben werden.
Grundsätzlich nimmt ein Vierpunktlager geringe Radialkräfte auf, ist jedoch primär für axiale Belastungen konstruiert. Bei überwiegender Radialbelastung steigt die Reibung an den vier Kontaktpunkten stark an. Im Maschinenbau kombiniert man es daher meist mit einem separaten Radiallager.
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