ZEN
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Das Vierpunktlager KB040 -XP0 von ZEN bietet mit 101,6 mm Bohrung und nur 7,938 mm Breite eine platzsparende Lagerung für beidseitige Axialkräfte.
Das Vierpunktlager KB040 -XP0 von ZEN verbindet einen großen Innendurchmesser von 101,6 mm mit einem sehr schmalen Querschnitt. Die geringe Breite von 7,938 mm und der Außendurchmesser von 117,475 mm erlauben die Integration in Konstruktionen mit stark limitiertem axialem Bauraum. Als spezielles Wälzlager nimmt diese Ausführung axiale Kräfte aus beiden Richtungen auf. Bei passenden Betriebsbedingungen ersetzt das Lager mehrteilige Lageranordnungen und reduziert den benötigten Bauraum in Ihrer Baugruppe.
Dieses Wälzlager eignet sich vor allem für Vorrichtungen und Drehverbindungen, bei denen axiale Führung bei minimaler axialer Baubreite gefordert ist. Durch den Vierpunktkontakt nimmt das Bauteil axiale Belastungen in beiden Richtungen sowie geringe Radialkräfte auf. Typische Einsatzfelder finden sich im Vorrichtungsbau sowie in kompakten Dreh- und Schwenkanordnungen. Dient das Lager rein der axialen Fixierung, empfiehlt sich ein radial freigestellter Außenring, um störende Radiallasten fernzuhalten.
Wegen der geringen Querschnittshöhe zwischen der Bohrung von 101,6 mm und dem Außendurchmesser von 117,475 mm reagieren die Ringe empfindlich auf Verformungen. Achten Sie auf formgenaue und gleichmäßige Anlageflächen am Gehäuse sowie auf der Welle. Fluchtungsfehler kann diese Bauform konstruktionsbedingt kaum ausgleichen. Eine sorgfältige Ausrichtung der Anschlusskonstruktion trägt dazu bei, Kantenläufer zu vermeiden. Für Schmierung und Betrieb gelten die allgemeinen Montagehinweise der Konstruktionsvorgabe.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 101,6 mm, einen Außendurchmesser von 117,475 mm und eine schmale Breite von 7,938 mm auf. Diese zöllig basierten Abmessungen entsprechen der extrem schlanken Querschnittsreihe und ermöglichen den Einbau bei eng begrenzten radialen und axialen Platzverhältnissen.
Die Konstruktion ist dafür ausgelegt, überwiegend axiale Belastungen in beiden Richtungen aufzunehmen. Durch die spezielle Laufbahngeometrie berühren die Wälzkörper die Ringe an vier Punkten. Radiale Kräfte sollten gering bleiben, da größere Radiallasten zu erhöhter Reibung im Lagerkontakt führen.
Während ein herkömmliches Rillenkugellager vorrangig für Radiallasten ausgelegt ist, nimmt das Vierpunktlager hohe wechselnde Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Die Laufbahnen besitzen steilere Berührungswinkel, wodurch das Bauteil die Funktion von zwei gegeneinander angestellten Schrägkugellagern in einem einzigen schmalen Lager vereint.
Konstruktionsbedingt vermag diese Lagerbauart Schiefstellungen oder Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse kaum auszugleichen. Verformungen der Anschlusskonstruktion führen rasch zu unzulässigen Kantenpressungen und erhöhen das Laufgeräusch. Eine sorgfältige Bearbeitung der Lagersitze ist daher unverzichtbar für eine einwandfreie Funktion.
Mit einer Breite von unter acht Millimetern weisen die Ringe eine geringe Wandstärke auf. Ungenauigkeiten des Lagersitzes übertragen sich direkt auf die Laufbahnen der Kugeln. Feste, unterbrechungsfreie Sitzflächen über den gesamten Umfang tragen maßgeblich zu einer gleichmäßigen Lastverteilung und einer ungestörten Laufruhe bei.
Dient das Vierpunktlager in einer Lagerung als reines Axiallager und übernimmt ein benachbartes Lager die Radialführung, empfiehlt sich radiales Spiel im Gehäusesitz. Dies verhindert eine ungewollte radiale Verspannung des Vierpunktlagers und sorgt für einen reinen axialen Kraftfluss.
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